

Eine neue Heizung ist eine der größten Investitionen im Eigenheim. Entsprechend wichtig ist es, vorher genau zu wissen, welche Kosten tatsächlich anfallen. Dieser Artikel schlüsselt alle Kostenpunkte einer Wärmepumpe transparent auf, vergleicht die laufenden Kosten mit Gas und Öl und zeigt, wie sich Förderungen und Photovoltaik auf den tatsächlichen Eigenanteil auswirken. Mit konkreten Zahlen, Tabellen und Rechenbeispielen für 2026.
Hinweis: Da die Preise von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden und sich schnell ändern können, können die aktuellen Anbieterpreise von den Angaben in diesem Artikel abweichen.
Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Installation je nach Typ meistens zwischen 29.000 und 68.000 €. Wie hoch die Gesamtkosten tatsächlich ausfallen, hängt von drei Faktoren ab:
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind dabei deutlich günstiger als Erd- oder Grundwasserwärmepumpen, weil keine aufwendigen Bohrungen nötig sind.
Die Kosten einer Wärmepumpe setzen sich aus vier Hauptblöcken zusammen: Gerät, Installation, Erschließung und Nebenkosten. Die folgende Tabelle zeigt die typischen Preisspannen für ein Einfamilienhaus.
Der größte Kostentreiber bei Grundwasser- und Erdwärmepumpen ist die Erschließung. Für eine Erdwärmesonde sind Bohrungen bis zu 100 m Tiefe nötig, die je nach Bodenbeschaffenheit 50 bis 80 € pro Meter kosten. Bei Grundwasserwärmepumpen kommen zwei Brunnenbohrungen (Saug- und Schluckbrunnen) hinzu, die oft wasserrechtliche Genehmigungen erfordern.
Die Installationskosten sind bei allen Typen ähnlich. Sie umfassen den Anschluss an das bestehende Heizsystem, die Verrohrung und die elektrische Anbindung. In vielen Komplettangeboten sind diese Kosten bereits enthalten.
Die drei gängigen Wärmepumpentypen unterscheiden sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei Effizienz, Platzbedarf und Genehmigungsaufwand. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist der mit Abstand am häufigsten installierte Typ in Deutschland, und das aus gutem Grund. Sie lässt sich ohne Bohrungen oder Genehmigungen installieren, braucht wenig Platz und bietet das beste Verhältnis aus Anschaffungskosten, Flexibilität und Effizienz. Ob Neubau oder Altbau, sie passt in nahezu jede Gebäudesituation.
Erdwärmepumpen erreichen zwar eine höhere Jahresarbeitszahl (JAZ) und arbeiten unabhängig von der Außentemperatur konstant effizient. Dafür liegen die Anschaffungskosten durch die nötige Erdsondenbohrung deutlich höher, und die Installation setzt eine Bohrgenehmigung sowie ein geeignetes Grundstück voraus.
Wasser-Wasser-Wärmepumpen erzielen die höchste Effizienz aller drei Typen, sind aber an ein nutzbares Grundwasservorkommen gebunden. Die wasserrechtliche Genehmigung und die doppelte Brunnenbohrung machen sie zur teuersten und aufwendigsten Variante. In der Praxis werden sie am seltensten verbaut.
Folgende Werte liegen zugrunde:
Wärmebedarf 20.000 kWh/Jahr, Wärmepumpenstromtarif 21 Ct/kWh.
Gut zu wissen:
Enpal bietet Luft-Wasser-Wärmepumpen ab 7.800 € an, wenn die maximale Förderung von 70 % ausgeschöpft wird. Im Komplettpaket sind Lieferung, Montage und Inbetriebnahme enthalten. Durchschnittlich vergehen nur vier Wochen von der Anfrage bis zur Installation.
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Viele Anbieter, darunter auch Enpal, sorgen dafür, dass keine "versteckten" Kosten bei der Installation einer Wärmepumpe auftreten. Neben dem reinen Angebotspreis gibt es natürlich mitunter Zusatzkosten, die es zu kennen gilt. Je nach Gebäudezustand und örtlichen Gegebenheiten können diese Posten zwischen 2.000 und 15.000 € betragen.
Die folgende Übersicht zeigt die häufigsten Zusatzkosten, die vor der Beauftragung geprüft werden sollten.
Nicht jede dieser Positionen fällt bei jeder Installation an. Bei einem gut sanierten Haus mit moderner Elektrik und Fußbodenheizung beschränken sich die Zusatzkosten oft auf das Fundament und den hydraulischen Abgleich. Bei älteren Gebäuden mit veralteter Elektrik und kleinen Heizkörpern können dagegen mehrere Positionen gleichzeitig anfallen.
Gut zu wissen:
Enpal prüft im Rahmen der Erstberatung, ob Anpassungen am Zählerschrank, an der Elektrik oder am Heizsystem nötig sind, und berücksichtigt diese im individuellen Angebot. So gibt es nach der Beauftragung keine unerwarteten Zusatzkosten.
Die jährlichen Betriebskosten einer Wärmepumpe im Einfamilienhaus liegen bei einem Strompreis von 21 Ct/kWh (z. B. dank Wärmepumpenstromtarif) zwischen 500 und 1.500 € pro Jahr. Der genaue Betrag hängt vom Wärmebedarf des Gebäudes, der Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe und dem genutzten Stromtarif ab. Damit liegen die laufenden Kosten rund 30 bis 50 % unter denen einer vergleichbaren Gasheizung.
Die laufenden Kosten setzen sich aus drei Posten zusammen:
In Summe ergeben sich für ein durchschnittliches Einfamilienhaus jährliche Gesamtbetriebskosten von rund 1.400 bis 1.800 €.
Heizen mit einer Wärmepumpe ist in den meisten Fällen günstiger als mit einer Gasheizung. Der Grund liegt in der Effizienz: Eine Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Strom je nach Typ 3 bis 5 kWh Wärme. Eine Gasheizung gewinnt aus 1 kWh Gas dagegen nur rund 0,9 kWh Wärme. Obwohl Strom pro kWh teurer ist als Gas, kompensiert die Wärmepumpe diesen Preisunterschied durch ihre deutlich höhere Effizienz.
Die folgende Tabelle vergleicht die jährlichen Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf.
Zwei Faktoren verschärfen den Kostennachteil fossiler Heizungen in den kommenden Jahren zusätzlich:
Die Wärmepumpe ist von beiden Faktoren nicht betroffen. Ihr Strom lässt sich zusätzlich über eine eigene Photovoltaikanlage teilweise selbst erzeugen, was die Kosten weiter senkt.
Die jährlichen Kosten für die Wartung einer Wärmepumpe liegen bei 200 bis 450 € und sind damit vergleichbar mit oder etwas günstiger als die einer Gasheizung. Ein Wartungsvertrag lohnt sich, weil er regelmäßige Inspektionen sicherstellt und häufig günstiger ist als Einzeltermine.
Die folgende Tabelle zeigt, welche Wartungsarbeiten anfallen und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Wichtig zu wissen: Die größte Einzelinvestition über die Lebensdauer ist der Verdichtertausch. Der Verdichter ist das Herzstück der Wärmepumpe und arbeitet je nach Typ 10 bis 15 Jahre zuverlässig. Ein Austausch kostet 2.000 bis 5.000 €. Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer des Verdichters und der gesamten Anlage deutlich.
Seit dem 1. Januar 2026 besteht eine gesetzliche Pflicht zur jährlichen Dichtheitsprüfung bei Wärmepumpen mit mehr als 3 kg Kältemittel. Im privaten Einfamilienhaus ist diese Grenze allerdings selten erreicht. Trotzdem empfiehlt sich eine jährliche Wartung, weil sie die Effizienz sichert und potenzielle Probleme frühzeitig erkennt.
Über eine Lebensdauer von 20 Jahren ergeben sich folgende Gesamtkosten für Wartung und typische Reparaturen:
Zum Vergleich: Eine Gasheizung verursacht über 20 Jahre ähnliche Wartungskosten, hat aber zusätzlich ebenfalls den Brennertausch (1.500 – 3.000 €) und jährliche Schornsteinfegerkosten (60 – 100 €). In Summe liegen die Wartungs- und Instandhaltungskosten beider Systeme auf einem ähnlichen Niveau.
Gut zu wissen:
Enpal bietet einen Wartungsvertrag für das Wärmepumpensystem ab 199 € pro Jahr an.
Über das KfW-Förderprogramm 458 erhalten Hausbesitzer auch 2026 einen Zuschuss von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten für eine neue Wärmepumpe. Die Förderung setzt sich aus einer Grundförderung und mehreren Boni zusammen. Die maximale Fördersumme liegt bei 21.000 €, bezogen auf förderfähige Kosten von maximal 30.000 €.
Die Förderung funktioniert nach einem Baukastenprinzip. Die folgende Tabelle zeigt, welche Bausteine es gibt und wer sie nutzen kann.
Wichtig: Die Gesamtförderung ist bei 70 % gedeckelt. Selbst wenn die Summe der einzelnen Bausteine rechnerisch höher liegt, werden maximal 70 % der förderfähigen Kosten erstattet. Außerdem werden nur Kosten bis 30.000 € berücksichtigt. Liegt der tatsächliche Preis der Wärmepumpe darüber, wird der übersteigende Betrag nicht gefördert.
Seit dem 1. Januar 2026 gelten zudem verschärfte Vorgaben bei der Lautstärke: Luft-Wasser-Wärmepumpen werden nur noch gefördert, wenn ihre Geräuschemissionen mindestens 10 dB unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Die meisten aktuellen Modelle namhafter Hersteller erfüllen diese Anforderung
Der tatsächliche Eigenanteil nach Förderung hängt von der persönlichen Situation ab, also davon, welche Boni beansprucht werden können. Die folgenden drei Beispielrechnungen zeigen typische Szenarien für ein Einfamilienhaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (Gesamtpreis 35.000 €, förderfähige Kosten: 30.000 €).
Beispiel 1: Selbstnutzer, Gasheizung wird ersetzt, Einkommen über 40.000 €
Beispiel 2: Selbstnutzer, Ölheizung wird ersetzt, Einkommen unter 40.000 €
Beispiel 3: Vermieter, keine fossile Heizung vorhanden
Die folgende Checkliste hilft dabei, die persönliche Förderhöhe vorab einzuschätzen:
Nutzen Sie auch unseren praktischen Förderrechner und finden Sie in wenigen Schritten heraus, wie viel staatlichen Zuschuss Sie erwarten können.
Gut zu wissen:
Enpal übernimmt die komplette Förderabwicklung und prüft, welche Boni im individuellen Fall beansprucht werden können. Durch die maximale Förderung von 70 % beginnen Wärmepumpen bei Enpal ab 7.800 €. Dazu bietet Enpal mit der EasyFlex-Finanzierung eine Lösung mit 0 € Anzahlung und flexiblen Zahlungsmöglichkeiten.
Eine Wärmepumpe amortisiert sich in der Regel nach 8 bis 15 Jahren, abhängig von Förderhöhe, Energiepreisen und Wärmebedarf des Gebäudes. Bei einer Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren bleibt also ein erheblicher Zeitraum, in dem die Wärmepumpe reinen Gewinn erwirtschaftet und die Heizkosten deutlich unter denen einer fossilen Heizung liegen.
Die Amortisation ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Mehrkosten der Investition und jährlicher Ersparnis bei den Betriebskosten. Die folgende Beispielrechnung zeigt, wie sich das für ein typisches Einfamilienhaus rechnet.
Beispielrechnung: Amortisation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe
Ausgangslage: Einfamilienhaus, Baujahr 1978, 130 m² Wohnfläche, 20.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr. Die bestehende Gasheizung (22 Jahre alt) wird durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt.
Jährliche Ersparnis bei den Betriebskosten:
Amortisationszeit:
Der entscheidende Punkt, den viele Kostenvergleiche übersehen: Eine alte Gasheizung muss früher oder später ohnehin ersetzt werden. Die Kosten für eine neue Gasheizung (8.000 bis 12.000 €) sollten daher als Sowieso-Kosten von der Wärmepumpen-Investition abgezogen werden. Dadurch verkürzt sich die Amortisation erheblich.
Nach der Amortisation spart die Wärmepumpe rund 1.400 bis 1.600 € pro Jahr gegenüber einer Gasheizung. Über die gesamte Lebensdauer von 20 Jahren ergibt sich so ein finanzieller Vorteil von 8.000 bis 16.000 €, je nach Förderhöhe und Energiepreisentwicklung.
Was passiert bei steigenden oder fallenden Energiepreisen?
Bei steigenden Gaspreisen amortisiert sich die Wärmepumpe deutlich schneller, bei steigenden Strompreisen etwas langsamer. Die folgende Sensitivitätstabelle zeigt drei Szenarien für die Amortisation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (Eigenanteil 12.600 € nach 55 % Förderung, 20.000 kWh Wärmebedarf).
Selbst im pessimistischen Szenario amortisiert sich die Wärmepumpe innerhalb ihrer Lebensdauer. Das liegt daran, dass zwei strukturelle Faktoren dauerhaft zugunsten der Wärmepumpe wirken:
Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage reduziert das Strompreisrisiko zusätzlich. Wer einen Teil des Wärmepumpenstroms selbst erzeugt, macht sich von Strompreisschwankungen teilweise unabhängig. In Kombination mit intelligenten Stromtarifen, die Netzstrom dann einkaufen, wenn er besonders günstig ist, lassen sich die Betriebskosten der Wärmepumpe noch weiter senken.
Eine Wärmepumpe im Altbau kostet je nach Gebäudezustand rund 3.000 bis 10.000 € mehr als im Neubau. Die Mehrkosten entstehen nicht durch die Wärmepumpe selbst, sondern durch notwendige Anpassungen am Gebäude und am Heizsystem. Ob und in welchem Umfang diese Anpassungen nötig sind, hängt vom Zustand des Hauses ab. Bei gut sanierten Altbauten mit Fußbodenheizung oder großen Heizkörpern entstehen oft keine Zusatzkosten.
Die folgende Tabelle zeigt, welche Zusatzkosten im Altbau anfallen können und wann sie tatsächlich notwendig sind.
Ein verbreitetes Missverständnis lautet, dass ein Altbau zwingend komplett saniert werden muss, bevor eine Wärmepumpe sinnvoll ist. Das ist in den meisten Fällen nicht zutreffend. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten auch mit Vorlauftemperaturen von 55 bis 65 °C effizient genug, um in vielen Altbauten wirtschaftlich zu heizen. Entscheidend ist die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe und des Heizsystems, nicht die vollständige energetische Sanierung.
Sinnvoller als eine Komplettsanierung ist oft ein schrittweises Vorgehen:
Jede dieser Maßnahmen senkt den Wärmebedarf und damit die laufenden Stromkosten der Wärmepumpe. Sie lassen sich zeitlich und finanziell entzerren und sind jeweils eigenständig förderfähig.
Die laufenden Kosten einer Wärmepumpe lassen sich auf drei Wegen senken:
Alle drei Hebel wirken auf die laufenden Betriebskosten und verbessern damit die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.
Die drei wirksamsten Hebel im Überblick:
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage senkt die Stromkosten der Wärmepumpe um 30 bis 50 %, weil ein Teil des benötigten Stroms direkt vom eigenen Dach kommt. PV-Strom kann je nach Anlagengröße und Speicher 20 bis 60 % des Jahresstrombedarfs der Wärmepumpe decken.
Auf den ersten Blick scheint das ein Widerspruch zu sein: Die Wärmepumpe verbraucht den meisten Strom im Winter, die Photovoltaikanlage erzeugt den meisten Strom im Sommer. Doch in der Praxis funktioniert die Kombination trotzdem, und zwar aus drei Gründen:
Rechenbeispiel: Stromkosten der Wärmepumpe mit und ohne Photovoltaik
Ausgangslage: Einfamilienhaus, Luft-Wasser-Wärmepumpe (JAZ 3,5), 20.000 kWh Wärmebedarf, Stromverbrauch der Wärmepumpe ca. 5.714 kWh/Jahr. Photovoltaikanlage mit 10 kWp, Stromspeicher mit 10 kWh.
Ohne Photovoltaik (reiner Wärmepumpenstromtarif 21 Ct/kWh):
Mit Photovoltaik und Stromspeicher:
Mit Photovoltaik, Stromspeicher und intelligentem Stromtarif (z. B. Enpal.One+):
Der letzte Punkt zeigt den eigentlichen Paradigmenwechsel: Es geht nicht nur darum, Strom selbst zu verbrauchen. Es geht darum, den Strom immer dann zu nutzen, wenn er am günstigsten ist, und ihn dann zu verkaufen, wenn er am wertvollsten ist. Durch die Direktvermarktung nimmt der Haushalt aktiv am Strommarkt teil. Strom wird verkauft, wenn er am meisten wert ist, und eingekauft, wenn er besonders günstig ist.
Weitere Maßnahmen, die die Kosten der Wärmepumpe zusätzlich senken:
Gut zu wissen:
Mit dem Enpal Komplettpaket aus Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Wärmepumpe lassen sich alle drei Kostenhebel gleichzeitig nutzen. Enpal.One+ optimiert den Strombezug automatisch: Solarstrom wird vorrangig selbst genutzt, Überschüsse über die Direktvermarktung am Strommarkt verkauft und Netzstrom nur dann bezogen, wenn er besonders günstig ist. Strom gibt es so ab 16 Ct/kWh, und die Enpal Vergütung aus der Direktvermarktung beträgt bis zu 2.000 € pro Jahr.
Eine Wärmepumpe kostet komplett mit Installation zwischen 29.000 und 68.000 €, je nach Typ und Gebäudezustand. Dank der KfW-Förderung von bis zu 70 % sinkt der Eigenanteil erheblich. Im laufenden Betrieb liegt die Wärmepumpe rund 1.500 € pro Jahr unter den Kosten einer Gasheizung. Mit steigender CO₂-Steuer und der Kombination aus Photovoltaik und intelligentem Stromhandel wächst der finanzielle Vorteil in den kommenden Jahren weiter. Wer ohnehin eine neue Heizung braucht, fährt mit einer Wärmepumpe wirtschaftlich und zukunftssicher.
Enpal stellt gerne das ideale Komplettpaket zusammen. Beratung, Planung und Installation sind dabei immer inklusive. Einfach hier unverbindlich anfragen:
Der Einbau einer Wärmepumpe kostet je nach Aufwand meist zwischen 6.000 € und 12.000 €. Bei Enpal ist die Installation der Wärmepumpe im Komplettpaket inklusive.
Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet inklusive Montage je nach Art und Größe ca. 29.000 und 68.000 €. Mit dem maximalen Fördersatz von 70 % beginnen Wärmepumpen bei Enpal bei 7.800 €. Wichtig ist vor allem die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe. So kann die kosteneffizienteste Wärmepumpe für das Einfamilienhaus installiert werden.
Sie wissen schon, wie groß die Wärmepumpe sein muss? Dann gibt es in diesen Artikeln nähere Informationen zu den einzelnen Größen:
Eine Wärmepumpe im Altbau kann je nach Gebäudezustand rund 3.000 bis 10.000 € mehr als im Neubau kosten. Ob eine Wärmepumpe im Altbau tatsächlich Zusatzkosten verursacht, hängt vom Zustand des Gebäudes ab. In manchen Fällen müssen kaum Anpassungen vorgenommen werden – dann entstehen keine zusätzlichen Kosten. Manchmal müssen aber z. B. Sanierungsmaßnahmen durchgeführt oder Heizkörper ausgetauscht werden, um die Wärmepumpe noch wirtschaftlicher zu machen. In diesem Fall können die Gesamtkosten steigen.
Ja, neben der KfW-Förderung (Programm 458) bieten einige Bundesländer, Landkreise und Kommunen zusätzliche regionale Förderprogramme an. Diese lassen sich oft mit der KfW-Förderung kombinieren, allerdings gilt eine Kumulierungsgrenze: Die Gesamtförderung aus allen öffentlichen Mitteln darf bei Privatpersonen 60 % der geförderten Kosten nicht überschreiten. Wer bereits einen hohen KfW-Fördersatz nutzt, profitiert daher nur eingeschränkt von Zusatzförderungen. Außerdem vergibt die KfW zinsgünstige Ergänzungskredite (Programm 358/359) für die Restfinanzierung nach Abzug des Zuschusses. Ein Blick in die Förderdatenbank des Bundes zeigt, welche regionalen Programme aktuell verfügbar sind.
Ja, alternativ zur KfW-Förderung können Hausbesitzer die Kosten für eine Wärmepumpe über § 35c EStG steuerlich absetzen. Der Steuerbonus beträgt 20 % der Investitionskosten, verteilt auf drei Jahre, und gilt für selbstgenutzte Wohngebäude, die älter als 10 Jahre sind. Wichtig: Die steuerliche Förderung und die KfW-Förderung schließen sich gegenseitig aus. In den meisten Fällen ist der KfW-Zuschuss finanziell attraktiver, da er bis zu 70 % beträgt und sofort ausgezahlt wird.
Bei der Umrüstung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe fallen neben den reinen Wärmepumpenkosten zusätzliche Kosten für Demontage, Anpassung und gegebenenfalls Rückbau der Gasinfrastruktur an. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die typischen Positionen.
Ein Vorteil bei der Umrüstung von Gas auf Wärmepumpe: Durch den Austausch der funktionsfähigen Gasheizung wird der Klimageschwindigkeitsbonus von 20 % ausgelöst. Bei einer Wärmepumpe mit förderfähigen Kosten von 30.000 € bedeutet das einen zusätzlichen Zuschuss von 6.000 €, der die Umrüstungskosten in der Regel mehr als ausgleicht.
Zusätzlich entfallen nach der Umrüstung dauerhafte Kosten:
Über 20 Jahre summieren sich allein diese eingesparten Fixkosten auf rund 8.000 bis 11.000 €, unabhängig von der eigentlichen Heizkostenersparnis.
Mehr Informationen dazu auch in diesen Artikeln: