Der Enpal Solarcheck

Photovoltaik: Infos, Preise und Tipps in 2021

Eine monokristalline Photovoltaiknlage auf einem Hausdach

Grenzenlos Energie aus der Sonne gewinnen? – Noch vor 100 Jahren klang das wie Magie, aber nichts anderes leistet Photovoltaik für all jene mit einer PV-Anlage auf dem Dach. Die beliebteste und einfachste Form der erneuerbaren Energien ist seit vielen Jahren auf dem Vormarsch. Dennoch schrecken viele Deutsche vor einer Kaufentscheidung zurück.

Eine Photovoltaikanlage bietet nicht nur enorme Vorteile für Sie, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. Der primäre Grund, weshalb sich jedoch viele Menschen nicht mit Photovoltaik auseinandersetzen, ist die Komplexität des Themas.

Um dem entgegenzuwirken, haben wir die wichtigsten Informationen hier für Sie zusammengefasst. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Photovoltaik wissen müssen. Wie funktioniert Photovoltaik? Worauf müssen Sie bei der Installation, Planung und Finanzierung achten? Und was kostet Photovoltaik wirklich?

Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck 

Was ist Photovoltaik?

Ein blaues PV-Modul mit Fragezeichen

Auf den Punkt gebracht geht es bei Photovoltaik um die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Dieser Prozess findet über eine Photovoltaikanlage statt, die zur Oberklasse der Solaranlagen gehört.

Wie funktioniert Photovoltaik?

Die Energieumwandlung von Licht- in elektrische Energie nutzt den photoelektrischen Effekt.

Die klassische Solarzelle besteht aus dem Halbleiter Silizium. Dieses Metall hat die besondere Eigenschaft, sich durch die elektromagnetische Strahlung des Sonnenlichts aufzuladen. Durch ein Schichtensystem wird die Ladung gebündelt und zu nutzbarem Strom umgewandelt.

Photovoltaik: Was steckt hinter dem Hype?

Die Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen ist wesentlich ineffizienter als z. B. durch Kohlekraftwerke (Wirkungsgrad von 20 % vs. 45 %). Trotzdem gewinnt die Photovoltaik seit Jahrzehnten an Bedeutung.

Photovoltaik verzeichnete zwischen 1998 und 2015 eine durchschnittliche Wachstumsrate von 38 %. Und auch in den letzten Jahren hat sich die Investition in Photovoltaik massiv erhöht. Weder Donald Trump noch die Corona-Pandemie konnten diesem Trend entgegenwirken - die Solarenergie „boomt“.

Zurückzuführen ist das auf die immer knapper werdenden Ressourcen unseres Planeten. Darüber hinaus wirkt sich die Verbrennung fossiler Brennstoffe erwiesenermaßen negativ auf die Erderwärmung aus. Damit die Länder ihre Klimaziele einhalten können, müssen sie den Schritt hin zu erneuerbaren Energien wagen.

Drei große Anreize sorgen unterdessen dafür, dass Unternehmen und Privatpersonen in Photovoltaik investieren:

Welche Vorteile hat Photovoltaik?

Hinter der Trendtechnologie, die den Planeten retten soll, verbergen sich zahlreiche Vorteile, von denen Sie persönlich profitieren können. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte aufgeführt:

Grenzenlose Energie

Eine gelbe Sonne mit Symbol der Unendlichkeit

Der Vorteil an Solarenergie ist, dass die Sonne jeden Tag scheint und das völlig kostenlos. Auch wenn der Winter weniger Sonnenstunden hat und der Ertrag variiert, versorgt Sie eine Photovoltaikanlage mit einer nie unerschöpflichen Stromquelle.

Unabhängigkeit

Ein brauner Adler, der Freiheit symbolisiert

Sollte in der Stadt der Strom ausfallen, sind Sie davon nicht betroffen, weil Sie Ihr eigenes privates Kraftwerk auf dem Dach haben. Eine Photovoltaikanlage macht Sie außerdem unabhängiger von den Preisen Ihres Stromanbieters, da Sie nur weniger oder gar keinen Strom mehr beziehen müssen.

Wussten Sie, dass sich die Strompreise in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt haben? Dies ist eine Konsequenz der wachsenden Weltbevölkerung, der immer knapper werdenden Ressourcen und der Auflagen zur Erreichung der Klimaziele. Mit einer PV-Anlage sichern Sie sich vor noch weiter steigenden Preisen ab.

Geld verdienen

Gründe Geldscheine mit Münzen

Speisen Sie Strom ins öffentliche Netz ein, so erhalten Sie dafür eine Einspeisevergütung. Das bedeutet, dass Sie überschüssigen Strom zu Geld machen können. Die Investitionskosten haben Sie dadurch schnell wieder raus.

Perfekt kombinierbar

Zwei Puzzleteile, die die Kombinationsmöglichkeit der Photovoltaik darstellen

In vielerlei Hinsicht macht die Kombination einer Photovoltaikanlage mit anderen Technologien Sinn: Kaufen Sie sich ein E-Auto, ersetzen Sie Ihre gesamten Benzinkosten durch den selbsterzeugten, kostenlosen Strom. Dasselbe gilt für die Heizkosten im Falle einer Elektroheizung wie z.B. einer Wärmepumpe.

Geringer Verschleiß und Wartung

Zwei Zahnräder mit grünem Haken

Der Aufwand eine PV-Anlage zu betreiben, sie regelmäßig warten und reparieren zu lassen, zu säubern und zu überwachen ist vergleichsweise gering. Jeder kennt den Aufwand, der mit einem Auto, einer Öl- oder Gasheizung einhergeht - immer ist irgendwas kaputt und ständig muss etwas repariert werden. Eine PV-Anlage hingegen ist aufgrund des geringen Verschleißes sehr pflegeleicht.

Sauber & emissionsfrei

Eine Wolke mit CO2 mit rotem durchgetrichenen Kreis

Mit einer Photovoltaikanlage tun Sie nicht nur sich, sondern auch dem Planeten einen Gefallen. Selbst unter Berücksichtigung des gesamten Produktionsprozesses sowie der Laufzeit von 20 – 30 Jahren liegt der CO2- Ausstoß von 50-100 g/kWh deutlich unter dem Ausstoß eines Kohlekraftwerks (750 – 1200 g/kWh).

Mythos:Solarmodule sind nicht recyclebar.

Wahrheit: Falsch! Die Hauptbestandteile von Solarmodulen sind Glas, Silizium, Aluminium sowie Kupfer und Silber. Hiervon kann der größte Teil wiederverwendet werden. Häufig sind die Kosten für Recycling bereits im Kaufpreis enthalten.

Das Funktionsprinzip einer Photovoltaikanlage

Neben den Solarmodulen selbst werden viele weitere Komponenten für die Stromerzeugung benötigt. Je nachdem, welchen Zweck die PV- Anlage erfüllen soll, können der Aufbau und die Komponenten dabei variieren.

Eine Photovoltaikanlage auf einem Dach mit Hervorhebung der Solarmodule und Solarzellen
Eine Photovoltaikanlage besteht aus vielen Solarmodulen, die wiederum zahlreiche kleine Solarzellen haben.

Aufbau

Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Solarpanels. Jedes Panel hat in etwa 60 Solarzellen, in denen die Sonnenenergie zu Strom umgewandelt wird.

Damit die Solarmodule auf dem Dach bleiben, werden sie an einem Montagegestell befestigt. Dieses wird wiederum über spezielle Dachhaken an die Dachsparren angeschraubt. Unter dem Gestell verläuft auch die Verkabelung ins Dachinnere.

Der Aufbau einer Photovoltaikanlage mit Solarzellen, Solarmodul, Verkabelung und Montagegestell

Die elektrische Energie wird im Innenraum des Daches an einen DC-Speicher weitergeleitet, sofern vorhanden. Wird der Strom aus dem Speicher genutzt, wird die Gleichspannung des Solarstroms durch den Wechselrichter in Wechselspannung umgewandelt. Haben Sie anstelle eines DC-Speichers einen AC-Speicher, würde dieser hinter dem Wechselrichter angeschlossen werden.

Die Verbindung zwischen PV-Anlage, Stromspeicher, Wechselrichter und Stromnetz

Von hier an gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder nutzen Sie den Strom für Ihren eigenen Bedarf, oder Sie speisen den Strom ins öffentliche Netz ein. In letzterem Fall muss der Strom einen Einspeise-Stromzähler durchlaufen.

Gut zu wissen: Im Enpal-Komplettpaket bekommen Sie Ihre PV-Anlage inklusive Speicher und allen anderen Komponenten komplett ohne Anschaffungskosten. Außerdem sind Planung, Installation, Wartung, Reparatur und Versicherung inklusive. So brauchen Sie sich über keine der Prozessschritte Sorgen zu machen. Mehr erfahren

Speichern oder Einspeisen?

Ein Solarstromspeicher mit gelbem Strom Symbol und Strommetz Icon

Während des Tages, erzeugt Ihre Photovoltaikanlage viel Energie. Sobald die Sonne jedoch untergeht, lässt die Energieversorgung nach. Das Problem: Im Haus nutzen Sie natürlich auch nach Sonnenuntergang Strom. Um die Disparität zwischen verfügbarer Solarenergie und Ihrem Energiebedarf auszugleichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Immer wenn Sie mehr Energie erzeugen als Sie benötigen, können Sie den überschüssigen Strom entweder:

Benötigen Sie mehr Energie, als Ihre Solaranlage hergibt, können Sie den zusätzlichen Strom entweder:

  • aus dem öffentlichen Netz beziehen oder
  • den zuvor gespeicherten Strom aus Ihrem Solarstromspeicher nutzen.

Solar-Inselanlage

Ein brauner Adler mit Photovoltaikanlage im Hintergrund, was eine Inselanlage darstellt

Eine Solar-Inselanlage ist eine vom öffentlichen Stromnetz komplett unabhängige Photovoltaikanlage. Sie bietet Ihnen maximale Autarkie über Ihre Energieversorgung und garantiert Ihnen 100 % Nutzung sauberen Stroms. Wer keinen Strom bezieht, muss dementsprechend auch nichts dafür zahlen. Sie versorgen sich 100 % selbst. In dieser Variante ist Ihr Haus noch nicht mal mit dem externen Stromnetz verbunden.

Eine Inselanlage verfügt immer über einen Stromspeicher, mit dem Nächte und sehr graue Tage überbrückt werden.

Der Nachteil dieser Anlage ist jedoch die vollständige Abhängigkeit von der Sonne. Solle es lange Zeit kein Sonnenlicht geben und Ihr Stromspeicher nicht genug Speicherkapazität besitzen, droht ein Stromausfall. Ebenso wird überschüssiger Strom nicht genutzt, wenn der Speicher bereits voll ist.

Null-Einspeiseanlage

Eine Nulleinspeiseanlage mit durchkreuztem Stomstecker Symbol

Sicherer ist es für Sie, eine Verbindung zum externen Stromnetz beizubehalten - für den Fall der Fälle. Die Null-Einspeiseanlage minimiert das Ausfallrisiko und die Stromkosten. Damit sind Sie zwar nicht vollständig unabhängig vom Netzbetreiber, leben jedoch weitestgehend vom eigens gespeicherten Solarstrom. Nicht einzuspeisen kann Ihnen noch dazu einiges an bürokratischen Aufwand ersparen.

Einspeiseanlage

Eine graue Einspeiseanlage mit Stromstecker Symbol

In der Einspeiseanlage ist der Speicher optional. Überflüssigen Strom können Sie ins öffentliche Versorgungsnetz weiterleiten und erhalten dafür eine Einspeisevergütung. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Ihnen die Umsatzsteuer von 19 % auf den Kaufpreis der Anlage erstattet wird.

Ist kein Speicher vorhanden, wird in etwa 40 - 70 % des Stromverbrauchs durch den eigenen Solarstrom abgedeckt. Für die Einspeiseanlage ist ein Stromzähler und eine Gewerbeanmeldung nötig.

Wovon der Ertrag Ihrer Photovoltaikanlage abhängt

Ein Haus mit PV-Anlage mit einem grünen Pfeil und Geld Symbol, die den Ertrag darstellen

Sie fragen sich, wie viel Strom Ihre Solaranlage erzeugen wird? Wie so oft lautet die Antwort auf diese Frage: „Es kommt darauf an“. Wie groß der Anteil des Energiebedarfs ist, den eine PV-Anlage decken kann, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab:

  • Die Anzahl der Solarmodule
  • Der Wirkungsgrad der Solarzellen

Die Anzahl und der Wirkungsgrad der Solarmodule ergeben eine rechnerische Nennleistung, die Ihre Solaranlage unter bestimmten Bedingungen erzielen soll.

Diese Bedingungen können die Effizienz Ihrer PV-Anlage positiv oder negativ beeinflussen:

  • Sonnenstrahlungspotential des Breitengrades
  • Neigungswinkel und Ausrichtung der Module
  • Temperatur
  • Beschattung und lokale Wetterverhältnisse
Eine Deutschlandkarte, auf der die Sonnenstunden regional farblich markiert sind
Sonnenstunden in Deutschland pro Jahr

Je mehr Sonnenstunden und je höher die Intensität der Sonnenstrahlen, desto höher auch der Ertrag. Es ist daher naheliegend, dass Länder, die näher am Äquator liegen, in dieser Hinsicht profitieren. Deutschland bekommt im Schnitt ca. 1.000 Sonnenstunden pro Jahr. Dabei gibt es einen kleinen Unterschied zwischen Norddeutschland (ca. 950 Stunden) und Südeutschland (zum Teil über 1.200 Stunden).

Der deutsche Jahresertrag für Solaranlagen mit einer Nennleistung von 1 kWp liegt im Durchschnitt bei 1000 kWh. Auch hier gibt es zwischen Nord- und Süddeutschland eine kleine Differenz. Die Kilowatt-Peak (kWp) Angabe ist übrigens die Maximal-Leistung einer PV-Anlage.

Hat eine Anlage 1 kWp und strahlt die Sonne eine Stunde lang auf die Module, kann die Anlage maximal 1 kWh Strom produzieren. Je mehr Module eine PV-Anlage hat und je höher der Wirkungsgrad, desto höher ist die Maximal-Leistung.

Unabhängig von der Nennleistung und den Sonnenstunden gibt es noch einen Faktor, der den Ertrag Ihrer Anlage beeinflusst. Was sehr viele Leute erstaunt ist, dass Solarzellen bei Temperaturen unter 25 Grad Celsius am besten funktionieren. Werden die Panels zu heiß, sorgt dies für eine Aktivierung der im Halbleiter enthaltenen Elektronen, wodurch deren Aufnahmefähigkeit von Sonnenenergie vermindert wird.

Mythos: Strom wird nur bei strahlender Sonne produziert.

Wahrheit: Falsch! Solange es draußen hell ist, erzeugt Ihre Solaranlage Strom. Das gilt auch im Winter, bei Regen, Hagel oder Schneefall.

In Europa sollte Ihre Solaranlage am besten auf der Südseite (alternativ auf der Ost- oder Westseite) eines Dachs im Winkel von 30 bis 40 Grad ausgerichtet sein. Auch hier variiert der optimale Neigungswinkel zwischen Nord- und Süddeutschland. Ergibt sich z. B. durch nebenstehende Gebäude eine ungünstige Verschattung, so kann dies ebenso Auswirkungen auf den optimalen Neigungswinkel haben. Am besten lässt sich die Ausrichtung der Solarmodule also im Einzelfall von einem Experten feststellen.

Hier können Sie Kontakt mit einem Experten aufnehmen: Anfrage stellen

Funktion und Anschaffungskosten

Eine PV-Anlage auf einem Hausdach, im Vordergrund ein Zahlrad und ein Euro Symbol

Jede einzelne Komponente einer Solaranlage dient einem individuellen Zweck und kostet je nach Qualität, Funktion und Hersteller unterschiedlich viel.

Solarmodule

Das Solarmodul ist die wichtigste Komponente der PV-Anlage, denn hier findet die Energieumwandlung statt. Eine Solaranlage besteht je nach Leistung aus zehn bis 40 Modulen. Somit machen sie auch den größten Kostenfaktor aus.

Ein gewöhnliches Panel umfasst ca. 60 Solarzellen, wobei es hier darauf ankommt, welche Solarzellen verwendet werden. Man unterscheidet zwischen

  • monokristallinen
  • polykristallinen und
  • Dünnschicht Solarzellen.
Drei verschiedene Modultypen nebeneinander: Monokristallin, Polykristallin und Dünnschicht
Die drei häufigsten Arten von Solarmodulen

Die drei Varianten unterscheiden sich in ihrem Wirkungsgrad, also dem Verhältnis der gewonnenen Strommenge zur Energie des eintreffenden Sonnenlichts. Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet aber auch höhere Anschaffungskosten je Panel. Monokristalline Module sind sehr aufwendig herzustellen, erzeugen aber ein Viertel mehr Strom als polykristalline Module und fast dreimal so viel Strom wie Dünnschicht Module.

Mehr über die Charakteristiken der verschiedenen Solarzellen erfahren Sie hier: Solarzellen – Aufbau, Arten und Funktion in 2021

Kosten:

Ein blaues PV-Modul mit Geld Symbol

Der Betrag, den Sie für die Solarmodule ausgeben, hängt in erster Linie von der Modulart und der Anzahl ab. Wenn Sie eine bestimmte Gesamtleistung erreichen möchten, müssen Sie zwischen der Anzahl und dem Wirkungsgrad abwägen, um herauszufinden, was für Sie die kostengünstigste Variante ist. Ist Ihre Dachfläche begrenzt, müssen Sie ggf. die teureren Modularten nutzen, um die gewünschte Strommenge zu erhalten.

Modulart Kosten pro kWp*
Dünnschichtmodule 750 - 1.250 €
Polykristalline Module 700 - 1300 €
Monokristalline Solarmodule 1.150 - 1.700 €

Wie in der Tabelle zu sehen, sind die Preise von der Einheit Kilowatt-Peak* (kWp) abhängig. Die Einheit kWp steht dabei wie oben erklärt für die Maximalleistung an Energie, die die Anlage produzieren kann.

Die Preise variieren darüber hinaus je nach Hersteller. Das hängt damit zusammen, dass sich die Produktionsweisen leicht unterscheiden und unterschiedliche lange Garantieprämien gewährt werden.

Mythos: Solaranlagen sind hässlich.

Wahrheit: Optisch stören Solarmodule nur, wenn nur wenige angebracht werden oder diese unregelmäßig platziert sind. Werden die Module gleichmäßig auf dem Dach verbaut, ist die mattschwarze oder -blaue Fläche optisch sogar sehr ansprechend. Viele sind der Ansicht, dass eine PV-Anlage auf dem Dach futuristisch-modern aussieht und dem Haus ein Upgrade verleiht. Für alle diejenigen, die trotzdem zweifeln gibt es Solardachziegel.

Wechselrichter

Ein grauer Wechselrichter

Gleich nach den Solarmodulen selbst, ist der Wechselrichter die wichtigste Komponente der Anlage. Hier wird der in den Modulen erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt. Sie sollten bei der Installation und Auswahl des Wechselrichters besonders aufpassen, da sich diese unmittelbar auf den Wirkungsgrad der gesamten Anlage auswirken kann.

Bei einem Wechselrichter gilt es zu beachten, dass die Leistung der gesamten Solarmodule nicht die maximal an den Wechselrichter anschließbare Leistung übersteigt. Man unterscheidet außerdem zwischen verschiedenen Arten von Wechselrichtern, je nachdem wie viele Modulstränge zu einem Wechselrichter führen.

Die Kosten des Wechselrichters

Ein grauer Wechselrichter mit Geld Symbol

Aufgrund der Qualitätsunterschiede und den komplexen Einzelheiten, in denen sich Wechselrichter unterscheiden, können wir Ihnen keine genaue Preispanne für die Anschaffung eines Wechselrichters für Ihre Anlage nennen.

Weitaus empfehlenswerter ist es, mit ca. 200 € je kWp oder 10 bis 15 % der Gesamtinvestition zu kalkulieren. Wechselrichter haben allerdings nur eine Lebenszeit von 10 bis 12 Jahren und müssen daher ein- bis zweimal während der Laufzeit Ihrer Solaranlage ersetzt werden.

Speicher

Eine grüne Solarbatterie

Zu den beliebtesten Speichern gehören Lithium-Ionen und Bleisäure Akkus. Auch wenn diese Komponente optional ist, wird diese doch häufig mit einer Solaranlage dazugekauft.

Verschiedene Modelle unterscheiden sich vor allem nach Speichergröße, Wirkungsgrad, Lebensdauer und der maximalen Entladetiefe eines Speichers. Bei der Neuinstallation einer Solaranlage empfiehlt es sich grundsätzlich, einen DC-Speicher zu installieren, da dieser unter weniger Energieverlust den Strom speichern kann. Für Haushalte, die Ihren Autarkiegrad auf bis zu 100 % erhöhen möchten, ist eine Strom Cloud unter Umständen sinnvoll.

Mehr zum Thema PV-Speicher erfahren Sie hier: Solarstromspeicher - Alles was Sie wissen müssen

Gut zu wissen: Im Enpal-Angebot werden standardmäßig alle Anlagen mit einem Solarstromspeicher ausgestattet. So erreichen Sie neben dem finanziellen Vorteil ebenso einen höheren Autarkiegrad und gewinnen an Unabhängigkeit.

Die Kosten des Speichers

Eine grüne Solarbatterie mit Geld Symbol

Solarstromspeicher kosten in der Regel zwischen 7.000 und 20.000 €, wobei der Preis stark von den oben genannten Faktoren abhängt. Für die Installation des Speichers können Sie zusätzlich mit 1.000 bis 3.000 € rechnen, auch wenn dies häufig bereits im Angebot Ihres Monteurs berücksichtigt wird.

Möchten Sie mehrere Hersteller von Solarstromspeichern vergleichen, empfiehlt es sich, das zugrunde liegende Angebot auf den Preis pro kWh herunterzurechnen. Am Ende möchten Sie nämlich wissen, wie viel es kostet, eine kWh in Ihrem Akkumulator zu speichern.

Nutzen Sie einfach die folgende Formel:

Preis pro kWh = Anschaffungskosten / (Speicherkapazität * Entladetiefe * Ladezyklen * Systemwirkungsgrad)

Montagesystem

Ein Schraubenzieher und Schraubenschlüssel

Das Montagesystem einer Photovoltaikanlage sorgt für einen festen Halt der Module, sodass Sie sich bei Wind und Wetter keine Gedanken über die Sicherheit der Panels machen müssen. Bei den untenstehenden Angaben gehen wir von einem Schrägdach aus, auf das ein Schienensystem mit Dachhaken befestigt wird.

Haben Sie ein Flachdach oder möchten die Solaranlagen auf dem Boden oder Gartenhaus montieren, können die Kosten abweichen, da hierbei andere Systeme zum Einsatz kommen.

Die Kosten des Montagesystems

Ein Schraubenzieher und Schraubenschlüssel mit Geld Symbol

Die Kosten variieren nach Anlagengröße und lassen sich mit 100 bis 150 €/kWh veranschlagen. Je nachdem, ob Sie sich für ein konventionelles oder Kreuzschienensystem entscheiden, kann es zu leichten Abweichungen kommen. Bei häufig verschneiten oder sehr windigen Gegenden können zudem zusätzliche Kosten für die Sicherheit auf Sie zukommen.

Smart Meter

Ein blauer Smart Meter

Modernere digitale Stromzähler wie das Smart Meter können inzwischen Nutzungsdauer und Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte bestimmen. Während bei älteren digitalen Stromzählern lediglich die Anzeige elektrisch war, kann die neue Stromzähler-Generation intelligentere Messungen vornehmen und den Zählerstand selbstständig an den Messstellenbetreiber übermitteln.

Der Vorteil bei einem Smart Meter liegt vor allem darin, dass es in beide Richtungen zählen kann und einen „Einspeisestromzähler“ gänzlich ersetzt.

Der Einbau eines Smart-Meter ist verpflichtend, wenn Sie zu mindestens eines der folgenden drei Kriterien erfüllen:

  • Sie erzeugen selber Strom und speisen diesen ein bei einer Anlagenleistung von 7 kW oder mehr,
  • Sie beziehen mehr als 6000 kWh im Jahr,
  • Sie betreiben eine Nachspeicherheizung oder Wärmepumpe, die der Netzbetreiber in seiner Stromversorgung unterbrechen darf.

Die Kosten des Smart Meters

Ein blauer Smart Meter mit Geld Symbol

In der Regel zahlen Sie eine einmalige Einbaugebühr in Höhe von 130 € und müssen darüber hinaus eine Servicegebühr zahlen, wobei Sie im Jahr mit 100 bis 120 € rechnen sollten.

Die gesamten Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage

Eine PV-Anlage auf einem Dach mit Geld Symbol im Vordergrund

Die zusammengesetzten Anschaffungskosten einer Solaranlage lassen viele in Schockstarre verfallen, weil die Summe aller Komponenten einen ordentlichen Teil Ihres Ersparten ausmacht.

Weil Sie aber bei fast jeder Anlage unterschiedliche Komponenten haben, und manchmal auch die ein oder anderen Einsparungen oder Extra-Wünsche vornehmen können, fallen die gesamten Anschaffungskosten je nach Anlage sehr unterschiedlich aus.

Im Folgenden werden noch einmal die oben aufgeführten Anschaffungskosten für die wichtigsten Komponenten zusammengefasst.

Komponente Kosten
Dünnschichtmodule 750 - 1.250 € / kWp
Polykristalline Module 700 - 1300 € / kWp
Monokristalline Solarmodule 1.150 - 1.700 € / kWp
Wechselrichter 200 € / kWp
Stromspeicher 7.000 – 20.000 €
Montagesystem 100 – 150 € / kWp
Smart Meter ca. 120 €

Hinzukommen Kosten für den Netzanschluss von 500 bis 1000 €, sofern Sie Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen möchten.

Wenn Sie Ihre PV-Anlage inkl. aller Komponenten und Speicher ohne Anschaffungskosten bekommen möchten, können Sie hier eine Anfrage schicken.

Die Kosten nach kWp

Wie bereits erwähnt, macht es aufgrund der unterschiedlichen Wirkungsgrade von Solarzellen keinen Sinn, die Anlage nach Quadratmetern zu bepreisen. Stattdessen gilt die Maximalleistung, gemessen in kWp als Berechnungs- grundlage. Außerdem gilt:

Je größer die Anlage und je höher der Wirkungsgrad der einzelnen Solarzellen, desto höher ist ihre Leistung.

Mythos: Sind die Anschaffungskosten zu hoch, können Sie sich keine Photovoltaikanlage leisten.

Wahrheit: Wer sich die Anschaffungskosten nicht leisten kann, hat die Möglichkeit, eine Solaranlage für einen kleinen monatlichen Betrag zu mieten. So können Sie die Investitionskosten über einen längeren Zeitraum verteilen, ohne dabei an Liquidität einzubüßen.

Eine Anlage mit 1 kWp produziert im Norden ca. 850 und im Süden ca. 1000 kWh im Jahr. Zur Deckung des Strombedarfs eines Einfamilienhauses werden Anlagen mit einer Leistung von 5-6 kWp empfohlen.

Wie viel kWp Sie benötigen, hängt einerseits davon ab, wie viel Strom Sie verbrauchen und andererseits was Ihre persönlichen Ziele in Bezug auf die Solar-Energieversorgung sind.

Möchten Sie vollkommen autonom sein und ohne externen Strom auskommen, benötigen Sie nicht nur einen Speicher, sondern auch eine Anlage mit erheblich mehr Leistung. Wenn Ihr Stromverbrauch bei 4.000 kWh pro Jahr liegt, sollten Ihre Anlage eine Leistung von mindestens 5,5 kWp bis 6 kWp haben.

Soll die PV-Anlage lediglich als unterstützende Energiequelle dienen, legen Sie den Fokus stattdessen auf die Rentabilität. Sobald Sie sich über die Leistung und Kosten im Klaren sind, können Sie eine Rentabilitäts-Rechnung vornehmen und den Amortisationszeitpunkt feststellen. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt „Ertragsrechnung“.

Sie wissen nicht wie hoch Ihr Stromverbrauch ist und können daher keine Prognose über die benötigte kWp Zahl machen? Mit unserem Stromverbrauchsrechner können Sie Ihren jährlichen und monatlichen Verbrauch blitzschnell ermitteln.

Die Betriebskosten einer Solaranlage

Eine PV-Anlage auf einem Hausdach mit Symbol, das die Betriebskosten symbolisiert

Die jährlichen Betriebskosten einer Photovoltaikanlage belaufen sich auf etwa 2 - 3 % der Investitionskosten. Die Frage der Betriebskosten hängt stark mit dem Anlagetyp zusammen und kann auch von meteorologischen Bedingungen vor Ort abhängig sein.

Die wichtigsten Posten sind Wartung, Reinigung, Versicherung und Austausch des Wechselrichters nach 10 bis 12 Jahren.

Gut zu wissen: Gut zu wissen: Im Rundum-Sorglos-Paket von Enpal sind neben der Planung und Installation auch die Wartung, Reparatur und Versicherung inklusive. So entstehen für Sie keine Betriebskosten. Mehr dazu erfahren Sie hier: Anfrage schicken

Wartung

Schraubenschlüssel und Zahrad

Um die Instandhaltung Ihrer Solaranlage zu garantieren, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Fällt Ihre Solaranlage für einen längeren Zeitraum aus, verlieren Sie faktisch Geld und müssen teuren Netzstrom beziehen. Einzelne Reparaturtermine können teuer werden, daher lohnt es sich, die Anlage regelmäßig überprüfen zu lassen.

Reinigung

Eine Sprühflasche, die die Reinigung symbolisiert

Viel Verkehr, starke landwirtschaftliche Belastung, Pollen, Blüten oder Staub können die Effizienz Ihre Solarmodule beeinträchtigen. In der Regel werden die meisten Verschmutzungen vom Regen beseitigt, reicht das jedoch nicht aus, müssten Sie einen Betrieb mit der fachgerechten Reinigung beauftragen.

Versicherung

Ein Schild mit helfenden Händen als Symbol der Versicherung

Neben einer Haftpflicht- ist auch der Abschluss einer Allgefahrenversicherung empfehlenswert. Diese deckt so gut wie alles ab, unter anderem Diebstahl, Bedienungsfehler, Hagel und Überspannung.

Unser Tipp:

Immer mehr Haushalte möchten den Aufwand und die Verantwortung der Planung, Anschaffung und Installation nicht selbst tragen. Außerdem möchten sie sich nicht laufend um Wartung, Reparatur und Versicherung kümmern. Für diese Haushalte ist das „Rundum-Sorglos-Paket“ im Mietmodell von Enpal perfekt geeignet. Wenn das für Sie interessant klingt, könnnen Sie hier eine Anfrage stellen.

Förderung einer Solaranlage

Eine PV-Anlage auf einem Dach mit Symbol der Förderung

Wie viel Geld Sie am Ende des Tages mit einer Solaranlage verdienen bzw. einsparen, hängt nicht nur damit zusammen, wie groß und effizient sie ist, sondern auch, welche Förderungen Sie in Anspruch nehmen.

Einspeisevergütung

Seit 2002 wird die Anschaffung von Solaranlagen durch das Erneuerbare- Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das Gesetz dient der Neu- und Weiterentwicklung von Stromerzeugungstechnologien aus erneuerbaren Energien und soll die volkswirtschaftlichen Kosten durch Energieimporte senken.

Gemäß EEG haben Sie nach Installation der Anlage einen Anspruch auf eine über 20 Jahre festgelegte Vergütung für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz. Die Höhe des Vergütungssatzes hängt von der Größe Ihrer Anlage und dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme ab.

Je kleiner Ihre Anlage, desto höher fällt die Einspeisevergütung aus. Anlagen bis 10 kWp erhalten einen höheren Betrag je kWh als Anlagen zwischen 10 und 40 kWp.

Was den Zeitpunkt angeht, sollten Sie die Anlage lieber früher als später installieren. Seit Beschluss des EEG im Jahre 2002 ist der Vergütungssatz von 48,1 Cent auf inzwischen knapp unter 8 Cent gesunken! Weil der Vergütungssatz für die nächsten 20 Jahre ab Inbetriebnahme gleich bleibt, ist Ihre Gesamtrendite entsprechend höher, wenn Sie früher statt später investieren.

Kredit

Vier verschiedene Großbanken bieten in Deutschland eine kreditbasierte Finanzierung Ihrer Solaranlage an. Die Zinsen des Kredits sind aufgrund der staatlichen Förderung relativ niedrig, zudem lassen sich Anlagen bis zu 100 % kreditfinanzieren.

Ertragsrechnung

Eine Solaranage auf einem Dach mit Ertragssymbol im Vordergrund

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Sie? Wie schneiden Sie finanziell ab und von welchen Faktoren ist das abhängig?

Grundsätzlich wirft die Investition in eine Photovoltaikanlage in den allermeisten Fällen eine positive Rendite ab. Damit ist die Anschaffung sowohl  ökonomisch, als auch energetisch und ökologisch sinnvoll.

Die Rendite Ihrer PV-Anlage ist allerdings ein sehr individueller Wert, der vor allem damit zusammenhängt, wie viel Sie über den gesamten Zeitraum bezahlen und wie hoch der Ertrag der Anlage ist.

Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck

Wie hoch sind die Einnahmen durch eine Photovoltaikanlage?

Eine Euromünze und zwei runde Pfeile, die die Einnhmen darstellen

Können Sie mit Ihrer Solaranlage Geld verdienen? Definitiv! Die Frage, die Sie sich stellen sollten, ist: Wie viel?

Die monatlichen Einnahmen setzen sich aus der Stromkosteneinsparung und dem Ertrag der Einspeisung zusammen.

Stromeinsparung pro Monat: 85€
Monatliche Einspeisevergütung: 19€
Einnahmen pro Monat 104 €

Die Höhe der Einnahmen variiert nach Wetterlage und Entwicklung des Strompreises. Achten Sie bei der Berechnung also darauf, dass der Jahreswert die Summe der einzelnen Monate anstelle des 12-fachen Betrags eines einzelnen Monats beträgt.

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Ein blaues Photovoltaikmodul mit grünem Haken

Die Amortisation ist der Zeitpunkt, an dem die Summe aller Einnahmen dem Anschaffungspreis entspricht. Nachdem die Anlage amortisiert ist, machen Sie also nur noch Gewinn.

Wann ist Ihre Photovoltaikanlage amortisiert? Hierbei gilt natürlich: je früher, desto besser. Haben Sie nach 8 Jahren bereits die Investitionskosten wieder, ist der Ertrag der gesamten Restlebensdauer purer Gewinn.

So berechnen Sie den Amortisationszeitpunkt Ihrer Anlage:

Amortisationszeit in Jahren = Anschaffungskosten / jährliche Einnahmen.

Sollten Sie sich keine PV-Anlage kaufen, sondern sich für die Miete entscheiden, so findet die Amortisation quasi direkt an Tag Nr. 1 statt. Da die vorherigen Stromkosten in vielen Fällen höher sind als die monatlichen Mietkosten der PV-Anlage, werden so von Anfang an Profite erzielt.

Wie hoch ist der Gewinn meiner Photovoltaikanlage?

Ein grüner Pfeil mit Geld Symbol

Nach der Amortisation machen Sie nur noch Gewinn. Hier freuen sich vor allem jene, deren Anlagen auch nach 20 - 30 Jahren noch Strom produzieren. Den Gesamtgewinn Ihrer Investition berechnen Sie, indem Sie die Amortisationszeit in Jahren von der geschätzten Gesamtlebensdauer Ihrer Anlage abziehen und mit den jährlichen Einnahmen multiplizieren.

Nutzen diese Formel, um den Gewinn Ihrer PV-Anlage zu ermitteln:

Gewinn = Restlebensdauer * jährliche Einnahmen

Ist eine Solaranlage energetisch sinnvoll?

Ein PV-Modul mit gelbem Stromsymbol, grünem + und rotem - Symbolen

Der Zeitraum, in dem die PV-Anlage die gleiche Energiemenge geliefert hat, die während ihres gesamten Lebenszyklus benötigt wurde (für Herstellung, Transport, Betrieb und Recycling), wird als energetische Amortisationszeit bezeichnet.

2011 wurde diese in einer Studie auf einen Zeitraum zwischen 9 Monaten und 3,5 Jahren berechnet. Obwohl der Herstellungsprozess von Solaranlagen energetisch sehr aufwendig ist, wird dieselbe Energiemenge sehr schnell wieder gewonnen.

Kaufen oder mieten?

Eine PV-Anlage auf einem Dach mit einem Kauf-Symbol und einem Symbol der Miete

Wer an einer Solaranlage interessiert ist, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie sich das Ganze finanzieren lässt. Viele wissen gar nicht, dass es heute eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, um die Finanzierung an Ihre jetzige finanzielle Situation perfekt anzupassen.

Wer sich die oben genannten Zahlen für die Anschaffung einer Solaranlage plus Nebenkosten anschaut, kommt schnell auf den Gedanken, dass die Kosten viel zu hoch sind, um sie problemlos zu stemmen. Daher entscheiden sich Jahr für Jahr immer mehr Hausbesitzer für das Mietmodell. Wir haben für Sie die beiden Modelle gegenübergestellt.

Kaufen

Der Kauf eine Solaranlage ist auf der einen Seite mit sehr hohen Anschaffungskosten verbunden, bietet Ihnen auf der anderen Seite jedoch Flexibilität und Unabhängigkeit. Gehört die Solaranlage einmal Ihnen, können Sie unabhängig von Dritten darüber verfügen. Gleichzeitig sind Sie jedoch selbst für Wartung, Reparatur und Säuberung verantwortlich und tragen dazu das Risiko vor Diebstahl und Ausfall, welches Sie eigenständig absichern müssen.

Mieten

Wer eine Solaranlage mietet, ist zwar anfangs nicht der offizielle Eigentümer der Panels auf dem Dach, genießt aber alle anderen Vorteile des Solarstroms (Eigenversorgung, Einspeisevergütung, Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit vom Strompreis). Ein weiterer Vorteil ist die Liquidität, über die Sie verfügen. Obwohl Sie die Solaranlage mit nur kleinen monatlichen Beträgen abbezahlen, profitieren Sie direkt ab Tag 1 vom Solarstrom selbst und sind noch dazu vor Ausfall, Schaden und Diebstahl abgesichert.

Kaufen oder mieten?

Eine Hand mit Geld, die den Kauf darstellt und ein Symbol der Miete

Welches Modell für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihren Präferenzen und Ihrer finanziellen Lage ab. Sind Sie bereit, die Verantwortung und das Risiko in Kauf zu nehmen, sollten Sie über einen Kauf nachdenken. Hier genießen Sie außerdem vollständige Unabhängigkeit.

Wenn Sie jedoch auf der sicheren Seite sein möchten und ohne hohe Anfangsinvestition die Vorteile der Anlage genießen wollen, ist die Miete vielleicht die geeignetere Finanzierungsvariante. Hier noch einmal die Vor- und Nachteile beider Modelle auf einen Blick:

Kaufen Mieten
Kein monatlicher Mietpreis Kostenlose Anschaffung (damit sparen Sie Tausende €)
Keine Bindung an Anbieter und Vertrag (Freiheit) Komplettservice bei Installation und Reparatur
Eigentum (Sie alleine bestimmen, was mit der Anlage passiert) Absicherung durch Anbieter (keine Kosten für Reparatur, Wartung oder Reinigung)
Versicherung ist inklusive

Bei Enpal fangen die Mietpreise bei 49 € an und sind erst fällig, sobald die Solaranlage installiert und funktionsfähig ist.

Nach 20 Jahren bekommen die Mieter von Enpal die PV-Anlage für einen symbolischen Euro geschenkt und können sie solange Sie möchten weiter nutzen. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren bedeutet das nochmals 5 bis 15 Jahre kostenfreie Nutzung, in der Sie nur Gewinn erwirtschaften. Hier können Sie sich ein individuelles Angebot einholen.

FAQ:

Drei Personen Icons mit Fragezeichen vor einer Photovoltaikanlage, die FAQ symbolisieren

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

Ein PV-Modul un ein Solarthermie-Modul gegenübergestellt

Während Photovoltaik die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie beschreibt, geht es bei der Solarthermie um die Umwandlung in Wärme, die z. B. zum Heizen benutzt werden kann.

Lohnt sich die Investition in Photovoltaik noch?

Ein blaues Photovoltaikmodul mit Plus und Minus Symbolen

Photovoltaik ist nach wie vor sehr lohnenswert. Die Hauptgründe dafür sind die inzwischen relativ günstigen Anschaffungskosten und die rasant steigenden Strompreise. Zwar sinkt die EEG-Einspeisevergütung stetig und vermindert Ihre Einnahmen durch Einspeisung. Den Fokus sollten Sie jedoch auf die Stromkosten, die Sie nicht zahlen legen, da diese einen höheren Anteil in Ihren Einnahmen ausmachen.

Erzeugt meine Photovoltaikanlage auch bei schlechtem Wetter Strom?

Eine graue Wolke neben einem Stromsymbol

Ja, Photovoltaik kann auch bei wenig Sonnenlicht noch wirksam Strom erzeugen. Tatsächlich funktioniert eine Solaranlage sogar am besten bei unter 25 Grad Celsius.

Ist Photovoltaik sicher?

Ein blaues Photovoltaikpanel mit grünem Schild und Haken

Bei ordnungsgemäßer und fachmännischer Installation ist eine Photovoltaikanlage als sicher zu betrachten. Die wahrscheinlich am häufigsten genannte Gefahr ist der Brand, wobei sich Experten einig sind, dass keine erhöhte Brandgefahr durch eine Photovoltaikanlage besteht.

Wie lange dauert die Installation einer Solaranlage?

Eine Uhr neben einem Werkzeugsymbol

Bei Solaranlagen bis zu 10 kWp Leistung dauert die Installation nur einen bis drei Werktage. In der Regel wird vorab ein Planungstermin vereinbart, an dem alle Details zur Installation und Ausrichtung besprochen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Solar und Photovoltaik?

Ein Symbol der Solarnergie neben einem PV-Modul

Bei Photovoltaik geht es um die Umwandlung von Lichtenergie in elektrischen Strom. Eine Photovoltaikanlage ist damit eine Unterart der Solaranlagen. Neben der Photovoltaik gibt es auch noch die Solarthermie, wobei die Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung genutzt wird.

Wie lange ist die Lebenszeit einer Solaranlage?

Eine Sanduhr neben einem Solarpanel

Während die meisten Handwerker und Betriebe nur Garantien von 20 bis 25 Jahren geben, liegt die tatsächliche Lebensdauer von Modulen heutzutage bei bis zu 40 Jahren. Dies gilt jedoch nur bei regelmäßiger Wartung und geringem Verschleiß. Was noch zu beachten ist: Pro Jahr verliert eine PV-Anlage etwa 0,5 % ihrer Leistung. Damit liegt die Leistung einer 20 Jahre alten PV-Anlage bei etwa 90 %.

Was kostet eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus?

Ein orangenes Haus mit PV-Anlage und Euro Münze

Eine typische Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus mit 4 Personen kostet je nach Größe und Wirkungsgrad zwischen 8.000 € und 13.000 €. Hierbei wurde die Umsatzsteuer rausgerechnet.

Fazit

Eine gelbe Glühbirne mit schwarzem Haken

Wie Sie sehen, kann das komplexe Thema Photovoltaik in seine Einzelteile zerlegt werden, um ein tieferes Verständnis zu erhalten. Fakt ist: Eine Photovoltaikanlage ist in den allermeisten Fällen sinnvoll und spart noch dazu jede Menge Geld.

Für welche Art von Photovoltaikanlagen Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Zielen ab. Lassen Sie sich zu diesem Thema gerne beraten. Vergleichen Sie Angebote und wägen Sie Vor- und Nachteile ab. Mit dem Enpal Solar-Check können Sie in weniger als einer Minute die Ersparnis für Ihr Zuhause berechnen.

Eine gute Alternativ zum Kauf einer PV-Anlage: Solaranlagen zur Miete. Für einen kleinen monatlichen Betrag übernimmt Enpal Planung, Installation, Wartung und Reparatur und dabei ist die Anlage während der gesamten Mietzeit vor Schäden und Ausfällen versichert.

Ihre PV-Anlage bekommen Sie so inklusive Stromspeicher komplett ohne Anschaffungskosten. Und am Ende der Mietzeit bekommen Sie Ihre Anlage für einen symbolischen Euro geschenkt. So können Sie die PV-Anlage so lange sie möchten kostenfrei weiter nutzen. Unverbindliche Anfrage schicken

Hier können Sie herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt:

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