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Solarzelle: Aufbau, Arten & Funktion

Solarzelle: Das Wichtigste in Kürze
  • Solarzellen sind die kleinen quadratischen Bauelemente in den Solarmodulen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln
  • Pro Solarmodul sind im Durchschnitt 60 Solarzellen integriert
  • Aktuell werden vier verschiedene Arten von Solarzellen für die Privatperson angeboten, die alle ihre eigenen Vor- und Nachteile haben
  • Bei der Anschaffung einer Solaranlage wird das Miet-Modell immer beliebter da es einfacher und oft günstiger ist, als das klassische Kauf-Modell

Enpal bietet Solaranlagen im flexiblen Miet- oder Kaufmodell an. Das Besondere dabei: 0 € Anzahlung, 100% flexibel, kein Risiko. Sie zahlen erst, wenn Ihre PV-Anlage Strom produziert.

Die Solarzelle gilt in der Photovoltaik als die wichtigste Einheit überhaupt. Immer mehr Menschen denken über die Anschaffung einer Solaranlage nach, doch nur wenige wissen, welche Rolle die Solarzelle spielt. Was Sie über Solarzellen wissen sollten, worauf Sie vor dem Kauf achten müssen und welcher Typ Solarzelle für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie hier.

Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Solarzelle?

Eine Solarzelle ist ein elektrisches Bauelement, das Sonnenenergie in elektrische Energie umwandelt. Diese Umwandlung ist das Kernprinzip der Photovoltaik und ermöglicht Millionen von Menschen die Nutzung von regenerativen Energien.

Oftmals werden die Begriffe Solarzelle, Solarpanel und Solarmodul als Synonyme verwendet. Tatsächlich besteht ein Solarpanel bzw. ein Solarmodul jedoch aus vielen kleinen quadratischen Solarzellen.

Dach mit Solarmodulen, Solarzellen, Solarpanel und Solaranlage sind gekennzeichnet

Wie funktioniert eine Solarzelle?

Eine Solarzelle nutzt den photoelektrischen Effekt, um Strom zu erzeugen. „Photo“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Licht. Daraus lässt sich ableiten, dass eine Solarzelle Strom produziert, sobald Licht auf sie trifft. Denn dann setzt das Licht („die Photonen”) der Sonnenstrahlen in der Solarzelle Elektronen frei, die dann als Gleichstrom weiter zum Wechselrichter geleitet werden. Im Wechselrichter wird der Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt. 

Für Technikexperten: Wie ist eine Solarzelle aufgebaut?

Eine Solarzelle besteht in der Regel aus drei Schichten Silizium. Die obere Schicht ist sog. „n-dotiertes“ Silizium. Das heißt, dass es negativ geladen ist. Die untere Schicht hingegen ist „p-dotiert“, also positiv geladen. In der mittleren sog. Grenzschicht werden die Elektronen abgefangen, die sich in den Schichten lösen, wenn Licht auf die Solarzelle trifft. Dies ist der oben beschriebene Gleichstrom.

Übrigens: Meistens wird für Solarzellen das Halbleitermaterial Silizium verwendet, da es  das zweithäufigste chemische Element der Erde ist. Tatsächlich sind ca. 15% der Erdmasse Silizium.

Die historische Entwicklung der Solarzelle

Bereits 1839 stellte Antoine Becquerel fest, dass man Sonnenstrahlen zur Gewinnung von elektrischer Energie nutzen konnte. Lange Zeit experimentierten zahlreiche Forscher an weiteren Systemen, wie man diese erzeugte Energie produktiv einsetzen kann. Fast 100 Jahre später gelang es dann Chapin, Fuller und Pearson vom Unternehmen Bell im Jahr 1953 die erste Solarzelle aus Silizium zu produzieren. Der Wirkungsgrad zur damaligen Zeit betrug lediglich 6% und die Produktionskosten waren immens hoch, jedoch war der erste Meilenstein gelegt.

In den nächsten Jahren wurde die Solarzelle vor allem in der Raumfahrt verwendet und an Satelliten befestigt. Über die Jahre forschten weitere Wissenschaftler daran, den Wirkungsgrad immer weiter zu erhöhen und auch die Lebensdauer zu verlängern.

Öffentliches Interesse bekam die Solarzelle vor allem nach Anfang der 1970er durch die erste Ölkrise und die damit verbundenen steigenden Ölpreise. Die Akzeptanz und das Vertrauen auch für die private Nutzung sind in den letzten Jahren um einiges gestiegen. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Interesse an der Solarzelle dann nochmals um ein Vielfaches gesteigert. Denn mit dem Voranschreiten des Klimawandels werden nachhaltige, erneuerbare Energien wie die Solarenergie immer wichtiger.

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Wofür werden Solarzellen verwendet?

Photovoltaikanlagen sind wohl der bekannteste Anwendungsbereich von Solarzellen. Denn Solarenergie ist nicht nur ein wichtiger Teil der Energiewende, sondern hat auch entscheidende Vorteile für Eigenheimbesitzer, wie z.B. Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen, langfristig niedrige Stromkosten und Umweltschutz. 

Aber auch abgesehen von PV-Anlagen gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten für Solarzellen. Dazu gehören z.B. Taschenrechner, diverse Haushaltsgeräte, Parkuhren, Armbanduhren, MP3-Player und sogar Kleidungsstücke.

Andere Arten von Solarzellen sind: Organische Solarzellen und Perowskit-Solarzellen

Welche Arten von Solarzellen gibt es?

Vier unterschiedliche Arten von Solarzellen nebeneinander

Aktuell werden vier verschiedene Arten von Solarzellen für die Privatperson angeboten, mit denen Sie Strom selbst erzeugen können. Diese vier Möglichkeiten haben jeweils andere Vor- und Nachteile, die Ihnen im Folgenden vorgestellt werden.

Auch interessant: Solarmodule Test

Monokristalline Solarzelle:

Erkennbar sind die monokristallinen Solarzellen an ihrer dunkelblauen bis schwarzen Farbgebung. Diese Farbe begründet sich aus dem Herstellungsprozess. Bei dieser Art der Solarzelle wird die Siliziumscheibe aus nur einem einzigen Siliziumkristall produziert. Die Siliziumscheibe ist bei allen Arten der Solarzelle die Grundfläche.

Die Herstellung einer einheitlichen, ganzen Siliziumscheibe ist sehr aufwendig. Hinzu kommt, dass die Siliziumkristalle meist nicht quadratische sind und es dadurch zu einer nicht optimalen Ausnutzung der Grundfläche kommt. Dafür erreicht diese Solarzelle jedoch einen hohen Wirkungsgrad.

Polykristalline Solarzelle:

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei den polykristallinen Solarzellen um nicht nur ein Siliziumkristall, sondern um gleich mehrere. Verschiedene Blöcke von Kristallen werden hergestellt und anschließend aneinandergereiht. Dadurch entsteht eine klar erkennbare Kristallstruktur, die charakteristisch für polykristalline Solarzellen ist.

Die Ausnutzung der Grundfläche ist deutlich einfacher als bei der monokristallinen Solarzelle und dadurch in der Herstellung auch kostengünstiger. Jedoch leidet der Wirkungsgrad unter den vielen unterschiedlichen Siliziumkristallen. Damit ist diese Solarzelle weniger effizient als die monokristalline Solarzelle.

Bilder der verschiedenen Solarzellen-Arten

Dünnschichtmodule:

Die Dünnschichtmodule sind Teil der sogenannten amorphen Solarzelle. Das heißt, dass sie keine kristalline Struktur vorweisen. In der Herstellung wird eine nur dünne Schicht von Silizium und anderen Stoffen aufgetragen. Diese Schicht ist um einiges dünner als bei der monokristallinen oder polykristallinen Solarzelle.

Durch diese Art der Herstellung werden Materialkosten und Produktionskosten gespart. Deshalb sind Dünnschichtmodule deutlich preiswerter. Ein weiterer Vorteil besteht in der Leichtigkeit der Solarzelle aufgrund der dünneren Schicht. Demzufolge ist die Anbringung an Hauswänden flexibler und leichter. Ein Nachteil jedoch ist die Tatsache, dass Dünnschichtmodule nur einen geringen Wirkungsgrad vorweisen.

Auch interessant: Bifiziale Solarmodule (diese nehmen Licht von beiden Seiten auf, denn die transparente Rückseite besteht aus einer bestimmten Photovoltaik Folie oder als Glas-Glas-Solarmodule

CIGS Module:

Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art der Dünnschichtmodule. In die Dünnschichtmodule wird der Werkstoff Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) verarbeitet. Dies generiert einen deutlich höheren Wirkungsgrad im Vergleich zum normalen Dünnschichtmodul. Dafür sind die Produktionskosten aber auch um einiges höher.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Solarzellarten auf einen Blick

Monokristallin Polykristallin Dünnschicht CIGS
Vorteile
hoher Wirkungsgrad (ca. 21%) mittlerer Wirkungsgrad (ca. 16%) niedriges Gewicht mittlerer Wirkungsgrad (ca. 17%)
geringer Flächenbedarf geringe Produktionskosten geringe Produktionskosten niedriges Gewicht
Nachteile
hohe Produktionskosten mittlerer Flächenbedarf geringer Wirkungsgrad (ca.7%) und hoher Flächenbedarf hohe Produktionskosten

In Kürze: Die Wahl der geeigneten Solarzelle hängt sehr stark von den privaten Bedürfnissen und Vorstellungen ab. Nicht außer Acht zu lassen sind die Anbringungsfläche, die gewünschte Menge an produziertem Strom, der Anbringungsort und ob es sich um eine private Nutzung oder den Verkauf ans öffentliche Stromnetz handelt.

Hier erfahren Sie mehr zur Effizienz von Solarmodulen: Wirkungsgrad Solarzelle

Wie viel kostet eine Solarzelle?

Der Preis einer Solarzelle kommt vor allem auf die Art der Solarzelle an. Zusätzlich spielen aber natürlich auch externe Faktoren, wie z.B. die Marktsituation und die Rohstoffpreise eine Rolle beim Preis. Aus den Preisen für Solarpanels lassen sich auch die Preise für Solarzellen ableiten. Dabei gehen wir von einem Solarpanel mit 50 - 60 Solarzellen aus.

Art der Solarzelle Preis pro Solarzelle
Monokristalline Solarzelle 3 - 6 €
Polykristalline Solarzelle 2,50 - 4 €

Sie brauchen eine Kostenübersicht für eine komplette Solaranlage? Dann schauen Sie in diesen Artikel rein: Solaranlage Kosten

Auch interessant: Photovoltaik Förderung

Dies sollten Sie bei der Montage Ihrer Solaranlage beachten

Normalerweise übernehmen Solarfachbetriebe die Montage der PV-Anlage. Bei Photovoltaik-Komplettanlagen werden die Bauteile zum Teil schon vormontiert und sind einfacher anzubringen. Wenn Sie etwas handwerkliches Geschick haben, können Sie Ihre Anlage unter Umständen selbst installieren. Wir raten zwar nicht dazu, die Montage eigenständig zu übernehmen, weil Fehler sehr kostspielig sein können. In beiden Fällen jedoch ist Folgendes zu beachten.

Zum einen muss die Anbringungsfläche frei von möglichem Schatten sein. Weder ein nahestehender Baum noch andere Gebäude sollten Schatten auf die Solarzellen werfen können. Verschattung kann im schlimmsten Fall nämlich auch zu einem Hotspot führen. Zum anderen ist es wichtig, dass das vorgesehene Dach Ihre PV-Anlage tragen kann. Besonders die Module mit schwereren poly- und monokristallinen Solarzellen können manche instabile Dächern nicht tragen. Daher sollte die Stabilität des Daches vorher auf jeden Fall getestet werden.

Das vermeintlich wichtigste und ausschlaggebende für den Erfolg Ihrer Solarzelle ist die Ausrichtung. Optimalerweise wählen Sie die Ausrichtung gen Süden und in einem Winkel von 30 Grad. Weniger als 15 Grad sollten die Solarmodule nicht aufweisen, denn dann kommt es zu einer starken Minderung des erzeugten Solarstroms.

Weitere zu berücksichtigende Faktoren sind die in ihrer Region vorherrschende Windstärke sowie die Häufigkeit und Intensität von Gewittern und Schnee. All das muss unbedingt beachtet werden, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt.

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Arten der Montage

Neben diesen Punkten gibt es unterschiedliche Arten der Photovoltaik Montage, die je nach Anbringungsort durchgeführt werden. Die Photovoltaik Flachdach Montage ist die wahrscheinlich optimale und einfachste Montageform. Bei einem Flachdach können die Solarzellen perfekt ausgerichtet werden und im genauen Winkel von 30 Grad hintereinander aufgebaut werden.

Die Schrägdachmontage bietet zwei verschiedene Montagemöglichkeiten. Bei der Aufdach-Montage werden die PV-Module mit einer Halterung auf dem Dach montiert. Bei der Indach-Montage (Solardach) hingegen werden die Dachziegel gegen die Solarzellen ausgetauscht. Diese werden dann quasi in das Dach integriert und meistens führt dies zu einem optisch schöneren Anblick.

Falls Ihr Dach für ungeeignet befunden wird, können Sie die Solarplatten auch an der Hausfassade anbringen. Hier gibt es wie für Schrägdächer zwei Möglichkeiten: die Montage mit einer Halterung oder die Integration in die Hauswand als Photovoltaik Fassade.

Unsere Empfehlung

Zwei Hände, die sich schütteln mit grünem Haken.

Weil die Montage bzw. Installation oftmals ziemlich kompliziert sein kann, überlassen Sie dies lieber den Profis. Denken Sie unbedingt auch an die regelmäßige PV-Anlagen Wartung und den Abschluss einer Versicherung, damit Sie bei Wind und Wetter unbesorgt bleiben.

Wer sich hingegen für die Miete einer Solaranlage bei Enpal entscheidet, bekommt eine komplette PV-Anlage inkl. Stromspeicher für 0 € Anschaffungskosten und auf Wunsch eine Wallbox. Dabei profitieren Sie vom Rundum-Sorglos-Paket. Für einen kleinen monatlichen Betrag übernimmt Enpal die komplette Planung und Installation sowie die Wartung und Reparatur. Dabei ist die Anlage während der gesamten Mietzeit vor Wetter, Katastrophen und Ausfällen versichert.

Am Ende der Mietzeit bekommen Mieter bei Enpal Ihre Anlage inkl. Stromspeicher für einen symbolischen Euro quasi geschenkt und können sie so lange Sie möchten kostenfrei weiter nutzen. Unverbindliche Anfrage schicken

Bei Enpal besteht zudem die Möglichkeit, flexibel zwischen Miete oder Kauf der Anlage zu wählen. Sie können bei Enpal also auch eine Solaranlage kaufen.

Hier können Sie herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt:

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