

Solarmodul ist nicht gleich Solarmodul. Die Unterschiede bei Wirkungsgrad, Lebensdauer und Preis sind groß. Doch welches Modul ist das richtige für das eigene Dach? Dieser Solarmodule Vergleich stellt die wichtigsten Modultypen, Technologien und Hersteller gegenüber. Mit konkreten Zahlen, Tabellen und klaren Bewertungen wird die Entscheidung einfacher.
Im Solarmodule Vergleich spielen drei Haupttypen eine Rolle: monokristalline, polykristalline und Dünnschichtmodule. Daneben unterscheiden sich Module in ihrer Bauweise (Glas-Glas oder Glas-Folie) und der verwendeten Zelltechnologie (PERC, TOPCon, HJT).
Der Vergleich zeigt: Monokristalline Module haben sich klar durchgesetzt. Sie bieten das beste Verhältnis aus Wirkungsgrad, Preis und Lebensdauer. Polykristalline Module sind günstiger, aber weniger effizient. Dünnschichtmodule eignen sich nur für Spezialfälle.
Im direkten Vergleich liegen monokristalline Solarmodule vorne. Sie bestehen aus einem einzigen Siliziumkristall und erreichen einen Wirkungsgrad von 18–22 %. Polykristalline Solarmodule werden aus mehreren Kristallen gefertigt. Das senkt die Produktionskosten, aber auch den Wirkungsgrad auf 15–18 %.
Was bedeutet das in der Praxis? Für eine 10-kWp-Anlage brauchen polykristalline Module etwa 15–20 % mehr Dachfläche. Gleichzeitig ist der Preisunterschied heute minimal. Der Vergleich fällt daher eindeutig aus: Monokristalline Module sind für die meisten Dächer die bessere Wahl.
Dünnschichtmodule lohnen sich nur in Spezialfällen. Im Vergleich zu kristallinen Modulen schneiden sie bei Wirkungsgrad und Flächenbedarf schlechter ab. Mit 10–16 % Effizienz brauchen sie fast doppelt so viel Platz für die gleiche Leistung.
Der Vorteil: Sie sind leichter und flexibler. Außerdem arbeiten sie bei diffusem Licht und hohen Temperaturen etwas besser. Diese Vorteile überwiegen aber nur bei speziellen Anwendungen. Beispiele sind große Industriedächer, Fassaden oder mobile Anwendungen.
Für normale Einfamilienhäuser lohnen sich Dünnschichtmodule nicht. Der Platzbedarf ist zu hoch, die Effizienz zu gering.
Neben dem Modultyp spielt die Zelltechnologie eine wichtige Rolle im Solarmodul Vergleich. PERC, TOPCon und HJT sind drei Technologien, die bei monokristallinen Modulen zum Einsatz kommen. Sie unterscheiden sich in Wirkungsgrad, Temperaturverhalten und Preis.
Der Vergleich zeigt: TOPCon-Module bieten derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind effizienter als PERC und günstiger als HJT. Für die meisten Hausbesitzer ist TOPCon die optimale Wahl. HJT lohnt sich nur bei sehr begrenzter Dachfläche oder wenn maximale Effizienz gewünscht ist.
Gut zu wissen: Enpal verbaut ausschließlich hochqualitative monokristalline Full-Black-Module in Glas-Glas-Bauweise mit TOPCon-Technologie. Die Module stammen unter anderem vom Hersteller VSUN Solar und kommen mit 30 Jahren Produkt- und Leistungsgarantie.
Die Bauweise ist ein weiteres wichtiges Kriterium im Solarmodul Vergleich. Der Unterschied liegt in der Rückseitenbeschaffung. Bei Glas-Folie-Modulen schützt eine Photovoltaik Folie aus Kunststoff die Rückseite. Bei Glas-Glas-Solarmodulen übernimmt eine zweite Glasschicht diese Aufgabe.
Im Vergleich zeigt sich: Die doppelte Glasschicht macht Module widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und mechanische Belastungen. Glas-Glas-Module halten daher länger und verlieren weniger Leistung über die Jahre.
Im direkten Vergleich lohnen sich Glas-Glas-Module, wenn die Anlage länger als 25 Jahre laufen soll. Auch bei schwierigen Witterungsbedingungen wie starkem Hagel oder hoher Luftfeuchtigkeit sind sie die bessere Wahl. Wer die Anlage nach 20–25 Jahren ohnehin austauschen will, fährt mit Glas-Folie günstiger.
Der Wirkungsgrad einer Solarzelle zeigt, wie viel Sonnenlicht ein Modul in Strom umwandelt. Im Vergleich liegen die Werte zwischen 10 % bei Dünnschicht und 26 % bei Premium-Modulen mit HJT-Technologie. Je höher der Wirkungsgrad, desto weniger Dachfläche braucht die Anlage.
Für die meisten Einfamilienhäuser reichen Module mit 20–22 % Wirkungsgrad aus. Wer wenig Platz hat, profitiert von effizienteren Modulen. Der Vergleich zeigt aber auch: Höherer Wirkungsgrad bedeutet höheren Preis. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen.
Solarmodule gibt es in verschiedenen Leistungsklassen. Die gängigsten sind 400, 500 und 600 Watt. Im Vergleich zeigt sich: Höhere Wattzahlen bedeuten weniger Module für die gleiche Gesamtleistung.
Der Vergleich zeigt: 400-Watt-Module sind der Standard für private Dachanlagen. Sie sind kompakt und einfach zu montieren. 500- und 600-Watt-Module lohnen sich vor allem bei großen Flächen. Sie reduzieren die Modulanzahl und damit die Montagezeit. Allerdings sind sie schwerer und schwieriger zu handhaben.
Teilverschattung ist einer der häufigsten Ertragskiller. Im Vergleich zeigt sich: Moderne Module lösen dieses Problem deutlich besser als ältere Modelle.
Bei herkömmlichen Modulen kann ein kleiner Schatten die Leistung um 30–50 % senken. Moderne Module mit Halbzellen-Technologie begrenzen den Verlust auf 10–15 %. Der Grund: Das Modul ist in zwei unabhängige Hälften geteilt. Liegt eine Hälfte im Schatten, arbeitet die andere normal weiter.
Im Vergleich lohnen sich Halbzellen-Module fast immer. Sie kosten kaum mehr und liefern bei Abschattung deutlich bessere Erträge. Moduloptimierer sind sinnvoll bei komplexen Dächern mit vielen Störquellen wie Gauben, Schornsteinen oder Antennen.
Die Kosten für Solarmodule variieren je nach Technologie und Bauweise. Im Vergleich zeigt sich: Der Modulpreis macht nur etwa 25–30 % der Gesamtkosten aus. Montage, Wechselrichter und Service sind oft teurer als die Module selbst.
Für eine 10-kWp-Anlage liegen die Komplettpreise aktuell zwischen 15.500 € und 20.000 €. Glas-Glas-Module kosten etwa 1.000–1.500 € mehr als Standard-Module mit Glas-Folie-Aufbau. Premium-Technologien wie TOPCon oder HJT erhöhen den Preis zusätzlich.
Der Vergleich zeigt: Günstigere Module sind nicht automatisch die bessere Wahl. Entscheidend ist das Gesamtpaket aus Modulqualität, Garantie und Service. Billige Angebote sparen oft an Montage oder Beratung, was langfristig teurer werden kann.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten und Rechenbeispiele zur Amortisation finden Sie im Artikel Solaranlage Kosten.
Gut zu wissen: Enpal bietet Photovoltaikanlagen im Miet- oder Kaufmodell an. Beim Kauf gibt es flexible Finanzierungsoptionen mit 0 € Anzahlung. Im Komplettpreis sind Module, Montage, Wechselrichter, Anmeldung und 20 Jahre Rundum-Service enthalten.
Solarmodule verlieren mit der Zeit an Leistung. Diesen Prozess nennt man Degradation. Im Vergleich zeigt sich: Hochwertige Module halten 25–40 Jahre und liefern auch nach Jahrzehnten noch gute Photovoltaik Erträge.
Die Degradationsrate gibt an, wie viel Leistung ein Modul pro Jahr verliert. Bei Standard-Modulen liegt sie bei 0,6–0,8 % pro Jahr. Glas-Glas-Module degradieren langsamer mit nur 0,4–0,5 % pro Jahr. Der Unterschied klingt klein, summiert sich aber über die Jahre.
Rechenbeispiel: Was bedeutet Degradation für den Ertrag?
Eine 10-kWp-Anlage erzeugt im ersten Jahr rund 10.000 kWh. Im Vergleich zeigt sich nach 25 Jahren:
Der Unterschied: Rund 700 kWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von 32 Cent/kWh sind das etwa 224 € mehr Ertrag pro Jahr. Über die gesamte Lebensdauer summiert sich der Vorteil auf mehrere Tausend Euro.
Beim Solarmodule Vergleich spielen Garantien eine wichtige Rolle. Es gibt zwei Arten: die Produktgarantie und die Leistungsgarantie. Beide unterscheiden sich deutlich je nach Hersteller und Modultyp.
Die Produktgarantie deckt Defekte am Modul ab. Fällt ein Modul wegen eines Materialfehlers aus, wird es ersetzt. Die Leistungsgarantie sichert einen Mindest-Ertrag zu. Sinkt die Leistung unter den garantierten Wert, muss der Hersteller nachbessern oder ersetzen.
Worauf sollte man beim Vergleich achten?
Im Vergleich zeigen sich große Unterschiede bei den Garantiebedingungen. Wichtige Punkte:
Der Vergleich zeigt: Tier-1-Hersteller bieten in der Regel bessere Garantiebedingungen und sind langfristig erreichbar. Bei No-Name-Modulen besteht das Risiko, dass im Garantiefall kein Ansprechpartner mehr da ist.
Gut zu wissen: Bei Enpal sind 30 Jahre Produkt- und Leistungsgarantie inklusive. Zusätzlich übernimmt Enpal die Wartung und Reparaturen über die gesamte Laufzeit. So bleibt das Risiko beim Anbieter, nicht beim Kunden.
Im Solarmodule Vergleich unterscheiden sich die Solarmodul Größe und das Solarmodul Gewicht je nach Leistungsklasse und Bauweise. Standard-Module für Einfamilienhäuser messen etwa 1,7 × 1,1 Meter. Größere 500- oder 600-Watt-Module sind entsprechend länger.
Das Gewicht spielt vor allem bei älteren Dächern eine Rolle. Glas-Glas-Module sind schwerer als Glas-Folie-Module. Vor der Installation sollte geprüft werden, ob die Dachkonstruktion das zusätzliche Gewicht trägt.
Im Vergleich zeigt sich, dass nicht jedes Dach jedes Modul trägt. Eine Statikprüfung ist empfehlenswert bei:
Im Zweifel lohnt sich die Prüfung durch einen Statiker. Die Kosten liegen bei 200–500 € und geben Sicherheit für die nächsten 30 Jahre.
Wenn man Solarmodule vergleichen möchte, spielen die Hersteller eine entscheidende Rolle. Nicht nur die Modulqualität zählt, sondern auch Garantiebedingungen, Service-Erreichbarkeit und Zukunftssicherheit. Denn die beste Garantie nützt nichts, wenn der Photovoltaik-Anbieter in zehn Jahren nicht mehr existiert.
Die Branche unterscheidet zwischen Tier-1-, Tier-2- und Tier-3-Herstellern. Diese Einstufung stammt von der Finanzberatung Bloomberg und bezieht sich auf die Bankfähigkeit der Hersteller, nicht direkt auf die Qualität. Trotzdem gilt: Tier-1-Hersteller sind in der Regel größer, stabiler und bieten besseren Service.
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede bei Wirkungsgrad, Garantie und Preis:
Der Vergleich zeigt: Deutsche und europäische Hersteller wie Meyer Burger bieten oft längere Garantien. Asiatische Hersteller punkten mit günstigeren Preisen bei guter Qualität. Für die meisten Hausbesitzer bieten Tier-1-Hersteller wie Trina, JA Solar oder Jinko das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Bei der Wahl des Solarmoduls spielt der Hersteller eine wichtige Rolle. Qualität, Garantiebedingungen und langfristige Erreichbarkeit unterscheiden sich deutlich. Die Branche teilt Hersteller in drei Kategorien ein: Tier-1, Tier-2 und Tier-3.
Diese Einstufung stammt von Bloomberg und bezieht sich auf die finanzielle Stabilität. Tier-1-Hersteller sind groß, international aufgestellt und gelten als zukunftssicher. Das ist wichtig, denn Garantien über 25 oder 30 Jahre nützen wenig, wenn der Hersteller nicht mehr existiert.
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede bei Technologie, Wirkungsgrad und Garantie:
Europäische Hersteller wie Meyer Burger bieten oft längere Garantien und produzieren teilweise in Deutschland. Asiatische Hersteller punkten mit günstigeren Preisen bei gleichzeitig hoher Qualität. Für die meisten Hausbesitzer bietet ein Tier-1- oder starker Tier-2-Hersteller das beste Verhältnis aus Preis, Qualität und Sicherheit.
Die Wahl des richtigen Solarmoduls hängt von drei Faktoren ab: Dachfläche, geplante Nutzungsdauer und Budget. Im Solarmodule Vergleich zeigt sich: Monokristalline Module mit TOPCon-Technologie und Glas-Glas-Aufbau bieten derzeit das beste Gesamtpaket. Sie erreichen Wirkungsgrade von 22–25 %, halten 30–40 Jahre und verlieren nur minimal an Leistung. Wer auf Qualität setzt, profitiert langfristig von höheren Erträgen und besseren Garantien. Polykristalline Module und Dünnschicht sind für Einfamilienhäuser kaum noch relevant. Entscheidend ist am Ende nicht nur das Modul selbst, sondern auch der Anbieter. Lange Garantien, zuverlässiger Service und eine fachgerechte Montage machen den Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Anlage.
Hier finden Sie heraus, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt:
Das hängt vom Stromverbrauch und der gewünschten Anlagengröße ab. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch empfiehlt sich eine 10-kWp-Anlage. Mit 400-Watt-Modulen sind das etwa 25 Module.
Technisch ist das möglich, aber nicht empfehlenswert. Unterschiedliche Module haben verschiedene elektrische Eigenschaften. Das kann den Gesamtertrag senken und die Wartung erschweren. Am besten wird das gesamte Dach mit identischen Modulen bestückt.
Auf drei Dinge achten: Erstens die Garantiebedingungen – mindestens 15 Jahre Produktgarantie und 25 Jahre Leistungsgarantie. Zweitens der Hersteller – Tier-1- oder starke Tier-2-Hersteller bieten mehr Sicherheit. Drittens die Zertifizierungen – IEC-Zertifikate und TÜV-Prüfungen sind Pflicht.
Die Farbe sagt nichts über die Qualität aus. Schwarze Module (Full-Black) sind oft monokristallin und wirken optisch eleganter. Blaue Module sind häufig polykristallin oder ältere monokristalline Modelle. Entscheidend sind Wirkungsgrad und Bauweise, nicht die Farbe.
Das kommt auf die Dachfläche an. Bei kleinen Dächern lohnen sich effizientere Module, weil sie mehr Leistung auf weniger Platz liefern. Bei großen Dächern reichen Standard-Module oft aus. Der Mehrpreis für Premium-Module amortisiert sich nicht immer.