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Ausrichtung PV-Anlage: So finden Sie die optimale Positionierung

Ausrichtung PV-Anlage: Das Wichtigste in Kürze

Mit einer Solaranlage gewinnen die Besitzer Unabhängigkeit von den steigenden Strompreisen, sparen bares Geld und tun ganz nebenbei etwas Gutes für die Umwelt. Für den meisten Stromertrag ist die korrekte Ausrichtung der Solarmodule wichtig. Folgendes ist zu beachten:

  • Die Ausrichtung bei Photovoltaikmodulen bezieht sich auf die Positionierung nach Himmelsrichtung.
  • Die optimale Ausrichtung ist die Ausrichtung nach Süden.
  • Es kann auch bei Ost-West-Ausrichtung Ertrag erzielt werden. Dann zu den Hauptnutzungszeiten Morgens und Abends.
  • Ausrichtung und Neigungswinkel bedingen sich gegenseitig.

Enpal bietet Aufdach-Solaranlagen im flexiblen Miet- oder Kaufmodell an. Das Besondere dabei: 0 € Anzahlung, 100% flexibel, kein Risiko. Sie zahlen erst, wenn Ihre PV-Anlage Strom produziert.

Für die optimale Positionierung von einer Photovoltaikanlage gilt es zwei Merkmale zu beachten:

  • den Neigungswinkel der Module
  • die Ausrichtung der Module

Der Neigungswinkel bezieht sich auf den Winkel, den das Modul zum Boden hat. Bei 0° liegt das Modul also flach auf dem Boden, bei 90° steht es senkrecht auf dem Untergrund. Dies beeinflusst, in welchem Winkel die Sonne auf das Modul trifft und demnach auch den Stromertrag.

Mehr dazu finden Sie im Artikel Neigungswinkel Photovoltaik

Die Ausrichtung bei Photovoltaikmodulen bezieht sich auf die Positionierung nach Himmelsrichtung. Denn auch die geografische Ausrichtung beeinflusst die Effizienz der Solaranlage. Welchen Einfluss dies genau hat und was zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die optimale Modulausrichtung?

Die Ausrichtung bei Photovoltaikanlagen bezieht sich auf die Positionierung der Solarplatten. Die korrekte Ausrichtung ist wichtig für die Effizienz der Anlage und somit für die maximal mögliche Stromerzeugung.

Grundsätzlich sollten Solarmodule so ausgerichtet werden, dass sie möglichst viel direkte Sonneneinstrahlung erhalten.

Generell gilt: PV-Module können auch bei abweichenden Dachneigungen und -ausrichtungen noch einen erheblichen Teil ihrer Leistung erbringen. Eine Südausrichtung gilt zwar in der Regel als optimal, jedoch ist sie nicht zwingend erforderlich. Solarmodule, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind, können ähnlich hohe Erträge erzielen und produzieren häufig Strom während der Hauptnutzungszeiten am Morgen und Abend.

Neben der Ausrichtung ist auch der Photovoltaik Neigungswinkel der Solarmodule wichtig für die Effizienz der Anlage. Auch hier gilt: Je senkrechter die Sonnenstrahlen auf die Module treffen, desto höher ist der Photovoltaik Ertrag. In Mitteleuropa empfiehlt sich je nach Montageart ein Neigungswinkel zwischen 15 und 40 Grad. 

Auswirkungen von der Modulausrichtung auf den Ertrag

Anhand der folgenden Tabelle können Sie zudem den individuellen prozentualen Effizienzwert Ihres Dachs ablesen, also den Wirkungsgrad der Solarzelle. Die Spalten stellen dabei den Neigungswinkel der Module dar. Die Ausrichtung der Module finden Sie in den Zeilen. 0° steht hier für eine direkte Südausrichtung, 90° für eine Ost-/Westausrichtung und 180° für eine Nordausrichtung.

90° 80° 70° 60° 50° 40° 30° 20° 10°
70 80 90 95 100 100 100 100 95 90
70 80 90 95 100 100 100 100 95 90 ±10°
70 80 90 95 100 100 100 100 95 90 ±20°
70 80 90 95 95 100 100 98 95 90 ±30°
70 80 90 90 95 95 98 95 95 90 ±40°
70 80 80 90 93 95 95 95 95 90 ±50°
65 70 80 85 90 93 95 95 95 90 ±60°
60 70 80 80 90 90 92 93 93 90 ±70°
60 65 70 80 85 85 90 90 90 90 ±80°
55 60 70 70 80 80 85 90 90 90 ±90°
48 53 60 60 70 75 85 88 90 90 ±100°
43 48 50 50 60 70 80 85 90 90 ±110°
40 45 48 48 55 65 75 83 88 90 ±120°
38 43 45 48 50 60 70 83 85 90 ±130°
38 43 45 45 48 58 68 80 85 90 ±140°
35 40 43 43 48 55 65 78 83 90 ±150°
33 38 43 43 48 55 65 75 83 90 ±160°
30 35 40 40 45 53 63 73 80 90 ±170°
30 35 40 40 45 50 60 70 80 90 ±180°

In der Tabelle ist zu erkennen, dass bis zu 100 % des Effizienzwertes erreicht werden kann, wenn Photovoltaikmodule nach Süden ausgerichtet sind. Vor allem in Kombination mit einem Solarstromspeicher maximieren Sie hier Ihren Stromertrag. Aber auch bei einer Ost-West-Ausrichtung sind die Erträge aber weiterhin sehr hoch, sodass sich eine Photovoltaikanlage und Strom selbst erzeugen in jedem Fall lohnt. Hier sollte dann aber ein flacherer Neigungswinkel gewählt werden.

Ausrichtung auf Flachdächern

Die Ausrichtung von Solarpanels auf Flachdächern ist etwas komplexer. Denn hier ist weder der Neigungswinkel noch die Ausrichtung vorgegeben. Hier hat man bei der Installation der Anlage die Verantwortung, die Module optimal für den höchsten Stromertrag auszurichten. 

Photovoltaikanlagen können auf Flachdächern auf zwei Weisen aufgestellt werden:

  • doppelseitig (Ost-West-Ausrichtung)
  • einseitig (Süd-Ausrichtung)

Während eine einseitige Ausrichtung nach Süden die höchste Effizienz der Module verspricht, produziert eine doppelseitige, oder auch zweiseitige Anlage genau dann Strom, wenn sie morgens und abends zuhause sind. Außerdem können mehr Solarmodule aufgestellt werden, als bei der einseitigen Ausrichtung. Hier müssen nämlich der optimale PV-Module Montage Abstand zwischen den Panels eingeplant werden, damit sich diese nicht gegenseitig verschatten.

Mehr dazu finden Sie im Kapitel Reihenabstand des Artikels Photovoltaik Flachdach.

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Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage, die nicht nach Süden ausgerichtet ist?

Tatsächlich ist es so, dass PV-Module auch bei anderen Dachneigungen und Dachausrichtungen noch einen Großteil ihrer Leistung bringen. Auch wenn eine Südausrichtung in den meisten Fällen die optimale Lösung darstellt, ist ein Dach mit derartiger Ausrichtung nicht notwendig. PV-Anlagen, die nach Osten und Westen ausgerichtet sind, bringen ähnlich hohe Erträge und erzeugen meistens dann Strom, wenn Sie gerade zu Hause sind, also morgens und abends.

Grundsätzlich gilt: Wann immer die PV-Anlage nicht nach Süden ausgerichtet ist, sollte sie möglichst flach montiert werden. Dadurch fangen die Solarmodule möglichst viele Sonnenstrahlen ein.

Wie lange dauert die Montage einer Photovoltaik Anlage?

Der gesamte Prozess von Planung bis Inbetriebnahme einer Solaranlage dauert in der Regel zwischen drei und sechs Monaten. Die Montage der Anlage selbst nimmt hingegen nur einen Bruchteil der Zeit ein. Bei der Installation durch einen Fachbetrieb dauert die Montage des Untergestells und der Module oft nur wenige Tage.

Wer darf Photovoltaik installieren?

Es gibt immer wieder Eigenheimbesitzer, die Ihre PV-Anlage gerne selbst installieren würden. Grundsätzlich ist das auch erlaubt: Es gibt keine Regeln, die die Montage durch einen Fachbetrieb vorschreiben. Die PV-Anlage muss jedoch von einem Elektroinstallateur angeschlossen werden.

Tipp: Wir empfehlen immer die professionelle Installation einer PV-Anlage durch Fachkräfte. Denn schon kleine Fehler bei der recht aufwändigen Installation können Sicherheitsrisiken hervorrufen, Ihre Garantie erlöschen lassen und den Versicherungsschutz aufheben.

Wann Photovoltaik installieren?

Grundsätzlich ist es natürlich einfacher, eine PV-Anlage bei gutem Wetter zu installieren. Unabhängig vom Wetter gilt aber: Je schneller Sie Ihre eigene PV-Anlage auf dem Dach haben, desto eher machen Sie sich von steigenden Strompreisen unabhängig, sparen langfristig Kosten und tun auch noch der Umwelt etwas Gutes. Daher empfehlen wir Ihnen, den Prozess möglichst früh zu starten und sich nicht von Jahreszeiten o.Ä. beeinflussen zu lassen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ausrichtung zusammen mit dem Neigungswinkel einen recht großen Einfluss auf den Stromertrag einer Solaranlage hat. Solange es sich jedoch nicht um Nordausrichtung handelt, lohnt sich eine PV-Anlage in den meisten Fällen. Denn auch bei keiner direkten Südausrichtung schafft die Anlage hohe Erträge, vor allem Morgens und Abends, wenn der Stromverbrauch besonders hoch ist. 

Ihren Stromverbrauch können Sie hier auch selbst berechnen: Stromverbrauchsrechner

Um die für Ihr Dach perfekte Ausrichtung zu finden, ist es empfehlenswert, sich an Fachbetriebe zu wenden. Auch Enpal macht für Sie einen Solarcheck und berechnet Ihren individuellen PV-Stromertrag. 

Finden Sie heraus, ob sich eine Solaranlage auch für Ihr Haus lohnt:

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