Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in 2019? – Die Übersicht

Wenn auch Sie sich schon länger mit der Thematik Photovoltaik beschäftigen, wird Ihnen die Frage, ob sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage lohnt, bestimmt schon oft durch den Kopf gegangen sein. Das ist auch gut, denn eine solche Investition sollte gut überlegt sein, um den maximalen Nutzen zu erzielen. Wir möchten Ihnen gerne erklären, in welchen Fällen sich eine Photovoltaikanlage lohnt und worauf Sie unbedingt achten sollten. Außerdem können Sie mit unserer Checkliste unten erfahren, ob sich eine PV-Anlage für Sie persönlich lohnt.

Vorteile einer Photovoltaikanlage

Die Vorteile eine PV-Anlage: zwei grüne Plus Zeichen über einem Solardach mit Photovoltaikanlage

Zu aller erst die Frage: Was spricht für eine Photovoltaikanlage?

Zum einen können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren und langfristig etwas Gutes für die Umwelt tun. Hinzu kommt, dass Solarenergie unerschöpflich und im Grunde kostenlos ist. Die Anschaffungs- und Installationskosten sind einmalig. Danach können Sie jahrzehntelang kostenfrei Energie von der Sonne beziehen.

Indem Sie Ihr eigener Energieproduzent sind, werden Sie unabhängig von den Stromanbietern und organisieren sich dezentral. Dadurch gewinnen Sie eine weitere Stromquelle dazu und sind nicht so anfällig für zentrale Stromausfälle oder die steigenden Strompreise.

Ein weiterer Faktor, der für Photovoltaikanlagen spricht, ist die unkomplizierte Montage und der Anschluss in Verbindung mit geringer Wartung und Verschleiß. Der größte Kostenpunkt ist ganz klar die Photovoltaikanlage an sich. Danach haben Sie kaum noch Kosten für die Wartung.

lohnt sich eine Photovoltaikanlage? Umwelt Symbol - offene Hand mit Blatt, Geld Symbol - grüne Geldscheine und zwei weiße Münzen, Adler mit ausgestreckten Flügeln

Ein Punkt, der oftmals nicht bedacht wird, ist der folgende Fakt: Da man nun weniger Strom von den Stromanbietern beziehen muss, spart man nicht nur Geld. Darüber hinaus können Sie nämlich sogar aktiv selbst Geld verdienen.

Besonders in den Sommermonaten mit viel Sonne generieren viele Photovoltaikanlage derart viel Strom, dass sie nicht nur den Eigenbedarf decken, sondern überschüssigen Strom produzieren. Dieser überschüssige Strom kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und dafür erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber eine Vergütung.

Wie Sie sehen, bietet eine Photovoltaikanlage sehr viele Vorteile. Besonders, wenn man zukunftsorientiert und nachhaltig leben will, lohnt sich eine Solaranlage sofort.

Kosten einer Photovoltaikanlage auf einen Blick:

Tabelle mit den Kosten für Solaranlagen

Wie in der Tabelle sehen, sind die Preise von der Einheit Kilowatt-Peak (kWp) abhängig. Kurz gesagt steht kWP für die Maximalleistung an Energie, die die Anlage produzieren kann. Je größer die Anlage und je höher der Wirkungsgrad der einzelnen Solarzellen, desto höher ist ihre Leistung.

Drei verschiedene Arten von Solarzellen in einer Reihe. Monokristalline, polykristalline Zellen und ein Dünnschichtmodul

Enpal verbaut ausschließlich monokristalline Solarmodule. Diese haben den höchsten Wirkungsgrad und erzielen bei unseren Kunden das beste Ergebnis. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modulen haben wir aber in einem anderen Artikel für Sie beschrieben: Verschiedene Arten von Solarzellen und Solarmodulen.

Wie viel kostet eine Solaranlage durchschnittlich?

Annahmen:

    • Durchschnittliches Einfamilienhaus mit 100 m2 Dachfläche
    • Eine 6-kWp Solaranlage, die den jährlichen Strombedarf von 4 Personen deckt
    • Durchschnittliche Sonnenstrahlung und ein Ausrichtungswinkel von 30°

In dieser Situation würde eine Solaranlage in etwa 8.000 bis 10.000 € kosten. Zusätzlich zu dieser Anfangsinvestition kämen dann noch 200 – 500 € jährlich für Wartung, Reparatur, Reinigung und Versicherung hinzu.

Amortisierung einer Photovoltaikanlage

Solaranlage mit einem Sparsschwein im Vorderund als Symbol für die Amortisierung

In eine Photovoltaikanlage zu investieren ist sinnvoll, wenn verschiedene Faktoren passen. Zum einen sollte die Dachfläche groß genug und unbeschattet sein. Zum anderen sollte lohnt sich die Anlage erst so richtig, wenn Sie im Jahr viel Sonne abbekommen. Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck

Ab wann rentiert sich der Kauf einer Photovoltaikanlage? Besonders nach dem Erlass des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG) im Jahr 2004 ist der Kauf und Betrieb einer Solaranlage noch einfacher und lohnenswerter geworden. Das EEG sichert eine hohe Einspeisevergütung und staatliche Unterstützung zu. In einem solchen Fall rechnet man mit einer Amortisierung nach elf bis fünfzehn Jahren.

Wem die Amortisierung jedoch zu lange dauert, kann über die Miete einer PV-Anlage nachdenken, denn hier rentiert sich die Anschaffung schon ab Tag 1.

Mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage entstehen aber natürlich auch andere Verpflichtungen und Risiken. Sie müssen sich selbstständig um die Wartung kümmern und im Fall eines Defekts ist Eile geboten, denn jeder Tag mit einer nicht funktionierenden Photovoltaikanlage kostet Ihnen Geld.

Die Investition in eine eigene Photovoltaikanlage können Sie in etwa mit dem Kauf eines Autos vergleichen. Sie müssen regelmäßig zum TÜV, Reifen wechseln und sich um Wäsche, Öl und Benzin kümmern. Die Wartungstermine und Reinigungen fallen auch für eine Photovoltaikanlage an. Demnach braucht es Zeit und Nerven, um sich um die eigene Photovoltaikanlage zu kümmern.

Alternative: Mieten

lohnt sich eine photovoltaikanlage zur miete? Anlage auf einem roten Dach mit blauem Himmel

In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend entwickelt, der Hausbesitzern enorme Vorteile bietet: Das Mieten von Solaranlagen. Einerseits entfallen die Anschaffungskosten von mehreren Tausend Euro und zum anderen profitieren Mieter von einem Komplett-Service.

Das heißt: Für einen monatlichen Betrag werden Installation, Wartung, Reparatur und Reinigung von der Firma übernommen. Sie müssen sich um nichts kümmern und bekommen zusätzlich zu dem Service eine kostenlose Versicherung, die Sie vor Schäden und Ausfällen schützt. So sparen Sie mit Ihrer Solaranlage Kosten, Zeit und Nerven.

Wenn Sie einen direkten Vergleich zwischen dem Kauf und der Miete wollen, haben wir für Sie diesen Artikel erstellt: Sollte ich meine Solaranlage kaufen oder mieten?

Wie viel würde die Miete für Ihre Solaranlage kosten?

Auch hier sind die Preise abhängig von der Anlagenleistung. Durchschnittliche Marktpreise jedoch liegen monatlich bei 50 € bis 160 €. Hier ist einmal eine Übersicht der Marktpreise:

Übersicht der durchschnittlichen Mietpreise für Solaranlagen in einer Tabelle

Quelle: Solaranlage.de

Bei Enpal fangen die monatlichen Mietpreise bei 49 € an und sind erst fällig, sobald die Solaranlage komplett funktionsfähig ist und Strom erzeugt. Wenn die Anlage mal ausfallen sollte und mehr als Woche vergeht, bevor das Serviceteam alles komplett repariert hat, zahlt der Mieter den ganzen Monat über nichts.

Enpal Mieter bekommen die PV-Anlage außerdem nach 20 Jahren für einen symbolischen Euro geschenkt und können sie so lange wie sie möchten weiter nutzen. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren sind das also nochmals 10 bis 20 Jahre kostenfreie Nutzung. Hier können Sie sich ein individuelles Angebot einholen.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Sie? – Die Checkliste

Checkliste Icon auf einer Solaranlage mit Sonnenuntergang

Ob sich eine PV-Anlage lohnt, ist sehr stark von der individuellen Situation abhängig. Zum Beispiel gibt es Dächer, auf denen Solaranlagen gar nicht installiert werden können. Außerdem sind einige Dächer zu klein für eine herkömmliche Anlage. Wenn Sie mit 100 prozentiger Sicherheit wissen wollen, inwiefern eine Anlage für Sie lohnenswert ist und welche Rendite Sie erzielen können, dann machen Sie hier eine unverbindliche Anfrage.

Für alle, die sich einen ersten Überblick verschaffen möchten, haben wir hier diese Checkliste erstellt:

    • Ihre Stromrechnung beträgt monatlich mindestens 50 € bis 70 €.
    • Alternativ: Sie verbrauchen jährlich mindestens 2.000 bis 3.000 kW/h.
    • Ihr Dach besteht nicht aus Blech, Bitumen, Reet oder Schiefer.
    • Sie sind Eigentümer Ihres Hauses (als Mieter haben Sie keine Bauerlaubnis).
    • Ihr Dach ist weitgehend unbeschattet.
    • Sie wohnen in einer Region, wo die Sonne regelmäßig scheint.

Lohnt sich eine PV-Anlage? – Die Zusammenfassung

Zwei Solaranlagen auf einem Dach bei Sonnenuntergang

Eine Photovoltaikanlage ist ein Schritt in eine grünere und umweltfreundlichere Zukunft und daher eine gute Wahl. Sofern man genug Sonne abbekommt, kann wirklich für jeden die richtige Photovoltaikanlage gefunden werden. Auch für Mietwohnungen gibt es kleinere Mini-Photovoltaikanlagen, die sich ideal für den Balkon eignen. Aus diesem Gesichtspunkt lohnt sich eine Photovoltaikanlage also in den aller meisten Fällen. Machen Sie gerne hier den kostenlosen Solarcheck, um zu erfahren, ob sich für Sie eine PV-Anlage lohnt.

Ob Sie sich für eine große oder kleine Anlage entscheiden, hängt von Ihrem Dach und dem Sonnenverhältnis ab. Auch die Wahl zwischen dem Kauf und der Miete ist von Ihrer persönlichen Situation abhängig. Sind Sie bereit Risiko einzugehen, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen, um sich um Reinigung, Wartung und mögliche Reparaturen zu kümmern, dann können Sie sich für den Kauf entscheiden.

Wenn Sie hingegen neu in der Branche der erneuerbaren Energien sind und Ihre Anlage schnell, einfach und ohne Anschaffungskosten haben wollen, dann ist die Miete für Sie die bessere Wahl. Weil Ihre Photovoltaikanlage im Mietverhältnis bei Enpal nach 20 Jahren automatisch in Ihr Eigentum übergeht, haben Sie hier tatsächlich die Vorteile beider Optionen.

Wichtig in allen Fällen ist es, sich gründlich zu informieren und beraten zu lassen. Dadurch können Sie sich einen besseren Überblick verschaffen und Ihre individuelle Situation schildern, damit für Sie die passende Lösung gefunden werden kann. Holen Sie sich gerne die kostenlose Beratung von den Enpal-Solarexperten ein.

Qualitaetsmodule werden verbaut

Enpal-Solar-Planer