

Immer mehr Hausbesitzer setzen auf Elektroautos. Die Gründe sind klar: Inzwischen stehen E-Autos den alten Verbrennern technisch in nichts nach und sind im Betrieb wesentlich günstiger. Daher stellen sich auch immer mehr Hausbesitzer die Frage nach der richtigen E-Auto-Ladestation („Wallbox“). Hier erfahren Sie, welche Förderprogramme es aktuell für die Anschaffung von Wallboxen gibt.
Wallbox ohne Anschaffungskosten
Die beliebte Enpal Energielösung gibt es auch inkl. Wallbox! Mit der Kombination aus PV-Anlage, Speicher und Wallbox reduzieren Sie Ihre Energiekosten stark und tanken quasi kostenlosen Solarstrom.
Die folgende Tabelle gibt einen schnellen Überblick über alle Wallbox-Förderprogramme der KfW. Danach gehen wir weiter auf die Programme ein.
Die KfW-Förderung 267 „IKK - Nachhaltige Mobilität“ fördert kommunale Körperschaften und Verbände bei Investitionen in klimafreundliche Mobilität, mitunter auch Elektrofahrzeuge und nicht-öffentliche elektrische Ladeinfrastruktur. Dieses Förderprogramm richtet sich nicht an private Personen.
Der Kredit gewährt dem Antragssteller maximal 150 Millionen Euro pro Jahr. Dabei können bis zu 100 % der förderfähigen Kosten finanziert. Das Förderprogramm 267 läuft aktuell noch und es können Anträge eingereicht werden.
Wichtig: KfW 439 ist seit Dezember 2022 beendet.
Der Zuschuss KfW 439 richtete sich bis Ende 2022 an Kommunen und Verbände zur Finanzierung von Ladestationen von bis zu 22 kW Leistung. Der Zuschuss betrug 70 % der förderfähigen Kosten, jedoch maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Die Summe des Vorhabens musste dabei mindestens 9.000 Euro betragen.
Wichtig: KfW 440 ist bereits seit Oktober 2021 ausgelaufen!
Über die KfW-Förderrichtlinie 440 „Zuschuss Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ wurde die Installation und Nutzung privater Wallboxen bezuschusst. Dieses Programm war eine Erweiterung der Innovationsprämie für Elektroautos. Über diese konnten Sie sich beim Kauf von E-Autos bis zu 9.000 € sichern.
Wichtig: Für KfW 441 werden seit dem 1. Januar 2023 keine Anträge mehr angenommen!
Im Rahmen des KfW 441 wurden folglich ausschließlich Ladestationen im unternehmerischen Umfeld gefördert: Förderfähig waren Unternehmen, Freiberufler, Selbstständige und gemeinnützige Organisationen. Die Zuschusshöhe lag bei 900 € pro Ladepunkt.
Wichtig: KfW 442 ist beendet!
Auch der KfW-Zuschuss 442 hat eine Finanzierung von Wallboxen in Kombination mit einem Elektroauto ermöglicht. Im Rahmen der Förderung wurde die Anschaffung von PV-Anlage, Stromspeicher und Wallbox mit bis zu 10.200 € bezuschusst. Am selben Tag, an dem das Förderungsprogramm gestartet wurde, war es auch schon wieder aufgebraucht.
Die gute Nachricht: Auch wenn es momentan keine bundesweiten Wallbox-Förderungen mehr für Privatpersonen durch die KfW gibt, bieten einige Bundesländer und Kommunen finanzielle Unterstützung an. Auch Stromanbieter könnten Ihnen je nach Angebot und Vertrag Zuschüsse für Wallboxen zahlen.
Unter anderem Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bieten Wallbox-Förderungen an, von denen Hausbesitzer profitieren können. Alle Informationen dazu finden Sie in den länderspezifischen Artikeln:
Auch einige Städte und Gemeinden bieten Ihnen attraktive Zuschüsse an. Denn manche Energieversorger und Kommunen bieten beim Umstieg auf die Elektromobilität finanzielle Anreizen wie Vergünstigungen für einen Wallbox-Kauf, eine finanzielle Förderung der Installation oder einfach einen Rabatt beim gezahlten Strompreis.
Neben den Anbietern selbst können Sie unter Umständen auch direkt von der Gemeinde eine Förderung erhalten. Der Vorteil: Diese Förderungen sind nicht an Konditionen wie einen bestimmten Stromvertrag geknüpft.
Besonders günstig laden E-Auto übrigens mit Solarstrom. Das heißt: Hausbesitzer, die PV-Anlage, Wallbox und E-Auto in Kombination nutzen, sind deutlich günstiger unterwegs als alle anderen. Mehr dazu in diesem Artikel: Wallbox mit Photovoltaik kombinieren
Ob sich eine PV-Anlage mit Wallbox auch für Ihr Haus lohnt, finden Sie hier heraus: