Der Enpal Solarcheck

Strom selbst erzeugen - Alle Möglichkeiten in 2021

Ein Rotor im Wasser, der Strom erzeugt und von einer Hand gehalten wird

Egal ob aus Umweltgründen, um unabhängig von den großen Stromanbietern zu sein oder einfach um die Stromrechnung zu senken: Wer seinen eigenen Strom selbst erzeugen möchte, hat heutzutage verschiedene Möglichkeiten. Bevor wir Ihnen aber eine Übersicht der Stromerzeugungsmethoden geben, fragen Sie sich vielleicht, was überhaupt für die eigene Stromerzeugung spricht.

Warum sollte ich meinen Strom selbst erzeugen?

Für die eigene Stromerzeugung sprechen 4 Gründe: Umweltschutz, Effizienz, Freiheit und Geld.

Umwelt:

Strom selbst erzeugen - Umwelt Symbol - offene Hand mit Blatt

Die meisten Arten, den eigenen Strom zu erzeugen sind so nachhaltig wir nur möglich. Solar- und Windenergie zum Beispiel generieren weder bei der Erzeugung noch bei der Nutzung CO2-Emissionen. Außerdem verschmutzen sie anders als fossile Rohstoffe nicht die Umwelt und sind noch dazu unendlich reproduzierbar.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihren Strom selbst zu erzeugen, hat dies einen gewaltigen Vorteil: Sie nutzen statt unsauberem Kohlestrom oder umstrittener Atomenergie entweder teilweise oder sogar ausschließlich Ihren eigenen Grünstrom. Somit senken Sie die Umweltbelastung und leisten einen Beitrag für die Nachhaltigkeit.

Effizienz:

Strom selbst erzeugen - Umwelt Symbol - offene Hand mit Blatt

Wer ein Dach oder etwas ungenutzten Platz übrig hat, kann dies zu seinem Vorteil nutzen. Anstatt die Sonne einfach aufs Dach knallen zu lassen oder den Wind durch den Garten fegen zu sehen, kann diese freiverfügbare Energie ohne Aufwand genutzt oder an den Netzbetreiber verkauft werden.

Freiheit:

Strom selbst erzeugen - Freiheit Symbol - Adler mit ausgestreckten Flügeln

Dieser Aspekt bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Haushalt und Stromanbieter. Viele Haushalte finden sich in Knebelverträgen wieder oder leiden unter den Bedingungen, die im Kleingedruckten versteckt waren. In den letzten 20 Jahren haben sich die Strompreise mehr als verdoppelt – sogar fast verdreifacht. Wer mit seinem Vertrag oder den Strompreisen nicht zufrieden ist, kann manchmal leider gar nicht so einfach wechseln.

Wer seinen Strom also selbst erzeugt, gewinnt damit an Freiheit und Unabhängigkeit. Seinen Strom selbst zu erzeugen hilft dabei, den steigenden Strompreisen und zum Teil unliebsamen Vertragskonditionen auszuweichen.

Mit dem eigenen Strom lässt sich das Fernsehen, die Nutzung einer Infrarotheizung oder anderer Haushaltsgeräte ohne schlechtes Gewissen genießen. Diese zusätzliche Freiheit ist viel wert.

Ihren aktuellen Stromverbrauch und Ihre Stromkosten können Sie mit diesem Rechner herausfinden.

Strompreisentwicklung in den letzten Jahren:

Strom selbst erzeugen - Entwicklung der Strompreise in Deutschland von 2000 bis 2019
Datenquelle: Vergleich.de/Strompreise

Geld:

Strom selbst erzeugen - Geld Symbol - grüne Geldscheine und zwei weiße Münzen

Dieser Punkt bezieht sich hier auf zwei wichtige Aspekte. Zum einen erhält man einen Teil seines Stroms kostenlos und kann so seine Gesamtstromkosten senken. Zwar zahlt man z. B. beim Kauf einer Solaranlage eine happige Anfangsinvestition, aber die hat sich in den meisten Fällen schon nach wenigen Jahren amortisiert. Auch wenn man eine Solaranlage mietet, zahlt man monatliche Beträge, aber diese sind ebenfalls geringer als der Gewinn aus der Stromerzeugung. Somit fällt die Bilanz positiv aus.

Der zweite Punkt ist die Möglichkeit, seinen Strom ins Netz einzuspeisen und dafür eine Vergütung zu erhalten. Wenn man Strom selbst erzeugt und dabei weniger nutzt als man generiert, kann man mit dem Überschuss Geld verdienen. Die Höhe der Einspeisevergütung bestimmen sowohl der Staat als auch die Nachfrage des Marktes, daher schwanken die Profite manchmal etwas. Dennoch lässt sich mit der eigenen Stromerzeugung ein nettes Sümmchen erwirtschaften.

Übersicht: Soll ich meine Solaranlage kaufen oder mieten?

Welche Möglichkeiten gibt es Strom zu erzeugen?

Eine Wolke mit Fragezeichen und Elektrizitätssymbol

Strom kann aus Wärme (z. B. Solarthermie), Bewegung (z. B. Windkraft), Licht (z. B. Photovoltaik) oder chemischer Energie (z. B. Kohle) erzeugt werden. Im Gegensatz zu den fossilen Rohstoffen, die sowohl umweltbelastend, als auch gefährlich sein können, eignen sich die erneuerbaren Quellen hervorragend, um Strom für sich selbst zu erzeugen. Folgende Optionen empfehlen wir besonders:

Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage mit vielen Modulen, auf denen die Solarzellen sehr gut erkennbar sind

Der absolute Klassiker der Eigenstromerzeugung ist die Solaranlage, die mittels Solarmodulen auf dem Dach des Hauses oder der Garage Sonnenstrahlen in Strom umwandelt. Dabei wird das Wort Solaranlage und Photovoltaikanlage im Volksmund oft synonym verwendet. Je stärker die Sonne scheint, desto höher ist die Ausbeute der Anlage. Beachten muss man jedoch, dass die Solarpanele nicht nur im Sommer und bei Direktsonne Strom erzeugen, sondern auch schon bei geringer Beleuchtung im Winter oder bei diffusem Licht durch die Wolken.

Solaranlagen werden vorzugsweise auf der Südseite eines Dachs angebracht, damit so viel Sonnenlicht wie möglich eingefangen wird. Die Ost- oder Westseiten sind jedoch ebenfalls gute Alternativen. So wird das Sonnenlicht morgens und abends eingefangen - genau dann, wenn der Stromverbrauch am höchsten ist.

Eines der großen Argumente für eine Solaranlage ist, dass sich die Technik in den letzten Jahrzehnten extrem stark weiterentwickelt hat. Die Effizienz einer Solarzelle hat sich vervielfacht, während ihre Kosten stetig gesunken sind. Dieser Sprung in der Photovoltaiktechnologie wurde von vielen Forschern in der ganzen Welt vorangetrieben.

Außerdem lässt sich der produzierte Solarstrom mittlerweile mithilfe von speziellen Solarstromspeichern speichern. In den aller meisten Fällen sind diese Art der Stromspeicher Solarbatterien bzw. Akkus. Alternativ kann man den Strom ins Stromnetz einspeisen. Dafür bekommen die Haushalte dann eine Vergütung und können so mit ungenutztem Strom Geld verdienen.

Hier finden Sie heraus, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt: Solarcheck

Solarthermie durch Solarkollektoren

Röhrenkollektoren der Solarthermie auf einem roten Dach

Wie auch in der Photovoltaik wird hier die Energie der Sonne genutzt und auf dem Dach abgefangen. Allerdings gibt es bei der Solarthermie entscheidende Unterschiede: Zum einen werden statt Solarmodulen hier Solarkollektoren angebracht und zum anderen wird dabei kein Strom erzeugt sondern Warmwasser. Die Kollektoren der Solarheizung enthalten ein Wasser-Glycol-Gemisch, das von der Sonne erhitzt wird und als Wärmeträger agiert.

Die Sonnenstrahlen erhitzen die Kollektoren, die anschließend Wärme an Wasserleitungen abgeben. So wird heißes Wasser für die Heizung, die Dusche oder das Bad erzeugt. Obwohl hier keine Elektrizität erzeugt wird, ist der Effekt ähnlich: Heizkosten werden gesenkt und die Umwelt geschont. Die Stromkosten bleiben jedoch unverändert hoch.

Windkraftwerk

zwei kleine Windkrafträder, die im Garten stehen

Nicht nur die Sonne ist eine kräftige Energiequelle, auch der Wind spendet jeden Tag aufs Neue reichlich Energie, um Strom zu erzeugen. Viele denken jetzt wahrscheinlich an die riesigen Windkrafträder, die über Felder und Meere ragen. Diese Art von Windrad ist hier jedoch nicht gemeint. Weil die Nutzung solcher Windräder durch zahlreiche Auflagen und Gesetze beschränkt ist, kann sich leider nicht jeder so einfach ein industrielles Windrad in den Garten stellen.

Was wir meinen ist eine Mini-Windkraftanlage (oder auch Kleinwindkraftanlage genannt). Diese funktionieren genauso wie die großen, sind nur nicht so hoch, laut und teuer. Mit ein einem kleinen Bisschen Aufwand können Sie mithilfe des Windes in Ihrem eigenen Garten Strom erzeugen.

Ganz wichtig ist jedoch vor der Installation zu prüfen, ob Nachbarn durch die Anlage gestört werden könnten. Nur wenn Schattenwurf und Lärm kein Problem sind, wird eine Kleinkraftanlage durch die Gemeinde für die Installation freigegeben.

Des Weiteren muss sich ein potentieller Käufer sicher sein, dass auch genug Wind vorhanden ist. Wer in Waldgebieten oder in der Stadt wohnt, sollte lieber auf die anderen Methoden setzen, um Strom selbst erzeugen zu können.

Blockheizkraftwerk

Grünes Blockheizkraftwerk im inneren eines Industriegebäudes, das für die Stromerzeugung verwendet wird

Traditionelle Heizungen funktionieren, indem sie Öl oder Gas als Brennstoff nutzen, um Wasser für die gesamten Heizkörper im Haus zu erhitzen.

Bei der traditionellen Stromgewinnung wird ebenfalls Hitze erzeugt. Dies ist ein unvermeidbares Nebenprodukt, das aus der Energieumwandlung stemmt.

Die Idee des Blockheizkraftwerks ist, die Stromerzeugung und die Heizung zu vereinen. Anstatt Wärme bei den Stromanbietern als Nebenprodukt entweichen zu lassen, erzeugen Haushalte ihren eigenen Strom und nutzen gleichzeitig die abfallende Wärme, um ihr Haus zu heizen.

Dieses System ist zwar viel effizienter, hat aber auch einen Nachteil: Blockheizkraftwerke sind sehr teuer und lohnen sich erst ab 4.000 Stunden Betriebszeit im Jahr. Daher empfehlen wir diese Option nur Leuten, die einen sehr hohen Stromverbrauch haben oder das Kraftwerk gemeinsam mit anderen nutzen möchten (z. B. Wohnhaus mit vielen Einzelwohnungen).

Welche eigene Stromlösung ist die beste?

Eine gelbe Glühbirne mit Haken, die unsere Strom Empfehlung symbolisieren

Tatsächlich gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Sie Ihren Strom selbst erzeugen können. Wenn Sie in windigen Gegenden wohnen, wenig Sonne bekommen und keine Nachbarn, Bäume oder Gebäude um sich herum haben, empfehlen wir Ihnen eine Miniwindkraftanlage.

In den restlichen Fällen raten wir aber zu einer Solaranlage. Denn diese funktioniert das ganze Jahr über, auch bei geringer Sonneneinstrahlung. Außerdem stört sie weder durch Lärm oder Schatten Ihre Nachbarn. Da sie auf dem Dach angebracht wird, nimmt sie ebenfalls keinen Platz weg und bleibt damit eher unauffällig.

Jeder der Möglichkeiten hier ist mit einer hohen Investition verbunden. Normalerweise müssen Haushalte für den Kauf etwas Geld zusammensparen und nehmen gegebenenfalls noch einen Kredit auf. Oft kaufen sich Personen, die sich das nicht leisten können oder nicht auch noch zusätzlich Zinsen zahlen möchten, am Ende doch keine Anlage.

Nun gibt es aber eine Alternative:

Enpal bietet seinen Kunden Solaranlagen zur Miete an. Für einen kleinen monatlichen Betrag übernimmt Enpal Planung, Installation, Wartung und Reparatur und dabei ist die Anlage während der gesamten Mietzeit vor Schäden und Ausfällen versichert.

Die PV-Anlagen gibt es inklusive Stromspeicher komplett ohne Anschaffungskosten und am Ende der Mietzeit bekommen die Mieter ihre Anlage für einen symbolischen Euro geschenkt. So können sie sie so lange sie möchten kostenfrei weiter nutzen. Unverbindliche Anfrage schicken

Hier können Sie herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt:

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