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Pelletheizung Förderung – Alle Kredite und Zuschüsse

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Pelletheizung mit Förderungsicon und Haus im Hintergrund

Pelletheizungen sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Dabei sind sie nicht nur energieeffizient, sondern auch nachhaltig. Pellets sind nämlich nachwachsende Energieträger. Die Anschaffung einer Pelletheizung ist jedoch zunächst mit hohen Kosten verbunden. Da diese nicht von jedem Haushalt einfach so gestemmt werden können, gibt es in Deutschland verschiedene Fördermaßnahmen.

Welche es gibt, was die Voraussetzungen sind und wie auch Sie von den Förderungen für Pelletheizungen profitieren, können Sie hier nachlesen.

Hinweis: In diesem Artikel geht es um die Förderung von Pelletheizungen. Fördermöglichkeiten für Pelletöfen finden Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

Alles Wichtige zur Förderung von Pelletheizungen auf einen Blick
1. Kreditförderung im Neubau Wer einen Neubau plant und über eine Pelletheizung nachdenkt, erhält über die KfW Bank einen speziellen Kredit mit Tilgungszuschuss.

2. Steuerliche Vergünstigungen (bis zu 20 % der förderfähigen Kosten) Wer sein Haus ordentlich saniert, wird vom Staat belohnt. Denn für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen gibt es besondere Steuerboni und weitere Zuschüsse.

3. BAFA-Förderung (10 % bzw. 20 % der förderfähigen Kosten) Förderungen für eine Pelletheizung können beim BAFA einen Einzelmaßnahmen-Zuschuss beantragen.

4. Zeitpunkt der Antragsstellung Grundsätzlich gilt bei Förderungen, dass die Anträge rechtzeitig und vor Beginn des Bauvorhabens gestellt werden. Sollten Sie den Zeitpunkt verpasst haben, können Sie immer noch von Steuervorteilen profitieren.

Was sind die Vorteile einer Pelletheizung?

Vorteile einer Pelletheizung als Icons dargestellt

Pelletheizungen verwenden Holz in Form von Pellets als Energieträger. Durch den Verbrennungsvorgang wird Wärme freigesetzt, um Wohnräume und Warmwasser zu versorgen.

Der Einbau einer Pelletheizung hat viele Vorteile. Da wären an erster Stelle die niedrigen Betriebskosten zu nennen. Denn Pelletheizungen müssen kaum gewartet werden. Somit sparen Haushalte mit Pelletheizung bis zu 40 % an Betriebskosten gegenüber einer Gas- oder Ölheizung. Hinzukommt, dass man durch eine Pelletheizung von schwankenden Gas- und Ölpreisen unabhängig ist. Auch leisten Sie so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Nachteile sind vor allem die relativ hohen Anschaffungskosten. 30.000 € oder mehr müssen Sie durchaus einplanen. Außerdem müssen die Pellets irgendwo gelagert werden und ein Schornstein ist eine Grundvoraussetzung. Somit eignen sich Pelletheizungen nicht für klassische Mietwohnungen.

Weitere Informationen zu Pelletheizungen und ihrer Funktion finden Sie hier.

Hat die Pelletheizung noch Zukunft?

Eine Glaskugel als Symbol der Zukunft

Viele Sanierungswillige unter Ihnen haben bestimmt schon einmal die folgenden, hartnäckigen Mythen über Pelletheizungen gehört:

  • Pelletheizungen sind nicht klimafreundlich.
  • Pelletheizungen nutzen den Rohstoff Holz und tragen somit zur Abholzung bei.

Beide Befürchtungen sind jedoch unbegründet. Holzpellets verfügen über eine gute Klimabilanz. Denn Sie geben bei der Verbrennung nur so viel CO₂ ab, wie das Holz im Wachstumsprozess davor gebunden hat. Außerdem werden für Pellets heimische Holzreststoffe genutzt, die bei uns vor allem im verarbeitenden Gewerbe reichlich vorhanden sind.

Dennoch wäre es nicht gut, wenn plötzlich alle Gebäude in Deutschland mit Pellets beheizt werden. Pelletheizungen eignen sich am besten für Gebäude, die nicht ausreichend gedämmt werden können und folglich einen höheren Wärmebedarf haben. In so einem Fall würde eine strombetriebene Wärmepumpen-Heizung beispielsweise an ihre Grenzen stoßen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es jedoch lange noch nicht so weit, dass Pelletheizungen reguliert werden müssen. Deutschland produziert deutlich mehr Pellets aus Holzabfällen als hierzulande verbrannt werden. Fast ein Drittel wird ins Ausland verkauft.

Wer Pellets kauft, sollte dennoch versuchen, auf den Blauen Engel zu achten. Dieses Gütesiegel weist nämlich nicht nur darauf hin, dass das Holz chemisch unbehandelt ist, sondern ist auch Beweis für eine nachhaltige Forstwirtschaft bei der Pelletherstellung.

Ist Heizen mit Pellets wirklich billiger?

Holzpellets mit Euromünze

Die Wahl eines passenden Heizsystems ist für den Energieverbrauch im Eigenheim ein kritischer (Kosten-)Faktor. Traditionell zählen fossile Brennstoffe wie Öl und Gas zu den beliebtesten Heizmethoden.

Doch schon vor der Energiekrise waren Pellets mit circa 5 Cent pro Kilowattstunde deutlich günstiger als Öl oder Gas. Zudem greift seit Januar 2021 das sogenannte Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), welches auf fossile Brennstoffe eine CO₂-Steuer aufschlägt. Pelletheizungen als nachhaltiges Heizsystem sind davon nicht betroffen.

Für viele ist das Kernargument beim Heizen jedoch zunächst die Kostenersparnis auf lange Sicht, sondern die Anschaffungs- und Installationskosten zu Beginn. Denn diese liegen schnell bei über 30.000 €. Was kann man also tun, um sich dennoch den Wunsch einer eigenen Pelletheizung zu erfüllen?

Alle Fördermaßnahmen für Pelletheizungen im Überblick

Förderungssymbol mit Wohnzimmer im Hintergrund

Um herauszufinden, welche Förderung für Ihre Situation infrage kommt, muss zunächst unterschieden werden, ob es um einen Alt- oder Neubau geht. Bei einem Altbaugebäude gibt es zwei verschiedene Sanierungsmöglichkeiten, bei denen Ihnen Staat und andere Institutionen unter die Arme greifen:

1. Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Wer das Klima schützt, wird belohnt! Denn wer zur Sanierung von Gebäuden beiträgt, um so dauerhaft Energiekosten zu sparen, erhält Unterstützung durch die BAFA-Förderung. Hierzu zählen unter anderem der Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungssysteme, sowie Maßnahmen an der Gebäudehülle (Dämmung) und Anlagetechnik.

Unterschieden wird nach den drei Teilprogrammen:

  • Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)
  • Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Das Förderprogramm ist zum 01. Januar 2021 gestartet. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Freiberufler sowie Unternehmen.

Achtung: Die Antragsberechtigung gilt nur für Eigentümer, Pächter und Mieter eines Grundstücks. In den letzten beiden Fällen sollten Sie sich im Falle eines größeren Bauvorhabens vorher die Genehmigung des Eigentümers einholen.

Die Antragstellung erfolgt über das Antragsformular direkt im BAFA-Portal.

Tipp: Beachten Sie, dass Sie den Antrag unbedingt vor Beginn des Bauvorhabens der Pelletheizung stellen. Nachträglich können keine Anträge mehr genehmigt werden. Warten Sie zudem, bis Sie den Zuwendungsbescheid vom BAFA-Amt bekommen haben. Ansonsten erfolgt der Beginn der Baumaßnahme auf eigenes Risiko.

Damit bei Ihrer Förderung alles klappt, sehen Sie nachfolgend den Ablauf des Antragsprozesses als Checkliste in 6 Schritten:

  1. Angebot für die Baumaßnahme von einem Fachmann einholen.
  2. Antrag im online BAFA-Portal stellen.
  3. Prüfung des Antrags sowie Zusendung des Zuwendungsbescheids durch das BAFA-Amt.
  4. Beginn des Bauvorhabens.
  5. Nach Fertigstellung des Projekts müssen alle benötigten Nachweise (Zuwendungsbescheid Punkt 4) im BAFA-Portal hochgeladen werden. 
  6. Prüfung der hochgeladenen Dokumente und Auszahlung des Zuschusses durch das BAFA-Amt.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) telefonisch oder per Mail zur Verfügung.

2. Attraktiver Steuerbonus

Steuerbonus Icon

Wenn Sie das Haus, in dem die Pelletheizung installiert werden soll, selbst nutzen, können Sie sich auf einen saftigen Steuervorteil freuen. Diesen beantragen Sie nach Abschluss der Bauarbeiten einfach über Ihre Einkommensteuererklärung beim Finanzamt. Hierzu zählt nicht nur die Pelletheizung selbst, sondern auch alle Handwerkerarbeiten, die damit in Verbindung standen.

Wichtig zu wissen: Der Steuerbonus beschränkt sich nicht nur auf die Installation einer neuen Pelletheizung in einem leerstehenden Gebäude. Auch der Umstieg von einer bestehenden Gas- oder Ölheizung auf eine Pelletheizung zählt dazu. Somit wird auch das Entfernen des alten Heizsystems steuerlich berücksichtigt. Hinzu kommen zusätzliche Wärmedämmungsmaßnahmen sowie die Erneuerung der Fenster oder Außentüren.

Durch diese Methode können Sie sich im darauffolgenden Jahr bis zu 20 % der Kosten über die Steuererklärung zurückholen. Für die energetische Baubegleitung und -planung durch einen Fachbetrieb sind sogar 50 % der Aufwendungen absetzbar. Beachten Sie jedoch, dass maximal 40.000 € pro Objekt beim Finanzamt erstattungsfähig sind.

Dabei können Sie jedoch nicht nicht alles auf einmal absetzen. Die Sanierungsmaßnahme muss über einen Zeitraum von drei Jahren steuerlich geltend gemacht werden:

  • 1. Jahr (Abschluss der Baumaßnahme): 7 % der Kosten (max. 14.000 €)
  • 2. Jahr: 7 % der Kosten (max. 14.000 €)
  • 3. Jahr: 6 % (max. 12.000 €)

Der Steuervorteil ist allerdings nicht für die Ewigkeit gedacht. Wenn Sie also Ihre Heizung auf eine Pelletheizung umrüsten möchten, sollten Sie es in den nächsten Jahren tun. Denn die steuerliche Förderung ist auf einen Zeitraum von zehn Jahren begrenzt. Genau genommen bis 2029. Weitere Informationen können Sie auch im „Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht“ nachlesen.

Das sind die Voraussetzungen für die steuerliche Förderung:

  • Haus oder Wohnung muss selbst genutzt werden (Mehrfamilienhäuser sind ausgeschlossen)
  • Das Gebäude muss älter als 10 Jahre sein.
  • Die Maßnahmen müssen von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. 
  • Handwerkerrechnungen müssen vorliegen und per Überweisung beglichen worden sein.

Achtung: Der Steuerbonus ist nicht mit anderen Fördermitteln kombinierbar!

Möglichkeiten für den Neubau

Im Neubau hingegen sieht es etwas anders aus. Die oben genannten Fördermaßnahmen gelten hier nicht. Stattdessen kann man von einem attraktiven Kreditangebot der KfW-Bank profitieren. Dieses umfasst ein zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschuss. Der Tilgungszuschuss reduziert den zurückzuzahlenden Betrag und verkürzt folglich die Laufzeit. Die Höhe des Tilgungszuschusses ist abhängig von der Effizienzhaus-Stufe der Immobilie.

Was heißt das in Zahlen? Das zeigen wir Ihnen am besten anhand eines Beispiels. Für ein Effizienzhaus der Stufe 40 mit Nachhaltigkeits-Klasse beträgt der maximale Kreditbetrag 120.000 € pro Wohneinheit. Davon würden Sie dann 5 %, also maximal 6.000 € als Tilgungszuschuss erhalten.

Eine Pelletheizung reicht Ihnen nicht aus, um wirklich autark zu sein? Sie wünschen sich auch eine unabhängige Stromzufuhr? Dann lohnt sich für Sie eine eigene Photovoltaik-Anlage.

Sie möchten herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt und benötigen eine konkrete Kosteneinschätzung? Hier können Sie sich beraten lassen: Unverbindliche Anfrage schicken

Eine PV-Anlage ist zwar deutlich günstiger als eine Pelletheizung, doch auch diese kostet Geld. Daher bietet die KfW-Bank auch für Solaranlagen einen passenden Förderkredit. Dieser ist problemlos mit anderen KfW-Krediten kombinierbar.

Unsere Empfehlung für Ihre PV-Anlage: Mit dem Enpal-Rundum-Sorglos-Paket kümmern wir uns um die Installation, Versicherung, Wartung und Reparatur. Mehr erfahren

Fördermittel für kombinierte Heizsysteme

Die Kombination aus Pelletheizung und zweiter Heizung mit Icons dargestellt und Haus im Hintergrund.

Pelletofen mit Wassertasche

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie überhaupt förderberechtigt sind, weil Sie einen Pelletofen mit Wassertasche installieren wollen? Dann können wir Sie beruhigen. Auch Pelletöfen mit Wasserstaschen können von BAFA-Förderung und Steuervorteilen profitieren.

Vorsicht: Damit man beim BAFA oder Finanzamt erfolgreich eine Förderung beantragen kann, müssen für einen wasserführenden Pelletofen hohe technische Mindestanforderungen erfüllt werden. Dazu weiter unten mehr.

Erneuerbare Hybridheizungen

Um die Förderung für eine nachhaltige Hybridheizung zu erhalten, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass beide Heizsysteme mit erneuerbaren Energien arbeiten. Die Kombination mit einer Öl- oder Gasheizung ist zwar nicht vollständig von der Förderung ausgeschlossen, erhält aber einen verminderten Betrag. Auch sind sie langfristige Kostenverursacher.

Mögliche doppelte Heizlösungen sind beispielsweise Wärmepumpe und Pelletheizung. So können Sie das ganze Jahr ohne direkte Emissionen Ihr Haus warmhalten. Alternativ empfiehlt sich auch die Kombination aus Pelletheizung und Photovoltaik. Dadurch ist nicht nur für Wärme in den eigenen vier Wänden gesorgt, sondern auch für Grünstrom.

Insbesondere die Stromerzeugung können Sie Dank PV-Anlage vollkommen emissionslos und mithilfe von staatlichen Förderungen selbst übernehmen. Mit dem Rundum-Sorglos-Paket von kümmern wir uns um die Installation, Versicherung, Wartung und Reparatur. Unverbindliche Anfrage schicken

Was uns gefällt: Egal für welche Kombination Sie sich entscheiden – wer doppelt auf erneuerbare Heizlösungen setzt, wird doppelt belohnt. Denn die Förderraten von umweltfreundlichen Hybridheizungen sind häufig höher als bei einfachen Holzpelletheizungen.

Tipp: Technische Mindestanforderungen für förderfähige Biomasseanlagen

Checklisten-Icon als Darstellung der Förderungsanforderung

Ihr Plan ist gefasst: Sie wollen eine Pelletheizung anschaffen und die Förderprämie dafür mitnehmen. Egal ob Finanzamt oder BAFA – in beiden Fällen müssen Sie die nachfolgenden Fördervoraussetzungen erfüllen:

  • Einsatz naturbelassener Biomasse für den Wärmeerzeuger (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlage)
  • Emissionsgrenzwerte für Feinstaub: 15 mg/m³
  • Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid: 200 mg/m³ bei Nennwärmeleistung, 250 mg/m³ bei Teillastbetrieb
  • Pufferspeicher mit einem Volumen von min. 30 l/kW Heizleistung
  • Hydraulischer Abgleich der gesamten Heizungsanlage

Tipp: Alle anrechenbaren Kosten bei der Förderung von Holzpelletheizungen

Pelletheizung Kosten Icon

Wussten Sie eigentlich, dass die Fördermittel nicht nur für die Pelletheizung selbst gezahlt werden? Allgemein gesagt lassen sich alle Kosten anrechnen, die mit dem Installationsvorhaben in Verbindung stehen. Hierzu zählen:

  • Konsultierung von Fachbetrieben
  • Installation und Inbetriebnahme (inkl. Einregulierung und Einweisung des Anlagenbetreibers)
  • Wärmespeicher
  • Austausch von vorherigen Heizkörpern
  • Austausch von Umwälzpumpen zugunsten effizienterer, neuerer Modelle
  • Einbau voreinstellbarer Thermostatventile und Strangdifferenzdruckregler
  • Umbau der Heizungsanlage vom Einrohrsystem zum Zweirohrsystem
  • Umstellung einer Etagenheizung auf eine Zentralheizung mit Wärmeverteilung
  • Dämmung von Rohrleitungen
  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage im Gebäudebestand
  • Komponente zur Aufbereitung von Heizungswasser
  • Wärmespeicher für Heizungs- und Trinkwasser als Ergänzung der Heizung
  • Abgassysteme und Schornsteine (Neubau, Erneuerung oder Anpassung)
  • Silos, Bunker und Lagerräume für Biomassepellets

Weitere Informationen sowie konkrete Fallbeispiele über förderfähige Kosten können Sie in den Erläuterungen des Bundesministeriums für Finanzen nachlesen. Alternativ hat das BAFA ein Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen erstellt.

Schauen wir uns nun beispielhaft an, mit welchen Fördermaßnahmen in welcher Höhe Sie rechnen können, wenn Sie eine alte Heizung durch eine Pelletheizung austauschen.

Beispiel 1: Austausch einer Ölheizung

Sie haben noch eine Ölheizung, hätten aber lieber eine Pelletheizung? Dann können Sie mit 20 % Förderung rechnen.

Anschaffungs-Kosten Pelletheizung 30.000 €
Regelförderung BAFA - 10 % - 3.000 €
Bonus für Heizungstausch - 10 % - 3.000 €
Anschaffungs-Kosten nach Förderung 24.000 €

Sie wollen Ihre alte Ölheizung behalten und schaffen sich die Pelletheizung nur zusätzlich an? Dann entfällt natürlich der Bonus für den Heizungsaustausch.

Beispiel 2: Solarthermie und Pelletheizung als Hybrid-Modell

Für mehr Nachhaltigkeit und einen höheren Autarkiegrad empfiehlt sich eine Hybridheizung mit zwei regenerativen Energieträgern. Gerade bei uns in Deutschland bietet sich eine Kombination aus Pelletheizung und Solarenergie an.

Ihr Vorteil: Höherer Grundfördersatz von 20 % sowie effizientere und kostensparende Energieerzeugung auf lange Sicht.

Anschaffungs-Kosten Pelletheizung 30.000 €
Kosten Solarthermie-Anlage 10.000 €
Anschaffungs-Kosten gesamt 40.000 €
Regelförderung BAFA - 20 % - 8.000 €
- 10 % - 4.000 €
Anschaffungs-Kosten nach Förderung 28.000 €

In diesem Fall würden Sie die Solaranlage praktisch geschenkt bekommen.

Wenn Sie lieber Strom als Wärme erzeugen, dann können Sie in diesem Beispiel die Solarthermieanlage durch eine PV-Anlage ersetzen. Dabei liegen die Kosten jedoch etwas höher.

Noch geringere Anschaffungskosten hätten Sie in diesem Fall im Mietmodell. Auch PV-Anlagen zur Miete sind förderfähig und dabei zahlen Sie keinen Cent Anschaffungskosten.

Das Mietmodell nimmt Ihnen Koordination, Planung und Verantwortung ab. Auch sparen Sie sich den hohen Kapitalaufwand zu Beginn des Vorhabens. Wenn Sie eine Solaranlage mieten, werden sämtliche Schritte für Sie übernommen. Somit müssen Sie sich um die Planung, Finanzierung, Installation, Versicherung, Reparatur und Wartung nicht mehr kümmern. Mehr erfahren.

Für weitere Informationen, können Sie hier eine kostenlose Anfrage stellen oder über die Vor- und Nachteile beider Optionen lesen: Solaranlage kaufen vs. mieten?

Gut zu wissen: Im Enpal-Mietangebot werden standardmäßig alle Anlagen mit einem Solarstromspeicher ausgestattet. Weitere Informationen

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