
Enpal bietet Wärmepumpen ab 7.999 € an. Lieferung und Montage sind natürlich im Kaufpreis enthalten, die Wärmepumpen sind deutschlandweit verfügbar und im Durchschnitt dauert es nur vier Wochen von der Anfrage bis zur Installation.
Heizkosten gehören neben den Stromkosten zu den größten laufenden Ausgaben für Hausbesitzer. Die Unterschiede zwischen den Heizungsarten sind dabei enorm: Während eine Gasheizung bei einem typischen Einfamilienhaus rund 1.650 € pro Jahr kostet, liegt eine Wärmepumpe mit Wärmepumpenstromtarif bei unter 800 €.
Dieser Artikel vergleicht die aktuellen Heizkosten aller gängigen Heizungsarten, zeigt, wie sich die Kosten in den nächsten Jahren entwickeln werden, und erklärt, wie sich Heizkosten dauerhaft senken lassen.
Laut Umweltbundesamt liegen die durchschnittlichen Heizkosten in Deutschland bei einem Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche zwischen 790 € und über 5.500 € pro Jahr, je nach Heizungsart. Der Energieverbrauch beträgt laut Heizspiengel im Schnitt rund 125 kWh pro Quadratmeter und Jahr, also ca. 15.000 kWh für ein typisches Einfamilienhaus.
Entscheidend für die tatsächlichen Kosten sind drei Faktoren:
Für die folgenden Berechnungen wird ein Referenzhaushalt mit 120 m² Wohnfläche und 15.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr zugrunde gelegt.
Die Betriebskosten der gängigen Heizungsarten unterscheiden sich 2026 erheblich, wie die folgende Übersicht zeigt.
Hinweis: Die Gaskosten enthalten noch nicht die CO2-Steuer, die 2026 zwischen 55 und 65 €/Tonne CO2 beträgt und die Kosten um weitere 150–200 € pro Jahr erhöht. Bei Öl fällt der CO2-Aufschlag noch höher aus.
Die Gasheizung ist aktuell noch die am weitesten verbreitete Heizungsart. Das wird sich in den nächsten Jahren jedoch stückweise ändern. Denn das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) setzt auf die sogenannte Bio-Treppe: Wer nach dem 29. Juli 2026 eine neue Gas- oder Ölheizung einbaut, muss ab 2029 einen steigenden Anteil an Biomethan oder Bioheizöl nutzen, beginnend bei 10 % (2029), über 15 % (2030) und 30 % (2035) bis 60 % (2040). Grüne Brennstoffe sind aber deutlich teurer als fossile. Ein Gasheizung Verbot gibt es derzeit nicht.
In der Tabelle schauen wir auf die Heizkosten mit einer Gasheizung für drei verschiedene Haushaltsgrößen:
Die Ölheizung wird bei Hausbesitzern immer unbeliebter. Neben den hohen Brennstoffkosten sorgt der höhere CO2-Ausstoß pro kWh für einen spürbaren CO2-Aufschlag. Hinzu kommen Wartungskosten, Tankkosten und das Risiko schwankender Weltmarktpreise. Neue Ölheizungen dürfen laut Gebäudeenergiegesetz seit 2024 nur noch in Ausnahmefällen eingebaut werden.
Die Betriebskosten einer Wärmepumpe sind deutlich geringer als die fossiler Heizungen. Der Grund: Eine Wärmepumpe gewinnt aus 1 kWh Strom rund 4 kWh Wärme, indem sie kostenlose Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser nutzt. Da kein fossiler Brennstoff zum Einsatz kommt, entfallen CO2-Steuer und Rohstoffpreisrisiken vollständig. Mit einem Wärmepumpenstromtarif von 21 Cent/kWh sind die Heizkosten im Vergleich zu Gas und Öl nur halb so hoch.
Fernwärme versorgt Haushalte ohne eigene Heizanlage mit Wärme. Der Vorteil: kein eigener Heizkessel, keine Wartung, kein Schornsteinfeger. Der Nachteil: Kunden sind an einen einzigen Anbieter gebunden und können den Versorger nicht wechseln. Die Preisgestaltung ist oft intransparent, und das Netz ist bisher auf städtische Gebiete beschränkt.
Eine Elektroheizung ist in der Anschaffung günstig, im Betrieb jedoch die mit Abstand teuerste Heizungsart. Anders als die Wärmepumpe nutzt sie Strom direkt zur Wärmeerzeugung, ohne Umweltwärme einzubeziehen. Der Wirkungsgrad liegt bei maximal 1,0. Eine Elektroheizung lohnt sich daher allenfalls als Übergangslösung in sehr gut gedämmten Räumen mit geringem Heizbedarf.
Die Heizkosten für Gas und Öl werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Dafür sorgen vor allem drei Faktoren:
Für Wärmepumpenbesitzer sieht die Entwicklung anders aus. Der Strompreis ist durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien relativ stabil. Wer zusätzlich eine Photovoltaikanlage betreibt, erzeugt einen Teil des Stroms selbst und ist von Strompreisschwankungen weniger betroffen. Mit Enpal.One+ wird automatisch gesteuert, wann Solarstrom oder günstiger Netzstrom genutzt wird. So nutzen Hausbesitzer stets den günstigsten Strom, egal ob vom eigenen Dach oder aus dem Netz.
Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ist der effektivste Weg zu dauerhaft niedrigen Heizkosten. Der selbst erzeugte Solarstrom kann direkt für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden und senkt die Stromkosten um bis zu 50 %. Bei einer 10 kWp Photovoltaikanlage mit 10 kWh Stromspeicher und einem Wärmepumpenstromtarif von 21 Cent/kWh sinken die jährlichen Heizkosten auf unter 500 €.
Entscheidend ist dabei nicht nur der Eigenverbrauch vom Dach. Mit intelligentem Energiemanagement lässt sich auch der Netzbezug optimieren. Enpal.One+ analysiert Strompreise, Wetterdaten und den Verbrauch im Haushalt und steuert die Wärmepumpe so, dass sie bevorzugt dann läuft, wenn der Strom am günstigsten ist. Das kann der eigene Solarstrom sein, aber auch Netzstrom in Zeiten niedriger Börsenpreise. Mehr dazu unter Netzbezug und Stromhandel und Stromhandel mit Enpal.One+.
Gut zu wissen: Enpal bietet Wärmepumpen als Teil eines Komplettpakets an, inklusive Photovoltaikanlage, Stromspeicher und intelligentem Energiemanager. Die Experten prüfen im Rahmen einer kostenlosen Vor-Ort-Beratung, ob und wie eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude umgesetzt werden kann. Jetzt unverbindlich beraten lassen.
Neben dem Heizungstausch gibt es eine Reihe von Maßnahmen, mit denen sich Heizkosten sofort oder kurzfristig senken lassen. Die folgenden Tipps helfen dabei, die Heizung effizienter zu nutzen und Energieverschwendung zu vermeiden.
Die Heizkosten in Deutschland hängen 2026 stärker denn je von der Wahl der Heizungsart ab. Während Gas- und Ölheizungen durch CO2-Steuer, Bio-Treppe und steigende Netzentgelte immer teurer werden, bietet die Wärmepumpe mit rund 790 € Jahreskosten eine wirtschaftliche Alternative. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage und intelligentem Energiemanagement sinken die Heizkosten auf unter 500 € pro Jahr.
Wer langfristig günstig heizen möchte, sollte den Umstieg auf eine Wärmepumpe prüfen, denn die aktuelle Förderung von bis zu 80 % macht den Einstieg so attraktiv wie nie.
Bei 150 m² und 125 kWh/m² Wärmebedarf ergeben sich je nach Heizungsart folgende Jahreskosten: Gas ca. 2.290 €, Öl ca. 3.090 €, Wärmepumpe ca. 985 €, Fernwärme ca. 3.000 €.
Ja. Spezielle Wärmepumpentarife liegen bei rund 21 Cent/kWh statt der üblichen 37 Cent/kWh für Haushaltsstrom. Voraussetzung ist ein separater Stromzähler für die Wärmepumpe.
Bei einem Einfamilienhaus mit 120 m² spart eine Wärmepumpe rund 1.000 € pro Jahr im Vergleich zur Gasheizung. Über 20 Jahre summiert sich das auf ca. 20.000 €, Tendenz steigend durch die CO2-Steuer.
Ja, für fossile Heizungen. Der CO2-Preis liegt 2026 bei 55–65 € pro Tonne. Ab 2028 greift der europäische Emissionshandel ETS 2, der den Preis langfristig weiter steigen lassen dürfte. Wärmepumpen sind davon nicht betroffen
Ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen auch in Bestandsgebäuden eine Jahresarbeitszahl von 3,0–4,0, besonders in Kombination mit Flächenheizungen oder optimierten Heizkörpern. Ein Energieberater prüft die individuellen Voraussetzungen.