Der Enpal Solarcheck

Grey background

Solaranlage Kosten - Die Übersicht in 2022

Arrow down
Jetzt Ersparnis berechnen
Arrow down
Jetzt Ersparnis berechnen

Solaranlage Kosten - das Wichtigste in Kürze:

Eine Solaranlage inkl. Solarstromspeicher für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kostet ca. 20.000 €. Der genaue Preis ist abhängig von Art der Solarzellen, Anzahl der Solarmodule, Größe des Solarstromspeichers und einigen anderen Faktoren. Dabei spielt auch die Einspeisevergütung eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich ist der Kauf einer Solaranlage nicht immer die beste Wahl für Eigenheimbesitzer. Denn mit der gewonnenen Freiheit übernimmt man auch Risiko und Verantwortung. Daher wird das Enpal Mietmodell bei Eigenheimbesitzer immer beliebter. Enpal bietet eine Solaranlage inkl. Solarstromspeicher und auf Wunsch auch mit Wallbox im Rundum-Sorglos-Paket mit Installation, Wartung, Reparatur, Versicherung & Co.

Mehr über das Miet-Modell erfahren
Eine Solaranlage mit Euroscheinen im Hintergrund, was die Kosten einer Solaranlage symbolisiert

Photovoltaikanlagen werden bei Haushalten immer beliebter. Und das aus gutem Grund: Haushalte mit Solaranlagen leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, sind unabhängiger von den großen Stromanbietern und senken ihre Stromrechnung. Doch was kostet eine gute Solaranlage? Wir haben für Sie hier eine Übersicht zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck

Preise einer Photovoltaikanlage auf einen Blick:

Die Kosten einer PV-Anlage
Photovoltaik-Anlage pro kWp 1.600 €
Solarstromspeicher pro kWh 950 €
Wechselrichter 1.500 €
Ersatz von Stromspeicher 4.275 €
Betriebskosten inkl. Ersatz Wechselrichter, Versicherung, Inspektion und Wartung 211 € jährlich
Smart Home App, Monitoring, Fernwartung 60 € jährlich
Preise in netto, ohne Inflation. Wechselrichter und Stromspeicher sollten nach 10 - 15 Jahren ersetzt werden. Aufgrund von verschiedenen Faktoren ändern sich die Preise momentan stärker und schneller als in der Vergangenheit. Quellen: HTW Berlin, Fraunhofer ISE, BSW/EUPD Preismonitor, ZSW und Verbraucherzentrale.

Wie Sie sehen, sind die Preise von der Einheit Kilowatt-Peak (kWp) abhängig. Kurz gesagt steht kWp für die Maximalleistung an Energie, die die Anlage produzieren kann. Je größer die Anlage und je höher der Wirkungsgrad der einzelnen Solarzellen, desto höher ist ihre Leistung.

Wie viel kostet eine Solaranlage?

Annahmen:

  • Durchschnittliches Einfamilienhaus mit 100 m2 Dachfläche
  • Eine 8-kWp Solaranlage inkl. Solarstromspeicher, die den jährlichen Strombedarf von vier Personen deckt und den überschüssigen Strom gegen eine Vergütung ins Netz speist
  • Durchschnittliche Sonneneinstrahlung und ein Ausrichtungswinkel von 30 Grad

In dieser Situation würde eine Solaranlage circa 20.000 € (plus 19% Mehrwertsteuer) kosten, wobei die Preisspanne sehr breit sein kann. Zusätzlich zu dieser Anfangsinvestition kämen dann noch über 270 € jährlich (netto) für Wartung, Reparatur, Versicherung etc. hinzu. Dazu kommen weitere Kosten für Monitoring. Der Ersatz der Batterie nach ca. 10-15 Jahren Lebensdauer ist hier noch nicht mit eingerechnet und würde zu heutigen Preisen nochmals ca. 8.000 € (netto) kosten, wobei anzunehmen ist, dass die Preise in Zukunft sinken.

Wer einen Kredit aufnimmt, muss außerdem Zinsen bezahlen. Bei Finanzierungskosten von 3% entstehen so über 7.000 € Kosten über 20 Jahre. Bei 2% wären es immer noch fast 4.500 €.

Wenn wir von einer Photovoltaik-Komplettanlage ohne Speicher ausgehen, lägen die Kosten bei etwa 12.000 € (plus 19% Mehrwertsteuer), wobei die Preisspanne auch hier sehr hoch ist.

Gut zu wissen: Im Enpal-Angebot können alle Anlagen mit einem Solarstromspeicher und auf Wunsch auch einer Wallbox ausgestattet werden. So erreichen Sie neben dem finanziellen Vorteil ebenso einen höheren Autarkiegrad und gewinnen an Unabhängigkeit. Das Beste daran: Die komplette Anlage inkl. Speicher gibt es ohne Anschaffungskosten. Dazu sind im Rundum-Sorglos-Paket auch noch Beratung, Planung, Installation, Wartung, Reparatur und Versicherung inklusive.

Kosten je nach Größe der Solaranlage

Die folgende Tabelle zeigt, wie teuer Solaranlagen in verschiedenen Größen mit und ohne Speicher sind:

PV-Anlage Größe ohne Speicher mit Speicher
4 kWp 4.800 - 6.900 € 9.800 - 13.900 €
5 kWp 6.000 - 8.600 € 11.000 - 15.600 €
6 kWp 7.100 - 10.300 € 12.100 - 17.300 €
7 kWp 8.300 - 12.000 € 15.300 - 22.000 €
8 kWp 9.500 - 13.800 € 16.500 - 23.800 €
9 kWp 10.700 - 15.500 € 17.700 - 25.500 €
10 kWp 11.900 - 17.200 € 18.900 - 27.200 €
11 kWp 13.100 - 18.900 € 20.100 - 28.900 €
12 kWp 14.300 - 20.700 € 21.300 - 30.700 €
Nettopreise. Bitte beachten Sie, dass die Preise von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, wie z.B. Marktsituation, Hersteller, Art der Solarpanels etc.

4 Faktoren, die den Preis einer Solaranlage beeinflussen

Solaranlage mit Wolken

1. Herkunft & Wettbewerbsdruck

Der erste wichtige Faktor ist die Herkunft der Solarzellen. Die Solarzelle wurde 1954 in den USA erfunden.  Doch die ersten Zellen hatten damals nur einen Wirkungsgrad von 6 % und waren extrem teuer in der Produktion. Über die Jahre wurden Solarzellen dann immer günstiger und gleichzeitig effektiver in der Energieumwandlung.

Mit dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz im Jahr 2000 und dem Markteintritt Chinas um das Jahr 2008 sanken die Kosten für Solarpanels rapide, dank technologischer Fortschritte und Massenproduktion. Heute kostet eine Solaranlage nur noch einen Bruchteil dessen, was man noch vor 20 Jahren zahlen musste.

Übersicht der Solaranlage Kosten von 2007 bis 2020
Quelle: Fraunhofer Institut

Während die Preise für Solaranlagen stark gesunken sind, ist die Technologie viel effizienter geworden. Marktübliche Solarzellen haben aktuell einen Wirkungsgrad von 20 -22%. Das heißt, dass sie bis zu 22% der Sonnenenergie in Elektrizität umwandeln können. Das klingt wenig, aber: Die Sonnenstrahlen sind kostenlos, sauber, und unendlich!

Geld sparen, Welt retten, Solarprofi werden:

Wann lohnt sich eine Solaranlage? Wie kann ich von PV-Förderprogrammen profitieren? Und wie funktioniert Solarenergie überhaupt? In fünf kurzen E-Mails beantworten wir genau diese und weitere Fragen. Dafür haben wir die wichtigsten Themen und Informationen rund um Solarenergie gründlich aufbereitet.

Hier zum Enpal Solar-Newsletter anmelden

Wer auf effizientere Solarzellen wartet, muss sich wohl gedulden müssen. Wissenschaftler in Deutschland, den USA und weltweit forschen aktuell an neuer Solartechnologie, die den Wirkungsgrad der Solarzellen bis auf 40 % erhöhen würde. Obwohl es wohl noch ein paar Jahre dauern wird, bis diese Technologie auch marktreif wird, wird sie den Wettbewerb mit Sicherheit dominieren. Denn ein doppelter Wirkungsgrad bedeutet nur halb so viele Solarzellen, um dieselbe Leistung zu erreichen.

2. Die Einspeisevergütung

Solarzellen auf einem Dach

Für viele Hausbesitzer ist die eigene Solaranlage eine finanzielle Investition. Warum? Solaranlagen kosten zwar in der Anschaffung, lassen sich aber über 30 bis 40 Jahre lang nutzen. Dadurch, dass Solar-Betreiber ihre Stromrechnung senken und noch dazu Einspeisevergütungen für überschüssigen Strom erhalten, ist eine Solaranlage schon nach 10 bis 15 Jahren amortisiert. Danach erzielen Haushalte jahrelang pure Profite.

Hier kommt aber der Knackpunkt:

Die Einspeisevergütung wird im EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) von der Regierung festgelegt und ist variabel. 2004 lag die Vergütung noch bei 57 Cent pro kWh, aktuell liegt sie bei 8,20 Cent/kWh (Stand: November 2022).

Um Renditen von ca. 6% beizubehalten, mussten Solaranbieter ihre Preise senken. Denn bei einer geringen Einspeisevergütung hätten sich die hohen Anschaffungskosten nicht mehr rentiert.

Interessant ist, dass die sinkenden Solarpreise im Gegenzug wieder die Einspeisevergütung verringern. Die Begründung des Staates: Je günstiger die PV-Anlagen erhältlich sind, desto weniger finanzieller Anreiz ist nötig, um Haushalte trotzdem von der Photovoltaik zu überzeugen.

Solaranlage Kosten: Entwicklung der Einspeisevergütung von 2000 bis 2020
Quelle: Fraunhofer Institut

Die konsequente Preissenkung über die Jahre hat also nicht nur mit der Wettbewerbssituation zu tun, sondern auch mit den Entscheidungen der Regierung.

Als Faustregel gilt:
Photovoltaik wird tendenziell immer günstiger! Der beste Moment, um sich eine Solaranlage anzuschaffen, war in den letzten 20 Jahren. Der zweitbeste Moment ist jetzt!

3. Die Art der Solarzellen

Der dritte Faktor, der erheblich über den Preis der Solarzelle bestimmt, ist die Art der Solarzelle. Die Kosten der Solaranlage hängen direkt mit ihrer Leistung zusammen. Wenn Sie also eine Anlage kaufen, müssen Sie sich entscheiden, welche Art der Solarzelle Sie haben möchten. Während die günstigen zwar weniger Geld pro Solarmodul kosten, haben die teuren den Vorteil, dass sie einen höheren Wirkungsgrad haben. Damit benötigen Sie weniger Zellen, um Ihre gewünschte Leistung beim selbst erzeugten Strom zu erzielen.

Drei verschiedene Arten von Solarzellen in einer Reihe. Monokristalline, polykristalline Zellen und ein Dünnschichtmodul

Die dunklen, monokristallinen Zellen sorgen einerseits für eine hohe Absorption der Sonnenstrahlen und folglich ein Wirkungsgrad von ca. 20-22 %

Polykristalline Zellen hingegen sind leichter herzustellen, absorbieren das Sonnenlicht aber nicht optimal. Der Wirkungsgrad dieser Zellen liegt bei 15-20 %.

Dünnschichtzellen sind sehr einfach zu produzieren, aber auch enorm leistungsschwach. Mit einem Wirkungsgrad von nur 7 % belegen Dünnschichtzellen den allerletzten Rang in der Produktivität.

Wenn Sie eine Solaranlage kaufen möchten, überlegen Sie sich vorher also gut, wie hoch Ihre gewünschte Leistung ist und wie viel Dachfläche Sie maximal bedecken möchten.

Unser Tipp:
Wer mit derselben Dachfläche mehr Strom produzieren möchte, sollte also definitiv zu den monokristallinen Zellen greifen. Auch wenn Sie selbst nicht unbedingt viel Strom nutzen, lohnt sich oft die Investition in eine hochwertige Solaranlage. Denn der überschüssige Solarstrom kann ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden, wofür Sie dann eine Vergütung bekommen.

Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt:

4. PV-Förderungen

Um die Energiewende voranzutreiben, bietet auch der deutsche Staat immer mehr Photovoltaik Förderungen und Zuschüsse. Wenn Sie als Eigenheimbesitzer diese Förderungen in Anspruch nehmen, können Sie die Kosten einer Solaranlage deutlich senken.

Bei so vielen Möglichkeiten auf Bundes- und Landesebene ist es schwer, den Überblick zu behalten. Daher haben wir uns für Sie schlau gemacht und die wichtigsten Förderprogramme pro Bundesland zusammengetragen. So haben Sie alle relevanten Infos auf einen Blick. Wählen Sie einfach Ihr Bundesland aus und los geht's:

Warum der Solaranlagen-Kauf nicht immer die beste Wahl ist

Solaranlage auf einem Dach mit Sonnenaufgang im Hintergrund

Eine eigene Solaranlage zu besitzen ist super. Trotzdem dürfen Sie eine Sache nicht vergessen: Mit Eigentum gewinnt man nicht nur an Freiheit, sondern auch an Risiko und Verantwortung.

Nach dem Kauf müssen sich Eigentümer eigenständig um vieles weitere kümmern: Reparatur und Wartung, Monitoring, Ersatz des Wechselrichters, Tausch der Batterie usw. Zusätzlich muss die Versicherung selbstständig abgeschlossen werden, um im Schadensfall zu schützen. Falls etwas schiefläuft, sind Eigentümer sonst auf sich allein gestellt. Hersteller oder Verkäufer der Solaranlage helfen nur in den seltensten Fällen. Diese Kosten summieren sich über die Zeit schnell auf größere Summen auf, vor allem wenn man auch kostspielige Positionen wie den Ersatz von Wechselrichter und Speicher berücksichtigt.

Zusätzlich müssen Sie die Zeit in Betracht ziehen, die Sie mit der Recherche und der Beauftragung von Installations- und Wartungsfirmen verbringen. Wenn man diese Zeit in Geld umrechnet, sind die Kosten also sogar noch höher.

Noch dazu kostet Eigentum Nerven. Wenn Sie ein Auto besitzen, kennen Sie das. Sie müssen regelmäßig zum TÜV, mindestens zwei Mal im Jahr zur Werkstatt, um die Reifen zu wechseln und sich um Öl und Benzin kümmern. Wer eine Solaranlage besitzt, muss regelmäßige Wartungstermine machen und einhalten und hat zudem auch noch die Sorgen, dass etwas mit der Anlage passiert. Im Falle eines Problems müssen Sie die Reparatur organisieren und aus eigener Tasche zahlen. Darüber hinaus werden Sie in der Zwischenzeit für den Ausfall der Anlage nicht entschädigt.

Photovoltaik Förderung und regionale Infos

Drei Fragen kommen bei Eigenheimbesitzern immer wieder auf:

  • Wo finde ich alle Infos zu Photovoltaik in meinem Bundesland?
  • Wird Photovoltaik in meinem Bundesland gefördert?
  • Werden Wallboxen in meinem Bundesland gefördert?
Wir haben für Sie recherchiert und alle Informationen für jedes Bundesland zusammengefasst:

Photovoltaik in Ihrer Region - Alle Infos im Überblick

Photovoltaik Förderung - Alle Förderprogramme im Überblick

Wallbox Förderung - Alle Möglichkeiten im Überblick

Alternative: Mieten

Solarzellen auf einem Dach

In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend entwickelt, der Hausbesitzern enorme Vorteile bietet: Solaranlage mieten. Einerseits entfallen die Anschaffungskosten von mehreren Tausend Euro, und zum anderen profitieren Mieter von einem Komplett-Service.

Solaranlage mieten: Erfahrungsbericht
"Das Beste an unserer Solaranlage von Enpal: Definitiv die 0€ Anschaffungskosten und dass alles aus einer Hand passiert und wir uns um nichts großartig kümmern mussten."

Familie Packmor aus Erftstadt, Nordrhein-Westfalen
5,18 kWp PV-Anlage in Betrieb seit 22. Februar 2021

Jetzt kostenloses Angebot anfordern

Das heißt: Für einen monatlichen Betrag werden Installation, Wartung, Reparatur und Reinigung von der Firma übernommen. Sie müssen sich um nichts kümmern und bekommen zusätzlich zu dem Service eine kostenlose Versicherung, die Sie vor Schäden und Ausfällen schützt. So sparen Sie mit Ihrer Solaranlage Zeit und Nerven.

Klingt interessant? In diesem Artikel haben wir den Direktvergleich gemacht: Solaranlage kaufen oder mieten?

Wie viel kostet die Miete einer Solaranlage?

Auch hier sind die Preise abhängig von der Anlagenleistung und der Zusatzausstattung wie z. B. Solarstromspeicher oder Wallbox.

Im Enpal-Angebot bekommen Sie standardmäßig eine Solaranlage mit Speicher und auf Wunsch auch mit Wallbox. So erreichen Sie neben dem finanziellen Vorteil ebenso einen höheren Autarkiegrad und gewinnen an Unabhängigkeit. Darüber hinaus genießen Sie Ihre Solaranlage ohne Anschaffungskosten im Rundum-Sorglos-Paket die Beratung, Planung, Installation, Wartung, Reparatur und Versicherung alles inklusive zum Festpreis. Miete müssen Sie erst zahlen, wenn die Solaranlage komplett funktionsfähig ist und Strom erzeugt. Unverbindliche Anfrage schicken

Nach 20 Jahren bekommen Mieter bei Enpal ihre Solaranlage dann für einen symbolischen Euro quasi geschenkt und können sie so lange wie sie möchten weiter nutzen. Bei einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren sind das also nochmals 10 bis 20 Jahre kostenfreie Nutzung.

Hier können Sie herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt:

Davon müssen andere auch erfahren?
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?