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Solarstrom verkaufen: Diese Möglichkeiten haben Sie

Zwei Monteure auf einem Dach, die Solarpanels installieren.

Solarstrom selbst zu produzieren ist nicht nur umweltfreundlich, sondern spült den Besitzern von PV-Anlagen auch bares Geld in die Tasche. Wie das geht? Ganz einfach – durch den Verkauf von PV-Strom. Welche Möglichkeiten es gibt und wie viel Geld Sie bekommen können, erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

Wie kann ich Strom privat verkaufen?

Was tun, wenn die eigene Solaranlage mehr Strom produziert als Sie verbrauchen? Eine Möglichkeit ist die Speicherung des Überschusses in einem Stromspeicher. Nun ist dieser aber auch schon voll. In dem Fall können Sie darüber nachdenken, Ihren selbst erzeugten Strom privat zu verkaufen.

Vielleicht geht es Ihnen auch darum, Ihre Investitionskosten möglichst schnell zu refinanzieren oder zusätzliche Rendite zu erzielen. Schließlich haben Solaranlagen ihren Preis. Wer nimmt Ihnen den Solarstrom in diesem Fall ab?

Diese Optionen haben Sie, um Ihren Strom zu verkaufen:

1. Netzeinspeisung und Einspeisevergütung

Bild eines Sparschweins. Vor dem Sparschwein liegen Münzen,

Eine Einspeisevergütung erhalten Sie dann, wenn Sie Ihren selbst produzierten Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Sobald Sie Ihre PV-Anlage anmelden, ist der staatlich festgelegte Betrag über 20 Jahre konstant. Das bedeutet, dass Sie weiterhin dasselbe Entgelt erhalten, obwohl die Einspeisevergütung mit der Zeit abnimmt. Die Höhe der Einspeisevergütung entwickelt sich nämlich mit der Zeit degressiv.

Faustregel: Wenn der Strompreis höher ist als die Einspeisevergütung, ist es wirtschaftlich sinnvoller, den eigenen Solarstrom auch selbst zu verbrauchen. Daher sollte bereits bei der Anschaffung einer PV-Anlage darüber nachgedacht werden, ob überschüssiger Strom gespeichert werden kann, um ihn zum Beispiel für das Laden von Elektroautos zu verwenden.

Für die Höhe der Einspeisevergütung ist maßgeblich entscheidend, über welche Leistung Ihre Solaranlage verfügt. Im Rahmen des Osterpakets, das 2022 verabschiedet wurde, ist die Vergütungspauschale für die Netzeinspeisung ab 2023 angehoben worden. Dabei wird nach einer Überschuss- und einer Volleinspeisung unterschieden:

Einspeisevergütung bei Überschusseinspeisung

Leistung der PV-Anlage Einspeisevergütung
bis 10 kWp 8,2 ct / kWh
bis 40 kWp 7,1 ct / kWh
bis 100 kWp 5,8 ct / kWh

Einspeisevergütung bei Volleinspeisung

Leistung der PV-Anlage Einspeisevergütung
bis 10 kWp 13 ct / kWh
bis 40 kWp 10,9 ct / kWh
bis 100 kWp 10,9 ct / kWh

Schon gewusst: Sie müssen sich nicht zwingend für ein Modell der beiden entscheiden. Sie können auch problemlos mehrere Solaranlagen installieren, die jeweils unterschiedlichen Aufgaben nachgehen. So kann beispielsweise eine den Eigenverbrauch decken und gegebenenfalls überschüssigen Strom zunächst in einem Stromspeicher zwischenspeichern oder auch ins Netz einspeisen. Die andere Anlage produziert stattdessen volleinspeisend Grünstrom für das öffentliche Stromnetz.

Achten Sie in diesem Fall darauf, dass Sie extra Messeinrichtungen mit entsprechenden Zählern pro Anlage eingebaut haben.

Gut zu wissen: Im Enpal Angebot werden standardmäßig alle Anlagen mit einem Stromspeicher ausgestattet. Auf Wunsch ist sogar eine Wallbox dabei. Möchten Sie noch dazu die Kosten der Anschaffung, der Wartung, der Reparatur und der Versicherung vermeiden, können Sie auch eine Solaranlage mieten.

Um mehr zu erfahren, können Sie hier eine kostenlose Anfrage stellen oder hier mehr über den klassischen Weg zur Solaranlage erfahren: Solaranlage kaufen

2. Direktvermarktung

Solarmodule auf einem Dach. Neben den Module ist ein Schornstein zu sehen.

Bei der Direktvermarktung von privat erzeugtem Solarstrom wird dieser über einen sogenannten Direktvermarkter an der Strombörse gehandelt. Der Photovoltaik-Anlagenbesitzer erhält dann die Erlöse vom Direktvermarkter abzüglich einer Vermarktungspauschale. Zusätzlich wird jeden Monat eine Marktprämie ausgezahlt, die abhängig vom durchschnittlichen Strompreis an der Börse und der Einspeisevergütung ist.

Das Ziel der Marktprämie besteht darin, EEG-Anlagen-Besitzern keine Nachteile durch die schwankenden Strompreise an der Börse zu verursachen und somit das Risiko zu reduzieren. Durch die Direktvermarktung haben Anlagenbetreiber zudem die Möglichkeit, eine höhere Rendite zu erzielen als bei der Einspeisevergütung.

Hier sehen Sie nochmal, wie sich die Vergütung der Direktvermarktung zusammensetzt:

  • Marktpreis (Verkaufserlöse an der Strombörse) durch den Direktvermarkter
  • Marktprämie vom zuständigen Verteilnetzbetreiber
  • Managementprämie (in Marktprämie einberechnet)

Leider eignet sich die Direktvermarktung jedoch nicht für jede PV-Anlage. Kleine Solaranlagen sowie besonders alte Modelle sind häufig nicht so leistungsstark, dass sich der zusätzliche Kostenaufwand für die Installation der notwendigen Fernwirktechnik rentiert.

In diesem Fall wäre es für Sie lukrativer, den Strom selbst zu verbrauchen, von der Einspeisevergütung zu profitieren oder einer Strom Cloud beizutreten.

3. Strom für alle mit einer Strom Cloud

Zwei Monteure auf einem Dach. Die Sonne scheint über die Dachspitze.

Unter einer Strom Cloud versteht man ein virtuelles Netzwerk aus einzelnen, privaten Heimspeichern. Strom, den die Mitglieder selbst erzeugen, aber nicht verbrauchen, kann auf einer Art „Strom-Sparkonto“ eingezahlt werden. Wenn Sie dann irgendwann weniger Strom produzieren als Sie verbrauchen, können Sie sich den nötigen Betrag wieder zurückbuchen. Nutzen Sie Ihre Freistrommenge nicht vollständig, erhalten Sie dagegen ein Cashback.

Die Mitgliedschaft ist dabei oft mit einem Mitgliedsbeitrag verbunden. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter, die unterschiedliche Tarife anbieten. Je nachdem, für welchen Tarif Sie sich entscheiden, steht Ihnen dann eine gewisse Freimenge oder ein vergünstigter Preis für die Rückbuchung zur Verfügung.

Welche Strom Cloud und welcher Tarif zu Ihnen am besten passt, hängt vor allem von drei Faktoren ab: der Leistung Ihrer Solaranlage, Ihrem individuellen Stromverbrauch sowie dem Tarifangebot.

Falls Sie Ihren aktuellen Stromverbrauch nicht kennen, können Sie ihn mit unserem Stromverbrauchsrechner schnell ermitteln.

Eine Strom Cloud ermöglicht es Ihnen, Ihre Stromversorgung vollkommen autark aufzustellen sowie Ihre PV-Anlage in Verbindung mit einem Solarstromspeicher optimal auszulasten. Dazu können Sie je nach Tarif Ihren überschüssigen PV-Strom lukrativ verkaufen.

Unser Tipp: Im Enpal-Komplettpaket bekommen Sie Solaranlage mit Speicher zusammen ohne Anschaffungskosten. Außerdem sind Installation, Wartung, Reparatur und Versicherung inklusive. Mehr erfahren

4. Mieterstrom

Mieterstrom ist eine Möglichkeit für Mieter, von sauberer und erneuerbarer Energie zu profitieren, die direkt aus der eigenen Immobilie stammt. Der Strom wird von einem Solaranlagenbetreiber auf dem Dach des Gebäudes produziert und dann direkt an die Mieter verkauft.

Wie funktioniert es?

Der Solaranlagenbetreiber produziert den Strom auf dem Dach des Gebäudes und speist ihn in das Stromnetz ein. Der Strom wird dann direkt an die Mieter verteilt, ohne dass er durch das öffentliche Stromnetz fließen muss. Da der Strom direkt vor Ort produziert wird, ist er sehr kosteneffektiv und umweltfreundlich.

Schauen wir uns die Vorteile von Mieterstrom für Mieter, Vermieter und die Umwelt einmal im Detail an:

  • Kostenersparnis: Mieter können von niedrigeren Stromkosten profitieren, da der Strom direkt vom Solaranlagenbetreiber produziert wird und somit die Kosten für die Nutzung des öffentlichen Stromnetzes entfallen.
  • Umweltfreundlichkeit: Mieterstrom ist sehr umweltfreundlich, da er direkt aus erneuerbaren Energiequellen stammt und somit den CO2-Ausstoß reduziert.
  • Unabhängigkeit: Mieterstrom ermöglicht es Mietern, unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz zu sein und ihre eigene Energie zu produzieren.
  • Attraktivität: Mieterstrom kann auch dazu beitragen, dass eine Immobilie attraktiver wird, da sie umweltfreundlich und kosteneffektiv ist

Welche rechtlichen Schritte sind bei Mieterstrom zu beachten?

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb einer Mieterstromanlage sind komplex. Daher bieten derzeit nur etwa 30 % der deutschen Vermieter den Mieterstrom direkt an. Wer eine Anlage betreibt und den Strom an Dritte liefert, gilt laut Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und EEG nämlich als Energieversorgungsunternehmen und ist mit verschiedenen Pflichten konfrontiert.

Hinzukommen noch steuerrechtliche Regelungen. Laut Körperschaftsgesetz dürfen die Umsätze aus Mieterstrom nicht mehr als 20 % der Einnahmen aus Vermietung ausmachen. Wer diesen Wert überschreitet, geht steuerliche Risiken ein, wie z.B. den Verlust der Umsatzsteuer-Befreiung. Um dieses Szenario zu vermeiden, können Vermieter eine Genossenschaft oder eine Tochtergesellschaft gründen sowie ein Pachtmodell nutzen.

Allerdings erhöht dies den Aufwand und wirft neue rechtliche Fragen auf. Einige Vermieter beschränken ihr Solarstromangebot daher auf Hilfs- und Betriebsstrom bspw. für die Beleuchtung im Haus, um diesen rechtlichen Hürden zu entgehen.

Lohnt es sich wirklich, selbst produzierten PV-Strom zu verkaufen?

Strom verkaufen Icon mit Fragezeichen

Die Frage, ob es sich für Sie auszahlt, PV-Strom zu verkaufen, kann man nicht immer pauschal mit Ja oder Nein beantworten. So wurde beispielsweise die Einspeisevergütung so konzipiert, dass sie kontinuierlich sinkt. Lag diese vor zehn Jahren noch bei 39 ct/kWh, bewegt sie sich mittlerweile bei unter 10 ct/kWh. Durch das Osterpaket geht die Degression ab 2023 aber langsamer voran – die Abnahme wird nun halbjährig statt monatlich erfolgen.

Unser Tipp: Beobachten Sie die schwankenden Strompreise über einen gewissen Zeitraum. Sobald der Strompreis über der Einspeisevergütung liegt, ist es ratsam, den selbst produzierten Strom lieber für den Eigenverbrauch zu verwenden.

Denken Sie also am besten bei der Planung der PV-Anlage schon darüber nach, einen zusätzlichen Stromspeicher anzuschaffen. Auf diese Weise können Sie überschüssigen Strom dazu verwenden, eine Wärmepumpe zu betreiben oder ein E-Auto zu laden.

Auch Strom Cloud Communitys funktionieren in der Theorie häufig besser als in der Praxis. Denn Voraussetzung für ein erfolgreiches Strom-Cloud-Konzept ist, dass zu jeder Zeit ausreichend Stromproduzenten vorhanden sein müssen, um den Strombedarf aller Mitglieder befriedigen zu können. Dabei wird es immer einige geben, die viel mehr benötigen als sie produzieren und andersherum. Diese beiden sollen sich eigentlich gegenseitig ausgleichen.

In den meisten Fällen sind die Cloud Communitys aber nicht groß genug, um die Aufgabe zu bewältigen. Als Konsequenz muss externer Strom hinzugekauft werden. Daher kann man sich an dieser Stelle fragen, ob man den Überschussstrom nicht doch besser anderswo hätte verkaufen oder selbst benutzen sollen.

Die Direktvermarktung ist von allen drei Varianten die lukrativste, da sie das höchste Renditepotenzial verspricht. Hinzukommt, dass das Verlustrisiko durch die Marktprämie nahezu bei null liegt. Vor allem in der jetzigen Situation, wo die hohe Energienachfrage die Strombörsenpreise nach oben schießen lässt, ist die Direktvermarktung für private PV-Anlagenbesitzer besonders attraktiv.

Das Gute bei der Direktvermarktung ist, dass Sie diese auch einfach für eine Weile ausprobieren können. Sollten Sie nicht zufrieden sein, können Sie zum Anfang des neuen Monats einfach wieder zu den gewohnten Konditionen in das öffentliche Netz einspeisen und von der Einspeisevergütung profitieren. Der problemlose Wechsel ist im EEG geregelt.

Strom verkaufen vs. Eigenverbrauch

Direktvermarktung Eigenverbrauch
Finanzieller Gewinn Verkauf von überschüssigem Strom bringt zusätzliches Einkommen Einsparung von Stromkosten durch Maximierung des EVs
Abhängigkeiten Abhängigkeit vom Strompreis auf dem Markt Steigerung der Autonomie vom Strommarkt
Technische Voraussetzungen Teurere Anforderungen an die Anlage zur DV (z. B. Fernsteuerung) Geringere Anforderungen an die Anlage, da sie primär für den EV ausgelegt ist
Kostenaufwand Zusätzliche Technik sowie Vermarktungs-Pauschale Anschaffung eines Speichers
Flexibilität Verkaufter Strom kann nicht gespeichert werden Speicherung des Stroms mit Speicher möglich

Post-EEG-Anlage - Wie geht es nach Förderende weiter?

In Deutschland gibt es derzeit über 2 Millionen Photovoltaikanlagen. Viele dieser Anlagen wurden vor 20 Jahren installiert und profitierten bis vor kurzem noch von der Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Dauer der Einspeisevergütung ist jedoch zeitlich begrenzt, da sie über das Datum der Inbetriebnahme für 20 Jahre geregelt wird.

2021 ist die erste PV-Anlagen-Generation aus der EEG-Förderung ausgeschieden. Betreiber von solchen, sogenannten „Post-EEG-Anlagen“ wären durch die damalige Gesetzeslage zu „wilden Einspeisern“ geworden. Der Netzbetreiber hätte dann für diesen ungenehmigten Strom Schadensersatz fordern oder Unterlassungsansprüche geltend machen können!

Kurz vor Ablauf der Fristen konnte eine Lösung gefunden werden, nach der Post-EEG-Anlagenbetreiber ihren überschüssigen Solarstrom weiterhin einspeisen können. Dieser wird zu einem Preis angeboten, der dem durchschnittlichen Börsenstrompreis abzüglich einer Vergütungspauschale entspricht. Damit können Betreiber etwa 3,6 ct/ kWh erzielen. Obwohl dieses Angebot nicht besonders attraktiv ist, ist es immer noch besser, als überschüssige Energie ungenutzt zu lassen. Alternativ kann die Wirtschaftlichkeit durch Maßnahmen zur Erhöhung des Eigenverbrauchs gesteigert werden, wie beispielsweise der Installation eines Speichers.

An dieser Stelle fragen Sie sich berechtigterweise, was mit der Direktvermarktung ist? Lohnt sich der private Stromverkauf bei EEG-Anlagen?

In einem Gutachten hat das Umweltbundesamt darauf hingewiesen, dass die bestehenden Direktvermarktungsangebote für Post-EEG-Anlagen nicht wirtschaftlich sind. Als Ursache dafür sieht das Umweltbundesamt insbesondere die Vermarktungskosten, die bei sehr kleinen Anlagen auf eine geringe Strommenge umgelegt werden und deshalb vergleichsweise hoch ausfallen. Wenn der Betreiber auch noch in Technik investieren muss, um seine Anlage fernsteuerbar zu machen, werden diese Kosten kaum durch die zu erwartenden Einnahmen gedeckt.

Vor diesem Hintergrund entstehen momentan die ersten Anbieter von „virtuellen Kraftwerken“, die sich dieser Problematik annehmen und auch den Betreibern kleiner PV-Anlagen die Direktvermarktung ermöglichen. Der steigende Marktwert von Solarstrom macht dieses Modell langfristig attraktiv.

Fazit

Gelbe Glühbirne mit schwarzem Haken als Symbol des Fazits

Ob sich der Stromverkauf für Sie lohnt oder nicht, hängt nicht nur von der Menge des überschüssigen PV-Stroms ab, sondern auch von der Größe Ihrer PV-Anlage. Obwohl die Direktvermarktung prinzipiell die lukrativste Möglichkeit ist, überschüssigen Strom schnell und einfach in eine stabile Einnahmequelle umzuwandeln, weist das Umweltbundesamt darauf hin, dass dies nicht immer wirtschaftlich ist. 

Grund hierfür ist, dass die Vermarktungskosten des Direktvermarkters bei leistungsärmeren Anlagen auf eine geringe Strommenge umgelegt werden. Hinzukommt, dass der Anlagen-Betreiber noch zusätzliche Messtechnik installieren muss. All dies sind Kosten, die sich erst nach langer Zeit durch eine Direktvermarktung amortisieren – wenn überhaupt.

Alternativen sind die klassische Einspeisevergütung und Strom Clouds. Je nachdem, welchen Tarif Sie wählen, kann sich eine Strom Cloud durchaus anbieten. Bei vielen Anbietern und Tarifen tut sie das allerdings nicht.

Die Einspeisevergütung bietet besonders viel Planbarkeit über 20 Jahre. Aus wirtschaftlicher Perspektive empfiehlt es sich jedoch, den Strom weitestgehend selbst zu nutzen, weil der aktuelle Strompreis weitaus höher ist.

In jedem Fall fahren Sie mit einer eigenen PV-Anlage mittelfristig immer kostengünstiger als mit herkömmlichem Strom vom Netzbetreiber. Denn durch staatliche Programme zur Photovoltaik Förderung neutralisieren sich die Anschaffungskosten schon nach wenigen Jahren. Noch einfacher und stressfreier wird es mit dem PV-Mietmodell von Enpal.

Sie möchten herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt und benötigen eine konkrete Kosteneinschätzung? Hier können Sie sich beraten lassen: Unverbindliche Anfrage schicken

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