+++ Die neue Wärmepumpe Förderung ist da! Jetzt bis zu 70 % Preisvorteil sichern! +++
Grey background
TÜV Saarland Logo
TÜV geprüfte Kundenzufriedenheit: Gut
Enpals Kundenzufriedenheit ist mit Note "Gut" durch den TÜV Saarland zertifiziert (SC45293). Die Zertifizierung wurde im Bereich Zufriedenheit über den gesamten Prozess anhand besonders strenger Kriterien geprüft. Das Zertifikat basiert auf einer repräsentativen Kundenzufriedenheitsanalyse. Weitere Informationen erhalten Sie HIER.
Jetzt Verfügbarkeit prüfen
Jetzt Verfügbarkeit prüfen

Stromverbrauch von Wärmepumpen: Übersicht & Tipps

Aktualisiert am:
8.7.2024
Lesezeit:
5
Minuten
Stromverbrauch von Wärmepumpen: Das Wichtigste in Kürze
  • Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie dem Gebäude, der Dämmung, der Bewohneranzahl, der Art und Effizienz der Wärmepumpe
  • Die individuellen Stromkosten schwanken dementsprechend stark je nach Bedingungen
  • Mit der Kombination aus Wärempumpe und Solaranlage können Sie Ihre Kosten minimiern.

Enpal bietet Qualitätswärmepumpen von Bosch ab 7.800 € an. Lieferung und Montage sind natürlich im Kaufpreis enthalten, die Wärmepumpen sind deutschlandweit verfügbar und im Durchschnitt dauert es nur vier Wochen Anfrage bis Installation.

>> Unverbindlich beraten lassen

Wärmepumpen werden staatlich gefördert und zählen zu den vielversprechendsten Heizsystemen der Zukunft. Doch wie viel kostet es eigentlich, eine Wärmepumpe zu betreiben? Welche Stromkosten kommen auf Sie zu? Und was können Sie tun, um diese möglichst niedrig zu halten?

Inhaltsverzeichnis

Warum benötigt eine Wärmepumpe Strom?

Um zu verstehen, wieso Ihre Wärmepumpe Strom benötigt, schauen wir uns zunächst einmal die Funktion von Wärmepumpen an. Wärmepumpen generieren aus ihrer natürlichen Umgebung Wärmeenergie. Dafür entziehen Sie der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme, die dann in einen Kältekreislauf überführt und in warme Luft umgewandelt und hier in Bewegung gehalten wird. Für diesen Vorgang braucht die Wärmepumpe eine Stromzufuhr.

Insgesamt macht der Stromverbrauch jedoch nur 25 % der erzeugten Wärme aus. 75 % der Wärmeenergie wird aus der Umwelt entnommen.

Eine genauere Erklärung des Funktionsprinzips von Wärmepumpen finden Sie hier: Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Stromverbrauch einer Wärmepumpe

Wie viel Strom eine Wärmepumpe verbraucht, hängt von vielen Faktoren ab. Da der Begriff "Wärmepumpe" verschiedene Heizsysteme umfasst, ist die Frage nach dem Stromverbrauch ähnlich komplex wie die Frage nach dem Benzinverbrauch eines Autos, dessen Modell, Marke und Größe Sie nicht kennen. Aber keine Sorge, wir helfen weiter!

Zunächst ist es wichtig zu wissen, welche Faktoren den Stromverbrauch beeinflussen um einen ersten Überblick zu bekommen: 

Größe und Art des Gebäudes

Die Größe der beheizten Wohnfläche ist der wichtigste Faktor für den Stromverbrauch einer Wärmepumpe, da hier zum heizen mehr Energie benötigt wird. Auch die Art des Gebäudes spielt eine wesentliche Rolle. Wohnen Sie beispielsweise in einem freistehenden Haus oder in einem Mehrfamilienhaus? Diese Unterschiede beeinflussen den Energieverlust durch die Außenwände und haben einen erheblichen Einfluss auf die Effizienz der Wärmepumpe.

Dämmung

Auch der energetische Zustand Ihres Hauses kann die jährlichen Energiekosten stark beeinflussen. In einem gut sanierten Haus können die Kosten deutlich niedriger sein als in einem unsanierten Altbau. Doch keine Sorge, auch eine Wärmepumpe im Altbau kann sich lohnen.

Anzahl der Hausbewohner

Zwar sind die Heizkosten kaum von der Anzahl der Hausbewohner abhängig, dafür aber der Verbrauch von Warmwasser. Eine Person verbraucht durchschnittlich 127 Liter am Tag. Je mehr Personen im Haushalt wohnen, desto mehr Warmwasser wird zum Duschen, Baden und Waschen benötigt. 

Art der Wärmepumpe

Wärmepumpen unterscheiden sich darin, welcher Quelle sie zur Energiegewinnung beziehen. Dies können Luft, Wasser oder Erde sein. Entsprechend unterscheidet man zwischen den folgenden Wärmepumpen-Technologien:

Jahresarbeitszahl (JAZ)

Die Jahresarbeitszahl gibt den Wirkungsgrad der Wärmepumpe an. Sie unterscheidet sich je nach Technologie, Größe und Hersteller. Sie kann aber nach der Inbetriebnahme durch die folgende Formel berechnet werden:

gewonnene Wärmeenergie / investierte elektrische Energie = JAZ

Stromverbrauch nach Wärmepumpen Art

Wie viel Strom verbraucht eine Erdwärmepumpe? 

Die JAZ für Erdwärmepumpen liegt bei ca. 4,0 für das Heizen und 3,8 für Warmwasser.

Bei einem Heizbedarf von 6.000 kWh können Sie mit einem Stromverbrauch von ca. 1.500 kWh rechnen. Bei einem Warmwasserbedarf von 4.000 kWh ergäbe sich ein Strombedarf von 1.052 kWh.

→ Zusammen wäre das ein Strombedarf von 2.552 kWh bei einem Gesamt-Heizbedarf (Heizung + Warmwasser) von 10.000 kWh.

Wie viel Strom verbraucht eine Wasserwärmepumpe?

Die JAZ liegt bei ca. 4,8 für das Heizen und 4,5 für die Warmwasseraufbereitung

Bei gleichen Annahmen ergäbe sich bei der Wasserwärmepumpe ein Gesamtbedarf von 1.250 kWh für die Heizung und 888 kWh für die Warmwasseraufbereitung.

→ Der Gesamtstrombedarf bei einem Wärmebedarf von 10.000 kWh läge also bei 2.138 kWh.

Wie viel Strom verbraucht eine Luftwärmepumpe? 

Dieses Wärmesystem weist eine vergleichsweise niedrige JAZ von 2,8 für die Heizung und 2,4 für die Warmwasseraufbereitung auf.

Auch hier gehen wir von einem Gesamtwärmebedarf von 10.000 kWh aus. Bei einer 60:40 Aufteilung zwischen Heizung und Warmwasser ergibt sich ein Strombedarf von 2.143 kWh für die Heizung und 1.666 kWh für das Wasser.

→ Zusammen läge der Strombedarf der Luftwärmepumpe also bei 3.809 kWh.

Gut zu wissen

Hierbei ist wichtig zu beachten, dass die Luftwärmepumpe die geringsten Anschaffungskosten hat, da anders als bei der Erd- und Grundwasser-Wärmepumpe keine Bohrungen für die Installation der Pumpe durchgeführt werden müssen. Die Kosten für solche Bohrungen liegen bei ca. 20k €.

Vor- und Nachteile der Arten im Überblick

Luftwärmepumpe Erdwärmepumpe Grundwasserwärmepumpe
Strom-Verbrauch abhängig von der Außentemperatur (je kälter desto höher) vergleichsweise konstant vergleichsweise konstant
Nachteile Leistungsverlust ab -20 Grad Außentemperatur bürokratischer Aufwand und kostspielige Anschaffung bürokratischer Aufwand und kostspielige Anschaffung
Vorteile besonders einfache und kostengünstige Installation Temperaturen im Erdreich schwanken kaum höchste Energieeffizienz

Persönlichen Stromverbrauch berechnen

Ihren persönlichen Stromverbrauch können Sie auch ganz einfach selbst berechnen. Dafür gibt es eine Formel, in der Sie die Jahresarbeitszahl (JAZ) und den Strompreis durch den Wärmebedarf teilen.

Hier finden Sie die durchschnittlichen Jahresarbeitszahlen aller Wärmepumpen Technologien auf einen Blick:

Erdwärmepumpe: 4,0

Wasserwärmepumpe: 4,8

Luftwärmepumpe: 2,8

Bei einem Wärmebedarf von 25.000 kWh und einer JAZ von 4,0 sollten Sie in etwa auf 6.250 kWh kommen. Multiplizieren Sie diese Zahl mit Ihrem Stromkosten pro kWh, erhalten Sie die laufenden Kosten für den Betrieb Ihrer Wärmepumpe.

Energieverbrauch einer Wärmepumpe optimieren

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Energieverbrauch Ihrer Wärmepumpe zu optimieren, sodass Sie langfristig Kosten sparen können. Durch gezielte Maßnahmen können Sie die Effizienz Ihrer Wärmepumpe steigern und somit sowohl den Stromverbrauch als auch die Stromkosten senken. Die folgenden Tipps bieten Ihnen wertvolle Hinweise, um Ihren Energieverbrauch zu reduzieren und Ihre Energiekosten nachhaltig zu verringern.

Photovoltaikanlage installieren

Auf dem eigenen Dach selbst Strom erzeugen ist die einfachste Methode, um sich vor den steigenden Strompreisen abzusichern. Noch dazu profitieren Sie von der Einspeisevergütung und zahlreichen Photovoltaik Förderungen für Solarstromspeicher auf Landesebene.

Die Vorteile einer PV-Anlage zusammengefasst:

  • Sie machen sich von steigenden Stromkosten unabhängig.
  • Ihre Stromkosten werden gesenkt, somit sparen Sie Geld.
  • Sie können Ihren übermäßig produzierten Strom ins Netz einspeisen und Geld verdienen.
  • Wärmepumpen Förderung bis zu 70% sichern
  • Sie leisten einen Beitrag zu einer grüneren Zukunft.

{{enpal-kosten="/seo-elemente"}}

Auch interessant: Photovoltaik Förderung

Vorlauftemperatur senken

Wärmepumpen sind besonders effizient, wenn die Vorlauftemperatur niedrig ist. Was bedeutet das konkret? In einigen Immobilien mit älteren Heizkörpern muss das Temperaturniveau auf über 50 °C gehoben werden, damit sich die Wärme im Wohnraum verteilt, was den Stromverbrauch erhöhen kann.

Zwar kann eine Hochtemperatur-Wärmepumpe auch bei Temperaturen über 65 Grad heizen, doch auch hier steigt der Stromverbrauch maßgeblich.

Wer kleinere, alte Heizkörper durch eine moderne Alternative mit einer größeren Oberfläche austauscht, kann die benötigte Vorlauftemperatur auf unter 35 °C senken. Somit reduziert sich auch der Strombedarf. Fußbodenheizungen sind besonders gut darin, mit geringer Vorlauftemperatur eine hohe Heizleistung zu erreichen und sind somit effizienter als z. B. Rippenheizkörper.

Den richtigen Stromtarif wählen

Wer eine Wärmepumpe betreibt, kann einen Wärmepumpentarif beziehen, der mit 28 Cent/kWh (mit Wärmepumpenstrom-Deckelung) unter dem normalen Preis von aktuell ca. 40 Cent/kWh liegt (Quelle: BDEW, Stand: April 2024). Aber auch hier gibt es Unterschiede im Preis: Vergleichen Sie vor Vertragsabschluss unbedingt mehrere Anbieter.

Gebäude sanieren

Fast jedes Haus, das vor dem Jahre 2000 erbaut wurde, kann durch eine energetische Sanierung langfristig Kosten einsparen. Je besser Dach, Fassaden, Fenster und Türen gedämmt sind, desto weniger Wärme kann entweichen und desto weniger Aufwand muss eine Wärmepumpe betreiben, um Ihr Gebäude effizient zu heizen.

Falls Ihr Haus im Thema Dämmung noch etwas hinterher liegt, reichen oft schon einzelne Maßnahmen, wie dem Austausch von alten Fenstern oder die Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches.

Weitere Tipps zum Kosten sparen

Neben den allgemeinen Tipps zur Senkung des Stromverbrauchs Ihrer Wärmepumpe gibt es auch noch eine Reihe an Möglichkeiten, wie Sie Ihr Kosten-Nutzen-Verhältnis maximieren können. Hier haben wir alle Tipps zusammengefasst:

  • Bauen Sie Fußboden- oder Flächenheizungen ein.
  • Nehmen sie Förderungen in Anspruch.
  • Besonders großes Sparpotenzial besteht in Verbindung mit einer PV-Anlage.

Unser Tipp: Mit dem Enpal-Rundum-Sorglos-Paket kümmern wir uns um die Installation, Versicherung, Wartung und Reparatur Ihrer PV-Anlage. Unverbindliche Anfrage

Wichtiger Hinweis: Um von einem Wärmepumpen-Stromtarif profitieren zu können, muss der Wärmestrom über einen separaten Stromzähler laufen, der für keinen anderen Zweck genutzt wird. Selbst erzeugter Solarstrom und der generelle Stromverbrauch im Haus laufen jeweils über andere Zähler. Sollte der Solarstrom zum Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden, so müssten Sie auf den separaten Stromzähler und Ihren Sonder-Stromtarif verzichten

Fazit: Eine Wärmepumpe lohnt sich

Die Entscheidung für eine Wärmepumpe ist unter vielen Gesichtspunkten sinnvoll: Sie sparen langfristig Geld, schützen das Klima und machen sich unabhängig von der Preissteigerung durch die CO2-Steuer. 

Achten Sie darauf, dass Sie vor Baubeginn auch alle technischen Fragen berücksichtigen. Enpal hilft Ihnen hier jederzeit zur Seite! Welche Wärmepumpe eignet sich für welchen Bedarf? Sollten Sie Ihr Haus zuerst noch sanieren? Und wie hoch wird die Vorlauftemperatur voraussichtlich ausfallen?

Enpal bietet Qualitätswärmepumpen von Bosch ab 7.800 € an. Lieferung und Montage sind natürlich im Kaufpreis enthalten, die Wärmepumpen sind deutschlandweit verfügbar und im Durchschnitt dauert es nur vier Wochen von Anfrage bis zu Installation.

Hier können Sie eine Anfrage für eine kostenlose und unverbindliche Beratung stellen:

Grey background