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Smart Thermostat Test

Smart Thermostat Test 2025/2026: Welche Modelle sparen am meisten Heizkosten?

Aktualisiert:
23.12.2025
Lesezeit:
4 Minuten
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Smart Thermostat Test: Das Wichtigste in Kürze

  • Das Tado X ist Testsieger bei FAZ Kaufkompass und homeandsmart dank bester App-Bedienung und umfangreicher Funktionen wie Geofencing und vorausschauendem Heizen.
  • Bei Stiftung Warentest (09/2023) gewann das Homematic IP Evo mit der Note 1,7, dicht gefolgt vom AVM Fritz!DECT 302 mit Note 1,9.
  • Das Bosch Smart Home Thermostat II überzeugt als solide Wahl für alle, die bereits Bosch-Geräte nutzen oder eine Bosch-Wärmepumpe besitzen.
  • Smarte Thermostate sparen je nach Heizverhalten zwischen 10 und 28 % der Heizkosten, was bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus 150 bis 300 € pro Jahr entspricht.
  • Die Gesamtkosten liegen zwischen 40 € für ein Einzelthermostat und 400 € für ein Starterset mit 8 Räumen inklusive Bridge.
Zwei Smart Thermostate von Bosch

Steigende Heizkosten machen das Thema Energiesparen für Hausbesitzer wichtiger denn je. Smarte Thermostate versprechen Einsparungen von bis zu 28 %, doch nicht jedes Modell hält, was die Werbung verspricht. Dieser redaktionelle Vergleich fasst aktuelle Testergebnisse von Stiftung Warentest, FAZ Kaufkompass und weiteren Fachmedien zusammen. Er zeigt, welche smarten Thermostate 2025 überzeugen, was sie kosten und wie sie sich mit verschiedenen Heizungsarten kombinieren lassen.

Inhaltsverzeichnis

Wie wurde dieser Smart-Thermostat-Vergleich erstellt?

Dieser Vergleich fasst aktuelle Testergebnisse von bekannten Testmagazinen zusammen. Es handelt sich nicht um einen eigenen Labortest, sondern um eine Auswertung unabhängiger Testberichte. Die Quellen wurden nach Aktualität und Testtiefe ausgewählt.

Welche Testquellen wurden für diesen Vergleich ausgewertet?

Die folgenden Testquellen bilden die Grundlage für diesen redaktionellen Vergleich:

Aktuelle Testquellen und Vergleichsstudien zu Smart‑Thermostaten
Testquelle Testdatum Anzahl Modelle Besonderheit
Stiftung Warentest 09 / 2023 11 Modelle Unabhängiger Verbrauchertest mit Labormessungen
FAZ Kaufkompass 12 / 2025 15+ Modelle Regelmäßig aktualisierter Praxistest
Spiegel 2024 / 2025 11 Modelle Fokus auf Alltagstauglichkeit und Amortisation
homeandsmart 2025 10+ Modelle Spezialisiertes Smart‑Home‑Portal
Computer Bild 2025 8 Modelle Praxistest mit Bedienbarkeits‑Fokus
Überblick aktueller Vergleichstests zu Smart‑Thermostaten (2023 – 2025)

Welche Testkriterien fließen in die Bewertung ein?

Die ausgewerteten Tests bewerten smarte Thermostate nach folgenden Kriterien:

Bewertungskriterien für Smart‑Thermostat‑Tests
Kriterium Beschreibung Gewichtung (Ø)
Temperaturregelung Präzision der Temperaturhaltung, Reaktionszeit 25–30 %
Bedienkomfort App‑Qualität, Einrichtung, manuelle Bedienung 20–25 %
Funktionsumfang Zeitpläne, Geofencing, Fenster‑Offen‑Erkennung 15–20 %
Installation Montageaufwand, Kompatibilität, Adapter 10–15 %
Preis‑Leistung Anschaffungskosten im Verhältnis zum Funktionsumfang 15–20 %
Bewertungskriterien und Gewichtung in aktuellen Smart‑Thermostat‑Tests

Wurde unter realen Bedingungen getestet?

Ja, in allen ausgewerteten Tests wurden Thermostate unter realen Wohnbedingungen durchgeführt. Die Stiftung Warentest kombiniert Labormessungen mit Praxistests in bewohnten Haushalten. FAZ Kaufkompass und Spiegel testen im Alltag mit verschiedenen Heizungstypen und Raumgrößen. So fließen echte Nutzererfahrungen in die Bewertung ein.

Welche smarten Thermostate sind Testsieger 2025/2026?

Die Testsieger 2025 kommen von Tado, Homematic IP und AVM. Je nach Testquelle und Schwerpunkt überzeugen unterschiedliche Modelle. Für Nutzer mit Bosch-Smart-Home-System oder Bosch-Wärmepumpe ist das Bosch Smart Home Thermostat II die beste Wahl.

Welches smarte Thermostat ist der Testsieger bei FAZ und homeandsmart?

Das Tado X ist Testsieger bei FAZ Kaufkompass (12/2025) und homeandsmart. Es überzeugt mit der besten App am Markt, umfangreichen Funktionen wie Geofencing und vorausschauendem Heizen sowie Matter-Unterstützung für maximale Zukunftssicherheit. Der Preis liegt bei etwa 100 € pro Thermostat. Für erweiterte Funktionen wie automatische Anwesenheitserkennung ist allerdings ein Abo erforderlich (ca. 3-5 €/Monat).

Welches Thermostat hat Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt?

Das Homematic IP Evo ist Testsieger bei Stiftung Warentest (09/2023) mit der Note 1,7. Es regelt die Raumtemperatur sehr präzise und lässt sich in ein umfangreiches Smart-Home-System einbinden. Alle Funktionen sind ohne Abo nutzbar. Knapp dahinter liegt das AVM Fritz!DECT 302 mit der Note 1,9. Es eignet sich besonders für Haushalte mit Fritz!Box, da keine zusätzliche Bridge nötig ist.

Welches smarte Thermostat passt am besten zu Bosch-Geräten?

Das Bosch Smart Home Thermostat II ist die beste Wahl für alle, die bereits Bosch-Geräte nutzen oder eine Bosch-Wärmepumpe besitzen. Es fügt sich nahtlos in das Bosch-Smart-Home-Ökosystem ein und lässt sich über die Bosch-App gemeinsam mit der Heizungsanlage steuern. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Bedienung einfach. Der Preis liegt bei etwa 75-85 € pro Thermostat.

Gut zu wissen:

Wer von Enpal eine Wärmepumpe von Bosch installiert hat, profitiert von der einheitlichen Steuerung. Die Kombination aus Bosch-Wärmepumpe und Bosch-Thermostaten ermöglicht eine besonders effiziente Regelung der Raumtemperaturen.

Welches smarte Thermostat bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Das Aqara E1 bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Preis von nur etwa 40 € pro Thermostat. Es unterstützt Zigbee und Matter, funktioniert ohne Abo und bietet alle wichtigen Funktionen wie Zeitpläne und Fenster-Offen-Erkennung. Eine Bridge (Aqara Hub) ist erforderlich und kostet etwa 30-50 €. Für preisbewusste Einsteiger ist das Aqara-System eine sehr gute Wahl.

Wie schneiden alle getesteten Thermostate im Vergleich ab?

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Modelle im direkten Vergleich:

Aktuelle Smart‑Thermostate im Testvergleich (2025)
Modell Preis (ca.) Testnote / Bewertung Bridge nötig? Abo nötig? Besonderheit
Tado X 100 € Testsieger FAZ / homeandsmart Ja (inkl. im Starterset) Für Geofencing Beste App, Matter‑ready
Homematic IP Evo 90 € Note 1,7 (Stiftung Warentest) Ja Nein Großes Smart‑Home‑System
AVM Fritz!DECT 302 65 € Note 1,9 (Stiftung Warentest) Nein (Fritz!Box reicht) Nein Ideal für Fritz!Box‑Nutzer
Bosch Smart Home II 75–85 € Gut Ja Nein Perfekt für Bosch‑Ökosystem
Aqara E1 40 € Preis‑Tipp Ja Nein Günstigster Einstieg
Netatmo 85 € Gut Ja Nein Gute Energiestatistiken
Eve Thermo 70 € Gut Nein (Thread / Matter) Nein Ideal für Apple‑Nutzer
Vergleich führender Smart‑Thermostate (Preise, Bewertungen und Systemkompatibilität)

Wie einfach lassen sich smarte Thermostate bedienen?

Die Bedienung unterscheidet sich je nach Hersteller deutlich. Einige Apps sind übersichtlich und selbsterklärend, andere erfordern Einarbeitung. Für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse sind einfache Systeme wie AVM Fritz!DECT oder Bosch Smart Home am besten geeignet.

Wie gut funktioniert die Heizungssteuerung per App?

Die Tado-App gilt als beste App im Test. Sie ist übersichtlich aufgebaut, zeigt alle Räume auf einen Blick und führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Auch komplexe Funktionen wie Geofencing lassen sich intuitiv aktivieren. Die Bosch-App überzeugt durch klare Struktur und einfache Bedienung, besonders in Kombination mit anderen Bosch-Geräten. Die Fritz!Box-Oberfläche ist schlicht, aber funktional und für Einsteiger leicht verständlich.

Vergleich der Smart‑Thermostat‑Apps
App Übersichtlichkeit Einrichtung Funktionsumfang Besonderheit
Tado Sehr gut Einfach mit Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung Sehr umfangreich Beste Gesamtbewertung
Bosch Smart Home Gut Einfach Umfangreich Einheitliche Steuerung aller Bosch‑Geräte
Fritz!Box / Fritz!App Gut Sehr einfach Grundfunktionen Keine Extra‑App nötig bei Fritz!Box
Homematic IP Gut Mittel Sehr umfangreich Viele Automatisierungen möglich
Aqara Home Befriedigend Mittel Umfangreich Viele Einstellmöglichkeiten
Eve Gut Einfach Mittel Nur für Apple‑Geräte optimiert
Bewertung führender Smart‑Thermostat‑Apps nach Bedienkomfort und Funktionsumfang

Welche Thermostate eignen sich für Nicht-Techies?

Das AVM Fritz!DECT 302 eignet sich am besten für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse. Der Grund: Die meisten Haushalte besitzen bereits eine Fritz!Box als Router. Das Thermostat wird einfach per Knopfdruck gekoppelt, eine zusätzliche App oder Bridge ist nicht nötig. Auch das Bosch Smart Home Thermostat II ist für Einsteiger gut geeignet. Die App führt verständlich durch die Einrichtung und verzichtet auf unnötige Komplexität.

Für Technik-Einsteiger weniger geeignet sind Systeme wie Homematic IP oder Aqara. Sie bieten zwar viele Funktionen, erfordern aber mehr Einarbeitung und technisches Verständnis.

Empfehlungen für verschiedene Nutzertypen
Nutzertyp Empfohlenes System Begründung
Technik‑Einsteiger AVM Fritz!DECT 302 Kopplung per Knopfdruck, keine Extra‑App nötig
Bosch‑Nutzer Bosch Smart Home II Einheitliche Bedienung aller Bosch‑Geräte
Komfort‑orientiert Tado X Beste App, viele Automatik‑Funktionen
Bastler & Smart‑Home‑Fans Homematic IP Umfangreichstes System mit vielen Möglichkeiten
Preisbewusste Aqara E1 Günstiger Einstieg, aber mehr Einrichtungsaufwand
Übersicht: Das passende Smart‑Thermostat‑System je nach Nutzertyp

Was kosten smarte Thermostate wirklich?

Die Gesamtkosten für smarte Thermostate setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen: dem Thermostat selbst, einer eventuell nötigen Bridge und optionalem Zubehör. Je nach System liegen die Kosten zwischen 40 € für ein einzelnes Thermostat und 400 € für ein komplettes Starterset mit mehreren Räumen.

Welche Installationskosten und welcher Aufwand fallen an?

Die Installation eines smarten Heizkörperthermostats ist in der Regel ohne Fachkenntnisse möglich. Das alte Thermostat wird abgeschraubt, das neue aufgeschraubt und per App eingerichtet. Der Zeitaufwand liegt bei 5-10 Minuten pro Heizkörper. Bei Fußbodenheizungen ist der Aufwand höher, hier empfiehlt sich ein Fachbetrieb.

Kostenübersicht rund um Smart‑Thermostate
Kostenart Preisspanne Anmerkung
Einzelthermostat (Einstieg) 40–70 € Aqara, TP‑Link, Eurotronic
Einzelthermostat (Mittelklasse) 70–100 € AVM, Bosch, Netatmo, Eve
Einzelthermostat (Premium) 100–150 € Tado X, Homematic IP Evo
Bridge / Gateway 0–100 € Bei AVM nicht nötig, bei Tado im Starterset enthalten
Ventiladapter 0–15 € Meist im Lieferumfang enthalten
Installation Fachbetrieb 50–100 € Nur bei Fußbodenheizung oder Sonderfällen nötig
Typische Kostenfaktoren bei der Anschaffung und Installation von Smart‑Thermostaten

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit 8 Heizkörpern (Bosch-System):

  • 8 Bosch Smart Home Thermostate II: 8 × 80 € = 640 €
  • Bosch Smart Home Controller: 100 €
  • Adapter (2 Sonderventile): 2 × 10 € = 20 €
  • Gesamtkosten Anschaffung: 760 €
  • Laufende Kosten: Batteriewechsel ca. 10 € pro Jahr

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit 8 Heizkörpern (günstiges System):

  • 8 Aqara E1 Thermostate: 8 × 40 € = 320 €
  • Aqara Hub M2: 50 €
  • Gesamtkosten Anschaffung: 370 €

Brauche ich ein Abo für alle Funktionen?

Nicht alle smarten Thermostate funktionieren ohne Abo vollständig. Die Grundfunktionen wie Zeitpläne und App-Steuerung sind bei allen Herstellern kostenlos. Erweiterte Funktionen unterscheiden sich jedoch:

Abo‑Modelle und Zusatzfunktionen bei Smart‑Thermostaten
Hersteller Abo nötig? Abo‑Kosten Im Abo enthalten
Tado Optional 3–5 €/Monat Geofencing, Auto‑Assist, Energiebericht
Homematic IP Nein Alle Funktionen kostenlos
AVM Fritz!DECT Nein Alle Funktionen kostenlos
Bosch Smart Home Nein Alle Funktionen kostenlos
Aqara Nein Alle Funktionen kostenlos
Netatmo Nein Alle Funktionen kostenlos
Eve Nein Alle Funktionen kostenlos
Übersicht zu Abo‑Modellen und zusätzlichen App‑Funktionen bei Thermostat‑Herstellern

Bei Tado ist das Abo nur für die automatische Anwesenheitserkennung (Geofencing) nötig. Wer die Heizung manuell per App steuert oder Zeitpläne nutzt, kommt ohne Abo aus. Alle anderen Hersteller im Vergleich verzichten komplett auf Abo-Modelle.

Wie viel Heizkosten lassen sich wirklich sparen?

Smarte Thermostate sparen je nach Heizverhalten zwischen 10 und 28 % der Heizkosten ein. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit Gasheizung entspricht das 150 bis 400 € pro Jahr. Die tatsächliche Ersparnis hängt davon ab, wie bisher geheizt wurde: Wer die Heizung durchlaufen lässt, spart mehr als jemand, der bereits sparsam heizt.

Wie wurde die Energieeinsparung gemessen?

Die Einsparungen basieren auf Praxistests der ausgewerteten Testquellen. Tink nennt bis zu 28 % Ersparnis durch intelligente Raumsteuerung mit smarten Fußbodenheizungsthermostaten. Stiftung Warentest und FAZ Kaufkompass gehen von 10-15 % Ersparnis bei Heizkörperthermostaten aus. Die Ersparnis entsteht durch drei Effekte:

Energiespar‑Effekte durch Smart‑Thermostate
Spar‑Effekt Beschreibung Ersparnis‑Anteil
Bedarfsgerechtes Heizen Zeitpläne senken die Temperatur bei Abwesenheit 5–10 %
Fenster‑Offen‑Erkennung Heizung stoppt automatisch beim Lüften 2–5 %
Geofencing Heizung reagiert auf An‑ und Abwesenheit 3–8 %
Typische Energieeinsparungen durch smarte Funktionen

Wie schnell amortisiert sich ein smartes Thermostat?

Die Amortisation liegt je nach System und Haushaltsgröße bei 2 bis 5 Jahren. Danach spart das System Jahr für Jahr bares Geld. Günstige Systeme wie Aqara amortisieren sich schneller, bieten aber weniger Komfort.

Rechenbeispiel: Einfamilienhaus mit Gasheizung

Ausgangswerte:

  • Wohnfläche: 140 m²
  • Gasverbrauch pro Jahr: 20.000 kWh
  • Gaspreis: 0,11 €/kWh
  • Bisherige Heizkosten pro Jahr: 2.200 €

Berechnung bei 15 % Einsparung:

  • Eingesparte Energie: 20.000 kWh × 0,15 = 3.000 kWh
  • Eingesparte Kosten: 3.000 kWh × 0,11 €/kWh = 330 €/Jahr

Amortisation Bosch-System (760 € Anschaffung):

  • 760 € ÷ 330 €/Jahr = 2,3 Jahre

Amortisation Aqara-System (370 € Anschaffung):

  • 370 € ÷ 330 €/Jahr = 1,1 Jahre

Nettoersparnis über 10 Jahre Nutzungsdauer (Bosch-System):

  • Gesamtersparnis: 10 Jahre × 330 € = 3.300 €
  • Abzüglich Anschaffung: 3.300 € − 760 € = 2.540 € Gewinn

Lohnt sich ein smartes Thermostat auch bei einer Wärmepumpe?

Ja, auch bei einer Wärmepumpe lohnt sich ein smartes Thermostat. Die Wärmepumpe selbst steuert die Vorlauftemperatur, das smarte Thermostat regelt die Wärmeabgabe in den einzelnen Räumen. So lässt sich zum Beispiel das Schlafzimmer kühler halten als das Wohnzimmer, ohne dass die Wärmepumpe ineffizient arbeitet.

Gut zu wissen:

Bei Enpal erfolgt die Steuerung der Wärmepumpe über den intelligenten Energiemanager Enpal.One. Er stimmt Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Stromspeicher optimal aufeinander ab. Smarte Thermostate ergänzen dieses System, indem sie die Wärmeverteilung in einzelnen Räumen regeln.

Welche Funktionen sind wirklich wichtig?

Die wichtigsten Funktionen eines smarten Thermostats sind Zeitpläne, Fenster-Offen-Erkennung und App-Steuerung. Diese drei Features bieten alle Modelle im Test. Unterschiede gibt es bei Zusatzfunktionen wie Geofencing, vorausschauendem Heizen und Offline-Fähigkeit.

Wurde die Offline-Fähigkeit geprüft?

Die Offline-Fähigkeit wurde in den ausgewerteten Tests geprüft. Nicht alle smarten Thermostate funktionieren ohne Internetverbindung gleich gut. Bei einem Internetausfall ist entscheidend, ob die Zeitpläne lokal gespeichert sind oder nur in der Cloud liegen.

Offline‑Fähigkeit von Smart‑Thermostaten
Modell Offline‑Fähigkeit Zeitpläne ohne Internet Manuelle Bedienung am Gerät
AVM Fritz!DECT 302 Sehr gut Ja, komplett lokal Ja
Homematic IP Evo Sehr gut Ja, komplett lokal Ja
Bosch Smart Home II Gut Ja, lokal gespeichert Ja
Tado X Befriedigend Ja, aber eingeschränkt Ja
Netatmo Befriedigend Ja, aber eingeschränkt Ja
Aqara E1 Gut Ja, über Zigbee‑Hub Ja
Eve Thermo Sehr gut Ja, komplett lokal Ja
Vergleich der Offline‑Funktionen und lokalen Steuerungsmöglichkeiten von Smart‑Thermostaten

Das AVM Fritz!DECT 302 arbeitet komplett lokal über die Fritz!Box. Es benötigt keine Cloud-Verbindung und funktioniert auch bei Internetausfall uneingeschränkt. Gleiches gilt für Homematic IP und Eve. Bei Tado und Netatmo sind die Grundfunktionen offline verfügbar, erweiterte Features wie Geofencing benötigen jedoch eine Internetverbindung.

Welche smarten Funktionen bieten die Thermostate?

Die folgende Übersicht zeigt, welche Funktionen die getesteten Modelle bieten:

Funktionsvergleich der Smart‑Thermostate (aktualisiert 2025)
Funktion Tado X Homematic IP Fritz!DECT 302 Bosch II Aqara E1 Netatmo Eve
Zeitpläne
App‑Steuerung
Fenster‑Offen‑Erkennung
Geofencing ✓ (Abo) eingeschränkt
Vorausschauendes Heizen
Sprachsteuerung ✓ (Siri)
Matter‑Unterstützung
Energiestatistiken
Funktionsübersicht der führenden Smart‑Thermostate (✓ = vorhanden, – = nicht vorhanden, eingeschränkt = teilweise verfügbar)

Fazit: Welches smarte Thermostat gewinnt im Vergleich?

Mit sämtlichen smarten Thermostaten lassen sich Heizkosten sparen. Das richtige smarte Thermostat hängt jedoch von den persönlichen Prioritäten ab. Tado X ist die beste Wahl für Nutzer, die maximale Automatisierung und eine sehr gute App wollen. Homematic IP Evo ist Testsieger bei Stiftung Warentest und ideal für Nutzer, die ein umfangreiches, abo-freies Smart‑Home-System suchen. AVM Fritz!DECT 302 ist der praxisnahe Tipp für Fritz!Box‑Haushalte, weil es lokal und sehr einfach funktioniert. Das Bosch Smart Home Thermostat II empfehlen wir speziell für Haushalte mit Bosch-Geräten oder einer Bosch‑Wärmepumpe, da es sich nahtlos in das Bosch‑Ökosystem einfügt. Preisbewusste Einsteiger finden mit dem Aqara E1 eine günstige und funktionale Lösung.

Bei Enpal bekommen Sie beim Kauf einer Wärmepumpe smarte Thermostate von Bosch für alle Heizkörper dazu. Hier können Sie herausfinden, ob sich eine Wärmepumpe auch für Ihr Haus lohnt:

Häufig gestellte Fragen zu Smart Thermostat Test:

Welche Messmethode wurde im Test für die Einsparung verwendet?

Die Einsparung wurde verglichen, indem der Verbrauch vor und nach der Montage in echten Haushalten gemessen wurde.

Wie lange liefen die Tests?

Die ausgewerteten Tests liefen mehrere Wochen bis Monate, um unterschiedliche Außentemperaturen abzudecken.

Welche Messgrößen flossen in die Bewertung ein?

Gemessen wurden Raumtemperatur‑Stabilität, Strom-/Energieverbrauch (kWh), Reaktionszeit auf Änderungen und falsch erkannte Fenster‑Öffnungen.

Wie wurde die Bedienbarkeit geprüft?

Tester mit unterschiedlichem Technikwissen haben Installation, App‑Menüs und Dauer der Einrichtung bewertet.

Wurden die Tests im Labor oder in Wohnungen durchgeführt?

Smarte Thermostate arbeiten nahezu geräuschlos. Beim Öffnen oder Schließen des Ventils ist ein Die Basis sind Praxistests in bewohnten Wohnungen; ergänzende Laborchecks überprüften reproduzierbare Messwerte.

Sind die Testergebnisse nachvollziehbar und transparent?

Die Tests nennen Kriterien und Gewichtungen; vollständige Rohdaten gibt es meist nicht, zentrale Messwerte wurden aber offengelegt.

Wie wurde die Offline‑Funktion geprüft?

Getestet wurde, ob Zeitpläne und manuelle Bedienung ohne Internet weiterlaufen und welche Funktionen bei Ausfall wegfallen.

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