

Smarte Thermostate versprechen mehr Komfort und weniger Heizkosten. Statt jeden Heizkörper manuell zu regeln, übernimmt die Technik: Zeitpläne, Fenster-offen-Erkennung und Fernsteuerung per App gehören zum Standard. Doch die Auswahl ist groß und die Unterschiede zwischen den Herstellern erheblich. Während manche Systeme ein eigenes Gateway benötigen, lassen sich andere direkt ins bestehende Smart Home integrieren. Auch bei der Sprachsteuerung, den Energiespar-Funktionen und der Kompatibilität gibt es deutliche Unterschiede. Dieser Artikel vergleicht die wichtigsten smarten Thermostate von Bosch, Viessmann, Danfoss, Meross und Tuya und zeigt, welches System zu welchen Anforderungen passt.
Das Bosch Smart Home Thermostat bietet eine zuverlässige, app-gesteuerte Heizungsregelung ohne monatliche Abokosten. Mit dem Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II hat der deutsche Hersteller die zweite Generation seines smarten Heizungsreglers auf den Markt gebracht.
Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
Das Bosch Smart Home Thermostat 2 eignet sich besonders für Haushalte, die bereits Bosch-Geräte nutzen oder eine Bosch-Wärmepumpe besitzen. Die einheitliche Steuerung über die Bosch Smart Home App ermöglicht eine zentrale Kontrolle aller Geräte.
Das Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II bietet alle wichtigen Funktionen für eine effiziente Heizungssteuerung. Das gut ablesbare LC-Display zeigt die aktuelle Temperatur an und lässt sich in der Helligkeit anpassen.
Kernfunktionen:
Steuerungsmöglichkeiten:
Das Display lässt sich horizontal oder vertikal ausrichten, je nach Montageposition am Heizkörper.
Der Batteriewechsel beim Bosch Smart Home Thermostat ist in wenigen Sekunden erledigt. Das Gerät benötigt zwei handelsübliche AA-Batterien (LR6/Mignon), die laut Hersteller bis zu 2 Jahre halten.
Wann müssen die Batterien gewechselt werden?
Das Thermostat informiert rechtzeitig über einen niedrigen Batteriestand:
Batteriewechsel in 3 Schritten:
Gut zu wissen: Alle Einstellungen und Zeitpläne bleiben beim Batteriewechsel erhalten. Diese sind im Bosch Smart Home Controller gespeichert.
Das Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II überzeugt vor allem durch seine einfache Bedienung und die Integration ins Bosch-Ökosystem. Es gibt jedoch auch einige Einschränkungen.
Das Gerät eignet sich besonders für Nutzer, die bereits im Bosch-Ökosystem unterwegs sind oder eine Bosch-Wärmepumpe nutzen. Wer nur einzelne Thermostate ohne größeres Smart-Home-System sucht, findet bei AVM Fritz!DECT oder Tado günstigere Einstiegsmöglichkeiten.
Wer von Enpal eine Wärmepumpe von Bosch installiert hat, profitiert von der einheitlichen Steuerung. Die Kombination aus Bosch-Wärmepumpe und Bosch-Thermostaten ermöglicht eine besonders effiziente Regelung der Raumtemperaturen.
Das Tado Smart Thermostat überzeugt durch seinen großen Funktionsumfang und die intuitive App. Die Abo-Pflicht für wichtige Features ist jedoch ein häufiger Kritikpunkt.
Das Tado Smart Thermostat bietet eine der umfangreichsten Funktionspaletten auf dem Markt, erfordert jedoch für Premium-Features ein monatliches Abo. Das Münchener Unternehmen gilt als europäischer Marktführer im Bereich smarter Heizungssteuerung und bietet aktuell zwei Produktlinien an: das neuere Tado X und das bewährte Tado V3+.
Wichtigste Merkmale im Überblick:
Das Smart Thermostat von Tado eignet sich besonders für technikaffine Nutzer, die maximale Automatisierung wünschen. Die Kehrseite: Kernfunktionen wie Geofencing und automatische Fenster-Offen-Erkennung sind nur mit dem kostenpflichtigen Auto-Assist-Abo verfügbar.
Wichtig: Tado X und Tado V3+ sind nicht miteinander kompatibel. Wer bereits V3+-Geräte besitzt, kann diese nicht mit der neuen X-Serie kombinieren.
Tado X und Tado V3+ bieten einen großen Funktionsumfang, wobei die X-Serie einige exklusive Features mitbringt. Beide Modelle lassen sich per App, Sprachsteuerung oder direkt am Gerät bedienen.
Funktionen im Vergleich:
Kostenlose vs. Abo-Funktionen:
Die Tado Thermostat Installation ist ohne Werkzeug in wenigen Minuten erledigt. Im Lieferumfang sind verschiedene Adapter enthalten, die auf die meisten gängigen Heizkörperventile passen.
Installation in 4 Schritten:
Voraussetzungen:
Die App führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Beim Tado X zeigt zusätzlich das Display den Installationsstatus an.
Das Tado Smart Thermostat überzeugt durch seinen großen Funktionsumfang und die intuitive App. Die Abo-Pflicht für wichtige Features ist jedoch ein häufiger Kritikpunkt.
Tado bietet die umfangreichsten Automatisierungsfunktionen auf dem Markt. Die Geofencing-Funktion und die KI-Optimierung können die Heizkosten deutlich senken. Wer diese Features nutzen möchte, muss jedoch die laufenden Abokosten einkalkulieren. Ohne Abo ist der Funktionsumfang vergleichbar mit günstigeren Alternativen wie AVM Fritz!DECT oder Bosch.
Das Könighaus Smart Thermostat ist speziell für die Steuerung von Infrarotheizungen konzipiert und ermöglicht eine bequeme Regelung per App. Der deutsche Hersteller aus Emmerich am Rhein ist vor allem für seine Infrarotheizungen bekannt und bietet passende Smart Thermostate als Zubehör an.
Wichtigste Merkmale im Überblick:
Das Smart Thermostat von Könighaus ist als Steckdosenthermostat erhältlich. Es wird zwischen Steckdose und Infrarotheizung gesteckt und regelt die Temperatur automatisch. Die Könighaus Smart Home App basiert auf der Tuya-Plattform und ist kostenlos verfügbar.
Wichtig: Das Könighaus Smart Thermostat ist primär für Infrarotheizungen gedacht. Für klassische Heizkörper mit Wasserkreislauf sind Thermostate wie Bosch, Tado oder Homematic IP besser geeignet.
Die Könighaus Smart Thermostat App ermöglicht die Steuerung der Infrarotheizung per Smartphone von überall aus. Die kostenlose App basiert auf der Tuya-Plattform und ist für iOS und Android verfügbar.
Funktionen der Könighaus Smart Home App:
Kompatible Apps:
Das Könighaus Smart Thermostat einstellen funktioniert am einfachsten über die App. Alternativ sind alle Einstellungen auch direkt am Gerät möglich.
Einstellung über die App (empfohlen):
Einstellung direkt am Gerät:
Zeitpläne programmieren:
Wenn sich das Könighaus Smart Thermostat nicht verbinden lässt, liegt das Problem meist am WLAN-Netzwerk. Das Thermostat unterstützt ausschließlich 2,4 GHz Netzwerke, nicht die schnelleren 5 GHz Frequenzen.
Häufige Ursachen und Lösungen:
Schritt-für-Schritt bei Verbindungsproblemen:
Das Könighaus Smart Thermostat zurücksetzen ist in wenigen Schritten erledigt und hilft bei Verbindungsproblemen oder fehlerhaften Einstellungen.
Reset auf Werkseinstellungen:
Nach dem Reset sind alle Einstellungen und WLAN-Verbindungen gelöscht. Das Thermostat muss anschließend neu in der App eingerichtet werden.
Wann ist ein Reset sinnvoll?
Das Könighaus Smart Thermostat überzeugt durch seinen günstigen Preis und die einfache Bedienung. Es ist jedoch speziell für Infrarotheizungen konzipiert und daher nicht universell einsetzbar.
ie wird das Hama Smart Radiator Thermostat eingerichtet?
Das Thermostat ist eine günstige und praktische Lösung für alle, die eine Könighaus Infrarotheizung smart steuern möchten. Die Steckdosenvariante ist schnell installiert und funktioniert ohne zusätzliche Hardware. Für klassische Heizkörper mit Wasserkreislauf sind jedoch Thermostate von Bosch, Tado oder Homematic IP die bessere Wahl.
Das Hama Smart Thermostat bietet eine günstige Einstiegsmöglichkeit in die smarte Heizungssteuerung mit solider Funktionalität. Der deutsche Hersteller aus Monheim ist vor allem für Elektronikzubehör bekannt und hat mit dem Hama Smart Home Thermostat ein preiswertes Heizkörperthermostat im Sortiment.
Wichtigste Merkmale im Überblick:
Das Hama Smart Radiator Thermostat eignet sich besonders für preisbewusste Nutzer, die eine einfache und zuverlässige Heizungssteuerung suchen. Die Thermostate kommunizieren über ZigBee mit der Hama-Zentrale, die wiederum per WLAN mit dem Router verbunden ist.
Wichtig: Für die Nutzung des Hama Smart Home Thermostat ist die Hama-Zentrale (Gateway) zwingend erforderlich. Pro Gateway lassen sich bis zu 10 Thermostate verbinden.
Das Hama Smart Home Thermostat bietet alle wichtigen Grundfunktionen für eine effiziente Heizungssteuerung. Die Bedienung erfolgt über die Hama Home App oder direkt am Drehregler des Thermostats.
Kernfunktionen:
Steuerungsmöglichkeiten:
Die Einrichtung des Hama Smart Radiator Thermostat erfolgt über die Hama Home App und ist laut Hama Smart Thermostat Bedienungsanleitung in wenigen Schritten erledigt.
Einrichtung in 5 Schritten:
Voraussetzungen:
Lieferumfang pro Thermostat:
Die vollständige Hama Smart Thermostat Bedienungsanleitung ist auf der Hama-Support-Seite als PDF verfügbar.
Das Hama Smart Thermostat überzeugt durch seinen günstigen Preis und die einfache Einrichtung. Bei der Temperaturregelung zeigen Tests jedoch Schwächen.
Das Hama Smart Radiator Thermostat ist eine solide Wahl für preisbewusste Nutzer, die eine einfache Heizungssteuerung ohne Abo suchen. Wer höhere Ansprüche an Präzision und Funktionsumfang hat, sollte zu Bosch oder Tado greifen.
Das Danfoss Smart Thermostat bietet zwei unterschiedliche Produktlinien für verschiedene Ansprüche: Danfoss Eco für Einsteiger und Danfoss Ally für vollvernetzte Smart Homes. Der dänische Hersteller gehört zu den etabliertesten Anbietern im Bereich Heizungstechnik und bringt jahrzehntelange Erfahrung in seine smarten Thermostate ein.
Wichtigste Unterschiede im Überblick:
Das Danfoss Thermostat Smart eignet sich besonders für Nutzer, die Wert auf Qualität und lange Haltbarkeit legen. Beide Produktlinien sind mit den meisten Heizkörperventilen kompatibel und bieten passende Adapter im Lieferumfang.
Wichtig: Danfoss Eco und Danfoss Ally sind nicht miteinander kompatibel und verwenden unterschiedliche Apps.
Danfoss Eco und Danfoss Ally bieten beide eine zuverlässige Heizungssteuerung, unterscheiden sich jedoch im Funktionsumfang. Der größte Unterschied liegt in der Vernetzung: Eco arbeitet lokal per Bluetooth, Ally ist vollständig ins Smart Home integrierbar.
Gemeinsame Funktionen:
Funktionsvergleich im Detail:
Das Danfoss Thermostat Smart überzeugt durch seine hochwertige Verarbeitung und den TÜV-zertifizierten hydraulischen Abgleich. Je nach Modell gibt es jedoch Einschränkungen bei der Vernetzung.
Danfoss Eco:
Danfoss Ally:
Danfoss Eco eignet sich für Nutzer, die eine einfache, lokale Heizungssteuerung ohne Smart-Home-Anbindung suchen. Wer Wert auf Fernzugriff, Sprachsteuerung und Integration ins Smart Home legt, sollte zum Danfoss Ally greifen.
Das Fritz Smart Thermostat bietet eine besonders einfache Lösung für alle, die bereits eine Fritzbox besitzen. Der Berliner Hersteller AVM nutzt den hauseigenen Router als Smart-Home-Zentrale, wodurch keine zusätzliche Bridge erforderlich ist. Mit dem Fritz Thermostat 302 hat AVM die neueste Generation seiner smarten Heizkörperregler auf den Markt gebracht.
Wichtigste Merkmale im Überblick:
Das Smart Home Thermostat Fritzbox eignet sich besonders für Haushalte, die bereits einen Fritzbox-Router nutzen. Die Einrichtung erfolgt per Knopfdruck, eine zusätzliche App oder Bridge ist nicht nötig. Das AVM Smart Thermostat ist mit allen Fritzbox-Modellen kompatibel, die DECT und FritzOS ab Version 6.83 unterstützen.
Wichtig: Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern entfallen beim Smart Thermostat Fritzbox die Kosten für eine separate Zentrale, da die vorhandene Fritzbox diese Funktion übernimmt.
Das Fritz Smart Home Thermostat bietet alle wichtigen Funktionen für eine effiziente Heizungssteuerung und punktet mit einfacher Bedienung. Das E-Paper-Display ist stromsparend und aus jedem Blickwinkel gut lesbar.
Kernfunktionen:
Vergleich Fritz Thermostat 302 vs. 301:
Die Einrichtung des Smart Thermostat Fritzbox erfolgt per Knopfdruck und ist in wenigen Minuten erledigt. Eine separate App ist nicht zwingend erforderlich, die Steuerung funktioniert auch über die Fritzbox-Oberfläche im Browser.
Einrichtung in 4 Schritten:
Steuerungsmöglichkeiten:
Voraussetzungen:
Das AVM Smart Thermostat überzeugt besonders durch die einfache Einrichtung und den Wegfall einer separaten Zentrale. Für Fritzbox-Nutzer ist es eine der günstigsten Lösungen auf dem Markt.
Das AVM Smart Thermostat ist die ideale Wahl für Haushalte mit Fritzbox. Die Einrichtung ist kinderleicht, die Kosten bleiben niedrig und die Stiftung Warentest bestätigt die gute Qualität. Wer jedoch Google Home, Apple HomeKit oder eine herstellerübergreifende Smart-Home-Integration benötigt, sollte zu Bosch oder Tado greifen.
Das Meross Smart Thermostat bietet einen günstigen Einstieg in die smarte Heizungssteuerung mit breiter Smart-Home-Kompatibilität. Der chinesische Hersteller ist bekannt für preiswerte Smart-Home-Produkte und hat mit dem MTS150 ein Heizkörperthermostat im Sortiment, das auch Apple HomeKit unterstützt.
Wichtigste Merkmale im Überblick:
Das Meross Thermostat eignet sich besonders für preisbewusste Nutzer, die eine günstige HomeKit-kompatible Lösung suchen. Neben dem Heizkörperthermostat MTS150 bietet Meross auch das Raumthermostat MTS200 für Fußbodenheizungen an.
Wichtig: Für die Nutzung des Meross Thermostat ist der Meross Smart Hub zwingend erforderlich. Die Thermostate kommunizieren über einen proprietären Funkstandard mit dem Hub, der wiederum per WLAN mit dem Router verbunden ist.
Das Meross Thermostat bietet die wichtigsten Grundfunktionen für eine smarte Heizungssteuerung und punktet mit breiter Sprachassistenten-Kompatibilität. Die Bedienung erfolgt über das LCD-Display am Gerät oder per Meross App.
Kernfunktionen:
Steuerungsmöglichkeiten:
Produktvarianten im Überblick:
Die Einrichtung des Meross Smart Thermostat erfordert einige Schritte und ist laut Tests etwas umständlicher als bei anderen Herstellern. Der mitgelieferte Hub muss zuerst eingerichtet werden, bevor die Thermostate verbunden werden können.
Einrichtung in 5 Schritten:
Voraussetzungen:
Tipp: Die Verbindung zur Basisstation erfordert eine bestimmte Tastenkombination. In der Meross App wird der Vorgang Schritt für Schritt erklärt. Bei Verbindungsproblemen hilft oft ein Reset des Thermostats auf Werkseinstellungen.
Das Meross Smart Thermostat überzeugt durch seinen sehr günstigen Preis und die breite Sprachassistenten-Kompatibilität. In Tests zeigten sich jedoch Schwächen bei der Bedienung und Verbindungsstabilität.
Das Meross Thermostat ist eine der günstigsten Optionen auf dem Markt und bietet mit HomeKit-Unterstützung ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse. Wer eine einfache Einrichtung und intuitive Bedienung erwartet, sollte jedoch zu Fritz, Bosch oder Tado greifen. Für preisbewusste Apple-Nutzer, die kleine Schwächen tolerieren, ist Meross eine interessante Alternative.
Das Viessmann Smart Thermostat bietet eine tiefe Integration mit Viessmann-Heizungsanlagen. Der deutsche Heizungshersteller hat mit dem ViCare Thermostat ein System entwickelt, das besonders effizient mit Viessmann Wärmepumpen und Gasbrennwertgeräten zusammenarbeitet.
Wichtigste Merkmale im Überblick:
Das Viessmann Thermostat Smart eignet sich besonders für Haushalte mit Viessmann-Heizung. Die ViCare App steuert nicht nur die Thermostate, sondern auch die Heizungsanlage selbst. Das System kommuniziert per Funkprotokoll mit der Vitoconnect-Schnittstelle oder direkt mit neueren Viessmann-Geräten.
Wichtig: Für die Nutzung des ViCare Thermostat ist eine Vitoconnect-Schnittstelle oder eine neuere Viessmann-Heizung mit integriertem WLAN erforderlich. Das System funktioniert auch mit älteren Viessmann-Kesseln und sogar mit Fremdgeräten.
Das ViCare Thermostat bietet neben den Standardfunktionen zwei besondere Features: den automatischen hydraulischen Abgleich und die patentierte Intelligent Heat Control. Die Steuerung erfolgt über die ViCare App oder manuell am Gerät.
Kernfunktionen:
Besondere Features:
Steuerungsmöglichkeiten:
Das Viessmann ViCare Thermostat bietet als Produkt eines etablierten Heizungsherstellers eine nahtlose Integration mit Viessmann-Heizsystemen, zeigt aber in der Praxis auch einige Schwächen.
Das Viessmann ViCare Thermostat lohnt sich vor allem für Haushalte mit einer Viessmann-Heizung. Die nahtlose Integration ermöglicht Funktionen wie die automatische Anpassung der Heizkurve. Wer ein herstellerunabhängiges System bevorzugt, findet bei tado, Eve oder Homematic IP mehr Flexibilität. Das höhere Preisniveau rechtfertigt sich nur, wenn die Viessmann-Integration tatsächlich genutzt wird.
Tuya ist keine eigenständige Marke, sondern eine Smart-Home-Plattform aus China. Hunderte Hersteller wie Vale, Moes, Nedis oder zahlreiche No-Name-Anbieter nutzen die Tuya-Technologie für ihre Produkte. Alle diese Geräte lassen sich über die Tuya- oder Smart Life App steuern und sind untereinander kompatibel.
Das Tuya Smart Thermostat, wie etwa das Vale TV05-ZG, bietet ein breites Funktionsspektrum zu einem günstigen Preis und lässt sich flexibel in bestehende Smart-Home-Systeme integrieren.
Kernfunktionen:
Sprachassistenten-Kompatibilität:
Das Thermostat unterstützt Amazon Alexa und Google Assistant. Eine Steuerung per Apple HomeKit ist nicht möglich.
Verbindung und Erweiterbarkeit:
Die Thermostate nutzen den ZigBee-3.0-Standard und benötigen ein kompatibles ZigBee-Gateway. Sie lassen sich mit anderen Tuya-Produkten wie Fenstersensoren, Klimasensoren oder Luftreinigern vernetzen. Auch die Integration in Home Assistant oder ioBroker ist möglich.
Das Tuya Smart Thermostat überzeugt durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis, bringt aber auch typische Einschränkungen günstiger Smart-Home-Produkte mit.
Das Tuya Smart Thermostat eignet sich besonders für preisbewusste Nutzer, die ein flexibles Smart-Home-System aufbauen möchten. Die große Geräteauswahl und die offene ZigBee-Architektur bieten viel Spielraum für Erweiterungen. Wer auf Apple HomeKit oder lokale Datenverarbeitung ohne Cloud Wert legt, sollte jedoch zu Alternativen wie Eve oder Homematic IP greifen.
Die Wahl des richtigen smarten Thermostats hängt von den individuellen Anforderungen ab. Das Bosch Smart Home Heizkörperthermostat II überzeugt mit hochwertigem Design, Matter-Kompatibilität und Energieeinsparungen von bis zu 36 % laut Fraunhofer-Institut. Es lässt sich per Alexa, Google Assistant und Apple HomeKit steuern und bietet Funktionen wie nachhaltiges Lüften in Kombination mit Tür-/Fenstersensoren.
Wer bereits eine Viessmann-Heizung besitzt, profitiert von der nahtlosen Integration des ViCare Systems und Funktionen wie der automatischen Heizkurvenanpassung. Das Meross Thermostat bietet einen soliden Einstieg mit breiter Sprachassistenten-Kompatibilität zu einem fairen Preis. Für preisbewusste Nutzer mit Interesse an DIY-Lösungen sind Tuya-basierte Thermostate wie das Vale TV05-ZG eine attraktive Option, erfordern jedoch ein separates Gateway und bieten keinen Apple-HomeKit-Support.
Grundsätzlich gilt: Smarte Thermostate können spürbar Heizkosten sparen. Der tatsächliche Spareffekt hängt jedoch vom Nutzungsverhalten und der korrekten Einrichtung ab. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf die Kompatibilität mit dem eigenen Smart-Home-System und den gewünschten Sprachassistenten.
Bei Enpal erfolgt die Steuerung der Wärmepumpe über den intelligenten Energiemanager Enpal.One. Er stimmt Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Stromspeicher optimal aufeinander ab. Smarte Thermostate ergänzen dieses System, indem sie die Wärmeverteilung in einzelnen Räumen regeln.
Bei Enpal bekommen Sie beim Kauf einer Wärmepumpe smarte Thermostate von Bosch für alle Heizkörper dazu. Hier können Sie herausfinden, ob sich eine Wärmepumpe auch für Ihr Haus lohnt:
Tuya-basierte Thermostate wie das Vale TV05-ZG bieten ab ca. 20 € den günstigsten Einstieg. Wer Apple HomeKit benötigt, findet mit Meross eine preiswerte Alternative. Bosch und Viessmann sind teurer, bieten dafür aber mehr Funktionen und eine hochwertigere Verarbeitung.
Apple HomeKit wird von Bosch, Meross und Eve unterstützt. Viessmann ViCare und Tuya-Thermostate sind nicht mit HomeKit kompatibel. Wer ein Apple-basiertes Smart Home nutzt, sollte dies vor dem Kauf prüfen.
Ja, über Systeme wie Home Assistant oder ioBroker können Tuya-Thermostate lokal gesteuert werden. Dafür ist jedoch technisches Know-how erforderlich. Im Standardbetrieb läuft die Kommunikation über die Tuya-Cloud.
Bosch und Meross unterstützen Alexa, Google Assistant und Apple Siri. Viessmann ist nur mit Alexa kompatibel. Tuya-Thermostate funktionieren mit Alexa und Google Assistant, aber nicht mit Siri.
Das Bosch Heizkörperthermostat II [+M] ist Matter-kompatibel und lässt sich ohne Bosch-Controller in Matter-Systeme einbinden. Die anderen Hersteller im Vergleich bieten derzeit noch keine vollständige Matter-Unterstützung.