
Stromzähler sind in jedem Haushalt gesetzlich vorgeschrieben. Die damit verbundenen Kosten bestehen nicht nur aus dem Gerätepreis, sondern aus mehreren Komponenten, die je nach Zählertyp und Nutzung variieren. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über alle Kosten rund um den Stromzähler.
Ein Stromzähler wird in der Regel vom zuständigen Messstellenbetreiber bereitgestellt. Direkte Anschaffungskosten entstehen für Verbraucher beim Kauf eines Stromzählers im Normalfall nicht. Entscheidend sind die laufenden Kosten für den Messstellenbetrieb, die meist über die Stromrechnung abgerechnet werden.
Die folgende Übersicht zeigt die typischen laufenden Kosten je Zählertyp:
Nur bei speziellen Anwendungen ist der Kauf durch Privatpersonen üblich.
Dies trifft auf die folgenden Arten zu:
Die folgende Übersicht zeigt, mit welchen typischen Kosten bei verschiedenen Stromzählerarten zu rechnen ist und in welcher Situation der jeweilige Zählertyp verwendet wird.
Der Einbau eines intelligenten Messsystems ist bei Enpal kostenlos. Der laufende Messstellenbetrieb inklusive Steuerungseinrichtung kostet 99 € brutto pro Jahr.
In diesem Preis sind alle Standardleistungen enthalten:
Es fallen keine Versandkosten und keine versteckten Zusatzgebühren an. Die Abrechnung erfolgt jährlich. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Enpal orientiert sich mit diesem Preis an der gesetzlichen Preisobergrenze von 100 € pro Jahr für den Betrieb intelligenter Messsysteme inklusive Steuerungseinrichtung (§ 30 MsbG).
Die folgende Übersicht zeigt, wer bei welchem Stromzählertyp für die anfallenden Kosten verantwortlich ist.
Es wird zwischen einmaligen Anschaffungskosten und laufenden Betriebskosten unterschieden. Letztere fallen in Form sogenannter Messentgelte an, die vom Messstellenbetreiber erhoben werden. Das kann der örtliche Netzbetreiber sein oder ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber wie metrify sein.
Gut zu wissen: Ein Smart Meter lohnt sich vor allem für Haushalte mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Wallbox oder dem Wunsch nach einem dynamischen Stromtarif. Bei Enpal ist der Einbau kostenlos, der laufende Betrieb kostet 99 € brutto pro Jahr. Die Steuerungseinrichtung ist im Preis enthalten.
Ein digitaler Standardzähler genügt.
Kosten: Keine direkten Anschaffungskosten, Betriebskosten max. 25 €/Jahr (über Stromrechnung abgerechnet). Für den Ausbau können Gebühren zwischen 30 und 100 Euro anfallen. Manche Betreiber bieten die Stilllegung auch kostenlos an.
Ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) ist in diesen Fällen gesetzlich vorgeschrieben (§ 29, § 32 MsbG).
Kosten: Bei Enpal ist der Einbau ist kostenlos. Der Messstellenbetrieb inklusive Steuerungseinrichtung kostet 99 € brutto pro Jahr. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Ein Heizstromzähler ist erforderlich. Bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen ab 4,2 kW Leistung kann ein intelligentes Messsystem inklusive Steuerungseinrichtung erforderlich sein.
Kosten: 80–150 € (Anschaffung Heizstromzähler), ggf. zusätzliche jährliche Betriebskosten je nach Netzgebiet und Tarifmodell.
Der Einbau eines Smart Meters ist bei Enpal kostenlos. Der Messstellenbetrieb inklusive Steuerungseinrichtung kostet 99 € brutto pro Jahr.
Zusätzlich steht Betreibern von Wärmepumpen, Wallboxen oder Stromspeichern eine pauschale Netzentgeltreduktion nach § 14a EnWG zu. Diese liegt je nach Netzgebiet typischerweise zwischen 90 € und 150 € pro Jahr und kann die Smart-Meter-Kosten teilweise oder vollständig ausgleichen.
Ein Zwischenzähler zur Eigenkontrolle ist ideal.
Kosten: 20–80 € (einmalige Anschaffung), keine laufenden Kosten, keine Anbindung an Stromanbieter.
Ein Einspeisezähler ist Pflicht für die Abrechnung der Einspeisevergütung.
Kosten: 80–150 € (Anschaffung), ggf. zusätzliche Betriebskosten, abhängig vom Netzbetreiber.