Der Enpal Solarcheck

Stromzähler ablesen – so einfach geht‘s

Drei analoge Stromzähler mit Icon einer Lupe und blauer Schrift "Stromzähler ablesen - So geht's"

Einmal im Jahr wird der Stromverbrauch ermittelt. Diese Aufgabe übernimmt nicht immer Ihr Netzbetreiber, sondern manchmal auch Sie oder Ihr Stromzähler selbst. Aber wofür stehen die Zahlen auf meinem Messgerät? Was muss ich beim Ableben beachten und welcher Zähler ist der richtige?

Wir haben für Sie eine Übersicht erstellt, damit Sie beim Stromablesen zum korrekten Ergebnis kommen und erfahren, welche Innovationen uns in Zukunft das Leben einfacher machen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einmal im Jahr wird Ihr Strom durch Ihren Netzbetreiber oder Sie selbst abgelesen.
  • Um einen Stromzähler abzulesen, brauchen Sie die Zählernummer und den Zählerstand.
  • Je nach Art des Stromzählers kann die Darstellung der verbrauchen Strommenge variieren.
  • Der Gesamtbezug eines digitalen Stromzählers lässt sich unter der Ziffer 1.8.0. ablesen.
  • Im Falle eines Doppeltarifstromzählers müssen Sie sowohl den Zählstand des Haupttarifs wie auch des Neben- bzw. Niedertarifs ermitteln.

Warum muss mein Stromzähler abgelesen werden?

Icon eines Stromzählers mit einem Fragezeichen

Ein Stromzähler dient der Ermittlung des Gesamtstromverbrauchs Ihres Haushalts über eine bestimmte Laufzeit. Einmal im Jahr kommt ein Mitarbeiter des Netzbetreibers bei Ihnen vorbei, um den Stromzähler abzulesen.

Gegebenenfalls bittet Sie Ihr Netzbetreiber aber auch, selbst den Stromverbrauch abzulesen.

Kommen Sie der Aufforderung nicht nach, geht Ihr Stromanbieter von einem Schätzwert aus, sodass Sie meistens mehr zahlen. Aber wie lese ich den Strom ab?

Wo finde ich den Stromzähler?

Icon eines Stromzählers mit Lupe

Es gibt verschiedene Arten von Stromzählern von unterschiedlichen Marken, sodass ihr Aussehen stark variiert. Meistens finden Sie den Stromzähler im Keller oder Hausflur, manchmal aber auch in einem gesonderten Raum (z. B. in der Abstellkammer).

Den Unterschied zwischen einem Strom und Gaszähler erkennen Sie an den Einheiten, in denen gezählt wird. Während der Gaszähler Kubikmeter (m³) anzeigt, rechnet der Stromzähler in Kilowattstunden (kWh).

Was bedeuten die Zahlen auf dem Stromzähler?

Ferraris Stromzähler mit Hervorhebung der Stromzählernummer und des Zählerstands

Die wichtigsten beiden Zahlen sind der Zählerstand und die Zählernummer.

Der Zählerstand erhöht sich mit jeder verbrauchten Kilowattstunde und gilt für Ihren Stromanbieter als Bemessungsgrundlage für Ihre Stromrechnung.

Die Zählernummer ordnet Ihren Stromzähler einer bestimmten Verbrauchsstelle zu.

Wo finde ich die Zählernummer?

Die Zählernummer befindet sich meist im unteren Bereich des Geräts neben einem Barcode. Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein oder verschiedene Stromzähler vorfinden, können Sie in der Stromrechnung aus dem vergangenen Jahr nachschauen.

Wie viele Stellen hat eine Stromzählernummer?

Analoge Stromzähler haben in der Regel eine 8-stellige ­Zählernummer. Sollten Sie einen neuen, digitalen Zähler eingebaut haben, so kann die Zählernummer sogar 14 Stellen lang sein.

In der Regel sind die Zählernummer und der Zählerstand die einzigen relevanten Zahlen. Je nach Art des Stromzählers und Stromtarif gibt es aber unterschiedlich viele Zählernummern, z. B. beim Doppeltarif.

Der analoge Stromzähler

Ein analoger Zweirichtungszähler in schwarz

Die meisten Haushalte in Deutschland messen über einen sog. Ferraris-Zähler. Das nach seinem Erfinder benannte Gerät verfügt über Metallräder, auf denen sich die Ziffern befinden. Diese drehen sich entsprechend dem Stromverbrauch in Ihrem Haushalt.

Wie wird der Zählerstand abgelesen?

Notieren Sie nur die Zahlen im schwarzen Bereich vom Zählerstand. Die Stelle rechts hinter dem Komma muss nicht abgelesen werden und ist für Ihren Anbieter nicht relevant.

Ihr Stromverbrauch über ein Jahr ergibt sich aus der Differenz zwischen dem neuen und dem alten Zählerstand. Diese müssen Sie aber nicht notieren, der Stromversorger errechnet diese automatisch.

Sollten Sie auf Ihrem Stromzähler zwei Zählerstände finden, handelt es sich um einen Doppeltarifstromzähler (auch Zweitarifzähler oder Zweirichtungszähler genannt). Durch das zweite Zählrad kann der Tages- und Nachtverbrauch getrennt voneinander gemessen werden. Sie beziehen den Strom also zu einem Haupttarif (HT) und einem Neben- bzw. Niedertarif (NT). In diesem Fall müssen beide Zählerstände notiert werden.

Der digitale Stromzähler

Ein silberner digitaler Stromzähler

Das Ablesen eines digitalen Stromzählers steht in keinem wesentlichen Unterschied zum analogen Ferraris-Zähler. Verfügt Ihr Stromzähler über eine digitale Anzeige, zeigt er normalerweise verschiedene Zählerstände nacheinander an.

Dies kann zu Verwirrung führen, da viele nicht wissen, welche Zahl an den Stromlieferanten übermittelt werden soll.

Wie wird ein digitaler Stromzähler abgelesen?

Durch das Drücken eines Knopfes neben der Anzeige können Sie sich die verschiedenen Werte anzeigen lassen. Der Wert "Bezug Gesamt" lässt sich i.d.R. unter der Ziffer 1.8.0. ablesen. Sofern Sie keinen Doppeltarif gebucht haben, brauchen Sie keinen weiteren Zählerstand notieren. Auch hier können Sie die Werte nach dem Komma einfach weglassen.

Der Smart-Meter macht den Unterschied

Modernere digitale Stromzähler können inzwischen Nutzungsdauer und Verbrauch einzelner Haushaltsgeräte bestimmen. Während bei älterem digitalem Stromzähler lediglich die Anzeige elektrisch war, kann die neue Stromzähler-Generation intelligentere Messungen vornehmen und den Zählerstand z. T. selbstständig an den Messstellenbetreiber übermitteln.

Mit einem Smart-Meter werden Ihnen Ihr Stromverbraucht und die Zählernummer in der Zähler-App

Haben Sie in den letzten 10 Jahren neu gebaut oder größere Renovierungsarbeiten vornehmen lassen? In diesem Fall besitzen Sie womöglich schon einen sogenannten Smart-Meter, der über die oben genannten Funktionen verfügt. Per Gesetz sind Smart-Meter derzeit für Haushalte oder Unternehmen mit einem jährlichen Verbrauch von über 6.000 kWh oder eigenen Stromanlagen (z. B. Photovoltaik) mit Nennleistung von min. 7 Kilowatt Pflicht.

Stromzähler und Solaranlage

Zwei Solarpanel in blau und ein Icon eines Stromzählers im Vordergrund

Ist bei Ihnen eine Photovoltaikanlage installiert, so besitzen Sie womöglich zwei Stromzähler. Der Einspeisezähler ist seit dem EEG 2009 Pflicht und misst präzise, wie viel Strom Sie in das öffentliche Netz eingespeist haben. Der Nachteil hier: Der zweite Stromzähler nimmt Platz weg, kostet Geld und kann für Verwirrung beim Ablesen sorgen.

Wenn sich unsere Kunden für eine Solaranlage entscheiden, geben wir ihnen immer automatisch den smarten Stromzähler von Discovergy mit. Hierbei handelt es sich um einen Zweirichtungszähler. Der Discovergy misst sowohl die Menge des erzeugten Solarstroms als auch den Verbrauch vom öffentlichen Netz.

Fazit

Eine gelbe Glühbirne mit schwarzem Haken

Wie Sie sehen, ist das Ablesen des Stromzählers kein Hexenwerk. Moderne digitale Stromzähler können Ihnen zudem dabei helfen, die echten „Stromfresser“ im Haus zu erkennen. Wenn Sie bereits über ein Smart-Meter verfügen, welches die Daten automatisch übermittelt, sparen Sie umso mehr Zeit.

Wer sich an den stets steigenden Zahlen auf dem Stromzähler stört, könnte über eine Photovoltaikanlage nachdenken. Für einen monatlichen Mietpreis ab 49 € installiert Ihnen Enpal eine vollständige PV-Anlage inkl. Speicher ohne weitere Kosten für Wartung, Reparatur und Versicherung. Hier können Sie sich nochmal genauer informieren: Solaranlage mieten Oder hier eine unverbindliche Anfrage schicken

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