
Das Wichtigste in Kürze
Steigende Strompreise und ein wachsendes Umweltbewusstsein rücken den Energieverbrauch von Haushaltsgeräten immer stärker in den Fokus. Doch welches Gerät ist wirklich sparsam?
Um Verbrauchern eine verlässliche Orientierung zu geben, wurde das EU-Energieeffizienzlabel geschaffen, mit einer klaren Skala von A bis G. Dieser Artikel erklärt, was die neuen Labels bedeuten, wie Sie diese für Ihre Kaufentscheidung nutzen und dadurch langfristig bares Geld sparen können.
Die Energieeffizienzklasse (EEK) ist ein EU-weites Bewertungssystem, das Ihnen als Verbraucher hilft, die Energieeffizienz von Elektrogeräten auf einen Blick zu erfassen und objektiv zu vergleichen. Sie zeigt an, wie sparsam ein Gerät im Verhältnis zu seinem Nutzen arbeitet. Ein geringer Energieverlust für die gewünschte Leistung, beispielsweise das Kühlen von Lebensmitteln oder das Waschen von Wäsche, führt zu einer besseren Effizienzklasse.
Der Nutzen dieses Systems ist dreifach:
Das EU-Energieeffizienzlabel hat sich von einer einfachen A-G-Skala über die unübersichtlichen Plus-Klassen (A+, A++, A+++) wieder zu einer klaren A-G-Einstufung zurückentwickelt, um die Vergleichbarkeit für Verbraucher zu verbessern.
Die ursprüngliche Skala von A (sehr effizient) bis G (wenig effizient) wurde in den 1990er-Jahren eingeführt und durch ein simples Ampelsystem (Grün bis Rot) visuell unterstützt. Durch den schnellen technischen Fortschritt landeten jedoch immer mehr Geräte in der besten Klasse A. Um weitere Verbesserungen sichtbar zu machen, wurden schrittweise die Klassen A+, A++ und A+++ hinzugefügt.
Diese Entwicklung führte jedoch zu neuer Verwirrung: Der Unterschied zwischen den Plus-Klassen war für viele kaum noch nachvollziehbar und die unteren Klassen fielen teilweise ganz weg. Aus diesem Grund kehrte die EU mit einer Verordnung aus dem Jahr 2017 zur ursprünglichen, klaren A-bis-G-Skala zurück, die seit dem 1. März 2021 schrittweise für verschiedene Produktgruppen verpflichtend eingeführt wird.

Eine direkte Umrechnung von alten Energieeffizienzklassen wie A+++ in die neue Skala ist nicht möglich, da die Messverfahren und Bewertungskriterien grundlegend überarbeitet wurden. Ein Gerät der alten Klasse A+++ kann sich heute daher auch in Klasse C oder D wiederfinden, ohne technisch schlechter geworden zu sein.
Der Grund dafür ist, dass die neuen Tests unter realistischeren, für den heutigen Verbraucher relevanten Bedingungen stattfinden. Die zugrundeliegenden Algorithmen zur Berechnung des Energieeffizienzindex wurden angepasst und sind strenger geworden. Die neue Einstufung soll ein genaueres Bild des tatsächlichen Verbrauchs im Alltag widerspiegeln. Das Ziel der EU war es auch, die höchste Klasse A zunächst weitgehend freizuhalten, um Herstellern wieder einen stärkeren Anreiz für echte Innovationen zu geben.
Die Kennzeichnung mit dem EU-Energieeffizienzlabel ist für die meisten Haushalts- und Elektrogeräte verpflichtend und wurde seit 2021 schrittweise umgesetzt.
Die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) in Deutschland, die auf den EU-Verordnungen basiert, legt die Kennzeichnungspflicht für eine ganze Reihe von Produktgruppen fest.
Dazu gehören u.a. Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Trockengeräte, Heiz- und Warmwassertechnik wie z.B. die Enpal Wärmepumpe oder Küchengeräte.

Ja, der Kauf eines energieeffizienteren Geräts lohnt sich finanziell in den meisten Fällen, auch wenn der Anschaffungspreis zunächst höher sein kann. Die Einsparungen bei den Stromkosten führen dazu, dass sich die Mehrkosten über die Lebensdauer des Geräts amortisieren.
Ein einfaches Rechenbeispiel für eine Waschmaschine verdeutlicht das Sparpotenzial. Wir vergleichen ein 10 Jahre altes Modell mit einem neuen, effizienten Gerät.
Annahmen:
Durch den Austausch der alten Waschmaschine sparen Sie jährlich rund 11 € an Stromkosten. Die Anschaffungskosten von 450 € würden sich allein durch die Stromersparnis also erst nach über 40 Jahren amortisieren.
Wichtiger Hinweis: Dieses Beispiel zeigt, dass ein Austausch eines noch funktionierenden Geräts allein aus Kostengründen gut überlegt sein muss. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Entscheidung aber auch andere Faktoren wie den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung, den Transport und die Entsorgung des Altgeräts. Geht Ihr altes Gerät jedoch kaputt, ist die Wahl eines möglichst energieeffizienten Nachfolgers sowohl ökologisch als auch ökonomisch immer die beste Entscheidung.
Der größte Hebel für ein energieeffizientes Zuhause ist die Kombination aus sparsamen Geräten und der eigenen, intelligenten Stromerzeugung. Während effiziente Geräte den Verbrauch senken, sorgt die eigene Solaranlage dafür, dass der benötigte Strom fast nichts mehr kostet.
Das ist der erste, richtige Schritt ist die Auswahl sparsamer Haushaltsgeräte. Doch der wirkliche Sprung zu niedrigen Energiekosten und mehr Unabhängigkeit gelingt, wenn Sie Ihren Strom selbst erzeugen.
Hier setzt die Energielösung von Enpal an. Anstatt nur einzelne "Stromfresser" auszutauschen, machen Sie Ihr gesamtes Haus zu einem intelligenten Energiesystem. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach produzieren Sie sauberen und günstigen Strom. In Kombination mit einem Stromspeicher nutzen Sie diesen Solarstrom auch dann, wenn die Sonne nicht scheint, z.B. abends und nachts.
Der intelligente Energiemanager Enpal.One sorgt dabei als Gehirn des Systems automatisch dafür, dass Ihre effizienten Geräte wie die Waschmaschine oder der Geschirrspüler genau dann laufen, wenn Ihr eigener Strom im Überfluss vorhanden und damit am günstigsten ist. So senken Sie nicht nur Ihre Stromrechnung drastisch, sondern werden auch unabhängig von steigenden Strompreisen.
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Das EU-Energielabel schafft Transparenz und fördert den Wettbewerb für effizientere Produkte, hat jedoch den Nachteil, dass die Hersteller die Einstufung zunächst selbst vornehmen und die Aussagekraft je nach Produktgruppe variiert.
Das EU-Energieeffizienzlabel ist ein wertvolles Instrument für eine bewusste und sparsame Kaufentscheidung. Die Rückkehr zur klaren A-G-Skala hat die Vergleichbarkeit deutlich verbessert und der QR-Code bietet zusätzliche Transparenz.
Wer beim Kauf nicht nur die Klasse, sondern auch den absoluten Verbrauch in kWh beachtet und das Gerät passend zum eigenen Bedarf wählt, kann seine Stromkosten nachhaltig senken. In Kombination mit einem bewussten Verbrauchsverhalten im Alltag wird so aus Effizienz eine spürbare finanzielle Entlastung.
Mit der intelligenten Energielösung von Enpal können Sie Ihre Stromkosten auf ein Minimum senken: