
Energieeffizienzklasse E: Das Wichtigste in Kürze
Die Energieeffizienzklasse E, auf dem neuen EU-Energielabel im orangefarbenen Bereich angesiedelt, ist ein klares Signal für einen hohen Energieverbrauch. Geräte dieser Kategorie sind weit von den modernen Effizienzstandards der Klassen A bis C entfernt. Für Verbraucher bedeutet das: Ein vermeintliches Schnäppchen beim Kauf kann sich durch die hohe Stromrechnung schnell als teurer Fehler herausstellen. Wer heute ein neues Haushaltsgerät anschafft, sollte die Klasse E meiden, denn sie steht für veraltete Technik und unnötig hohe Kosten.
Die Anforderungen für die Energieeffizienzklasse E definieren einen Energieverbrauch, der im unteren Drittel der Effizienzskala liegt. Diese Geräte verbrauchen deutlich mehr Strom als der Durchschnitt und tragen überproportional zur Stromrechnung bei. Der exakte Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) auf dem Energielabel macht den Unterschied zu sparsameren Modellen deutlich sichtbar.
Ein Gerät der Klasse E ist leicht am orangefarbenen Balken auf dem EU-Energielabel zu erkennen. Diese Farbe signalisiert bereits einen erhöhten Energieverbrauch. Bevor Sie einen Kauf in Erwägung ziehen, sollten Sie den QR-Code auf dem Label scannen und die Verbrauchsdaten in der EPREL-Datenbank mit denen von Geräten der Klassen C oder D vergleichen, um die jährlichen Mehrkosten zu ermitteln.
Der Hauptgrund ist die Wirtschaftlichkeit. Die Stromkosten für ein E-Gerät sind über seine Lebensdauer so viel höher, dass der meist geringe Preisvorteil beim Kauf schnell aufgezehrt ist. Zudem ist der hohe Energieverbrauch eine unnötige Belastung für die Umwelt. Moderne Geräte der Klassen A, B oder C bieten eine weitaus bessere Leistung bei deutlich geringeren Betriebskosten.
Gut zu wissen: Sie haben noch ein altes Gerät der Klasse E oder schlechter? Tauschen Sie es aus! Die Stromersparnis durch ein neues, effizientes Modell ist enorm. Den Strom für das neue Gerät produzieren Sie mit einer Photovoltaikanlage von Enpal einfach selbst und sparen so doppelt.
Die Nachteile von Geräten der Klasse E überwiegen die Vorteile bei Weitem.
Die Energieeffizienzklasse E bei Häusern ist ein klares Warnsignal und steht für einen sanierungsbedürftigen Altbau. Der Energiebedarf ist mit 130 bis 159 kWh pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) hoch und verursacht erhebliche Heizkosten. Für Eigentümer besteht dringender Handlungsbedarf, insbesondere durch den Austausch der alten Heizung und die Dämmung der Gebäudehülle, um die Immobilie zukunftssicher zu machen.
Die Energieeffizienzklasse E ist bei einem Neukauf keine empfehlenswerte Option. Die kurzfristige Ersparnis beim Kauf wird durch hohe laufende Kosten zunichtegemacht. Wer ein neues Haushaltsgerät benötigt, sollte mindestens ein Modell der Klasse C wählen, um langfristig Geld zu sparen, den Komfort moderner Technik zu genießen und die Umwelt zu schonen.