
Energieeffizienzklasse D: Das Wichtigste in Kürze
Die Energieeffizienzklasse D markiert auf dem neuen EU-Energielabel von 2021 den Übergang von sparsamen zu eher verbrauchsintensiven Geräten. Während ein D-Gerät im Vergleich zu einem 15 Jahre alten "Stromfresser" immer noch eine Verbesserung darstellt, ist es nach heutigen Maßstäben keine besonders effiziente Wahl mehr.
Die laufenden Kosten sind deutlich höher als bei Modellen der Klassen A, B oder C. Für Verbraucher bedeutet die Klasse D ein klares Signal, genau hinzusehen und abzuwägen, ob die Ersparnis beim Kauf die höheren Stromkosten auf lange Sicht rechtfertigt.
Die Anforderungen für die Energieeffizienzklasse D beschreiben einen Energieverbrauch, der unter dem Durchschnitt der am wenigsten effizienten Geräte liegt, aber deutlich über dem der sparsamen Modelle. Der genaue Verbrauchswert in Kilowattstunden (kWh) ist auf dem Energielabel angegeben. Dieser Wert sollte unbedingt mit dem von C- oder B-Geräten verglichen werden, um die Mehrkosten pro Jahr abzuschätzen.
Ein Gerät der Klasse D erkennen Sie am gelben Balken in der Mitte des EU-Energielabels. Die zentrale Position auf der Farbskala von Grün nach Rot signalisiert einen mittelmäßigen Energieverbrauch. Der QR-Code auf dem Label ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die EU-Datenbank EPREL, um die genauen Verbrauchsdaten zu prüfen und mit anderen Modellen zu vergleichen.
Der Kauf eines Geräts der Klasse D kann sinnvoll sein, wenn der Preis unschlagbar günstig ist und das Gerät nur sehr selten benutzt wird – zum Beispiel ein Zweit-Kühlschrank im Keller, der nur wenige Wochen im Jahr läuft. Für alle täglich genutzten Hauptgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Geschirrspüler ist von der Klasse D eher abzuraten, da die höheren Stromkosten die anfängliche Ersparnis schnell aufzehren.
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Geräte der Klasse D locken mit einem günstigen Preis, können sich aber langfristig als Kostenfalle erweisen.
Die Energieeffizienzklasse D bei Häusern ist typisch für den deutschen Gebäudedurchschnitt, oft Bauten aus den 80er- und 90er-Jahren. Der Energiebedarf ist mit 100 bis 129 kWh pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) bereits merklich und führt zu hohen Heizkosten. Hier besteht bereits ein deutlicher Sanierungsbedarf, insbesondere beim Austausch der alten Heizung gegen eine Wärmepumpe.
Die Energieeffizienzklasse D ist ein Kompromiss, der gut überlegt sein sollte. Für täglich genutzte Haushaltsgeräte ist sie in der Regel nicht die wirtschaftlichste Wahl, da die Einsparung beim Kauf durch höhere laufende Kosten schnell wieder verloren geht. Wer langfristig sparen und die Umwelt schonen will, sollte mindestens in ein Gerät der Klasse C oder besser investieren.
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