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Energieeffizienzklasse D

Energieeffizienzklasse D

Aktualisiert:
17.08.2026
Lesezeit:
3 Minuten
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Energieeffizienzklasse D: Das Wichtigste in Kürze

  • Die Energieeffizienzklasse D liegt auf der neuen EU-Skala im unteren Mittelfeld und kennzeichnet Geräte mit merklichem Stromverbrauch.
  • Viele Geräte, die früher als A+ oder A++ galten, finden sich heute in dieser Klasse wieder.
  • Im Vergleich zu den oberen Klassen A, B und C sind die laufenden Stromkosten hier bereits spürbar höher.
  • Der Kauf eines D-Geräts ist nur dann sinnvoll, wenn der Anschaffungspreis extrem niedrig ist und das Gerät nur selten genutzt wird.

Die Energieeffizienzklasse D markiert auf dem neuen EU-Energielabel von 2021 den Übergang von sparsamen zu eher verbrauchsintensiven Geräten. Während ein D-Gerät im Vergleich zu einem 15 Jahre alten "Stromfresser" immer noch eine Verbesserung darstellt, ist es nach heutigen Maßstäben keine besonders effiziente Wahl mehr.

Die laufenden Kosten sind deutlich höher als bei Modellen der Klassen A, B oder C. Für Verbraucher bedeutet die Klasse D ein klares Signal, genau hinzusehen und abzuwägen, ob die Ersparnis beim Kauf die höheren Stromkosten auf lange Sicht rechtfertigt.

Welche Anforderungen gelten für die Energieeffizienzklasse D?

Die Anforderungen für die Energieeffizienzklasse D beschreiben einen Energieverbrauch, der unter dem Durchschnitt der am wenigsten effizienten Geräte liegt, aber deutlich über dem der sparsamen Modelle. Der genaue Verbrauchswert in Kilowattstunden (kWh) ist auf dem Energielabel angegeben. Dieser Wert sollte unbedingt mit dem von C- oder B-Geräten verglichen werden, um die Mehrkosten pro Jahr abzuschätzen.

Wie erkenne ich ein Gerät der Klasse D?

Ein Gerät der Klasse D erkennen Sie am gelben Balken in der Mitte des EU-Energielabels. Die zentrale Position auf der Farbskala von Grün nach Rot signalisiert einen mittelmäßigen Energieverbrauch. Der QR-Code auf dem Label ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die EU-Datenbank EPREL, um die genauen Verbrauchsdaten zu prüfen und mit anderen Modellen zu vergleichen.

Wann ist der Kauf eines Klasse-D-Geräts noch vertretbar?

Der Kauf eines Geräts der Klasse D kann sinnvoll sein, wenn der Preis unschlagbar günstig ist und das Gerät nur sehr selten benutzt wird – zum Beispiel ein Zweit-Kühlschrank im Keller, der nur wenige Wochen im Jahr läuft. Für alle täglich genutzten Hauptgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Geschirrspüler ist von der Klasse D eher abzuraten, da die höheren Stromkosten die anfängliche Ersparnis schnell aufzehren.

Gut zu wissen: Höhere Stromkosten durch ein weniger effizientes Gerät? Das muss nicht sein. Mit einer Photovoltaikanlage von Enpal produzieren Sie Ihren eigenen günstigen Strom. So können Sie auch den Mehrverbrauch eines D-Geräts abfedern und Ihre Energiekosten insgesamt niedrig halten.

Was sind die Vor- und Nachteile der Energieeffizienzklasse D?

Geräte der Klasse D locken mit einem günstigen Preis, können sich aber langfristig als Kostenfalle erweisen.

Vorteile Nachteile
Plus Icon Günstiger Anschaffungspreis Minus Icon Spürbar höhere Stromkosten im Betrieb
Plus Icon Immer noch sparsamer als sehr alte Geräte Minus Icon Geringere Ersparnis über die Lebensdauer
Minus Icon Technologisch oft nicht auf dem neuesten Stand

Was bedeutet die Energieeffizienzklasse D für ein Haus?

Die Energieeffizienzklasse D bei Häusern ist typisch für den deutschen Gebäudedurchschnitt, oft Bauten aus den 80er- und 90er-Jahren. Der Energiebedarf ist mit 100 bis 129 kWh pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) bereits merklich und führt zu hohen Heizkosten. Hier besteht bereits ein deutlicher Sanierungsbedarf, insbesondere beim Austausch der alten Heizung gegen eine Wärmepumpe.

Fazit

Die Energieeffizienzklasse D ist ein Kompromiss, der gut überlegt sein sollte. Für täglich genutzte Haushaltsgeräte ist sie in der Regel nicht die wirtschaftlichste Wahl, da die Einsparung beim Kauf durch höhere laufende Kosten schnell wieder verloren geht. Wer langfristig sparen und die Umwelt schonen will, sollte mindestens in ein Gerät der Klasse C oder besser investieren.

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