Der Enpal Solarcheck

Die aktuelle Einspeisevergütung - 2021

Die Einspeisevergütung darestellt durch grünen Pfeil und Euro Zeichen vor einer PV-Anlage

Die Einspeisevergütung ist eines der zentralen Bestandteile der Energiewende in Deutschland. Seit dem Beschluss des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) im Jahre 2000 gibt es eine Abnahmeverpflichtung gegenüber privaten Energieerzeugern in Form der Einspeisevergütung.

Für den Fall, dass Sie über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage nachdenken oder sich einfach nur informieren möchten, haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Einspeisevergütung zusammengefasst.

Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck 

Wie hoch ist die aktuelle Einspeisevergütung? 

Die aktuelle Einspeisevergütung für den Juli 2021 beträgt 7,47 Cent / kWh. Die Höhe der Einspeisevergütung ist allerdings auch noch davon anhängig, über welche Leistung Ihre Photovoltaikanlage verfügt.

Zum heutigen Zeitpunkt fällt die Einspeisevergütung für die folgenden drei Kapazitätsgrenzen wie folgt aus:

Kapazität Einspeisevergütung
bis 10 kWp 7,47 Cent / kWh
bis 40 kWp 7,25 Cent / kWh
bis 100 kWp 5,68 Cent / kWh
Wie wirkt sich die Höhe der Einspeiseprämie auf die Rentabilität der Solaranlage aus? Lohnt sich eine Photovoltaikanlage noch? Mit dem Enpal Solarrechner geben Sie einfach Ihre Daten ein und erfahren, ob eine PV-Anlage zu Ihnen passt. Hier geht es zum Solar-Rechner.

Wie bekomme ich die Einspeisevergütung?

Sie haben Anspruch auf die Einspeisevergütung, wenn Sie über eine Photovoltaikanlage verfügen, die an das öffentliche Netz angeschlossen ist. Für selbst verbrauchten Solarstrom gibt es keine Vergütung.

Wie lange ist die Einspeisevergütung garantiert?

Die Höhe der Einspeisevergütung ist ab dem Vertragsabschluss über die nächsten 20 Jahre festgeschrieben. Wenn die Einspeisevergütung also weiter sinkt, sind Sie von den Änderungen nicht betroffen.

Wie beantrage ich die Einspeisevergütung? 

Stellen Sie den Antrag auf Einspeisung unbedingt vor der Installation der Photovoltaikanlage. Im Rahmen des Antrags auf einen Netzanschluss sollten Sie alle notwendigen Unterlagen gesammelt einreichen, um den Prozess zu beschleunigen. Erst nachdem Sie die Einspeisezusage erhalten haben, können Sie die Anlage zu einem vorher abgestimmten Termin in Betrieb nehmen.

Tipp:
Im Antrag auf Einspeisung sollte die höchstmöglich installierbare Nennleistung beantragt werden. Der angegebene Wert kann nachträglich nach unten korrigiert werden, falls eine kleinere Nennleistung realisiert wird. Die Zusage für die Einspeisung des Solarstroms bleibt bestehen.

Preisentwicklung und Historie.

Seit Beschluss der Einspeisevergütung sinkt der Preis kontinuierlich. Die Einspeisevergütung folgt nämlich dem sogenannten Degressionsprinzip. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie in diesem Abschnitt:

Die Entwicklung der Einspeisevergütung von 2012 bis heute

Die sinkende Einspeisevergütung ist nicht die Folge von zu wenig bereitgestellten Mitteln auf staatlicher Seite, sondern ist ein bewusst herbeigeführter Anreiz, um den Preis für neue installierte Photovoltaik zu senken.

Der Zuwachs an neuen Anlagen soll dabei durch einen politisch festgelegten Zubaukorridor gesteuert werden. Quartalsweise werden alle neuen Anlagen zusammengerechnet. Je nachdem, ob der Zubau über oder unter der gewünschten Zielmarke liegt, kommt es zu einer starken oder schwachen Degression.

Der reale Degressionsfaktor ergibt sich schließlich aus der Basisdegression und der Zubau-abhängigen Degression.

Wird die Einspeisevergütung erhöht?

Da der Zubau von Photovoltaikanlagen in den vergangenen Jahren stetig zunahm und das wiederum zur Degression beiträgt, ist nicht davon auszugehen, dass die Einspeisevergütung in naher Zukunft erhöht wird.

Was ändert sich 2021 für Photovoltaik?

Folgende Neuerungen für die Einspeisevergütung gelten seit Februar 2021.

  • Die Basisdegression wird von 0,5 % auf 0,4 % herabgesenkt.
  • Die Basisdegression soll abhängig vom Zubau weiter herab-gesenkt oder erhöht werden.

Häufige Fragen:

Ein Fragezeichen mit einem Haus mit PV-Anlage im Hintergrund

Nach den wichtigsten Informationen gehen wir im Folgenden auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Einspeisevergütung ein.

Muss ich die EEG-Umlage auf meinen Eigenverbrauch zahlen?

Icon, das eine Bezahlung darstellt

Die EEG-Umlage muss jeder Verbraucher zahlen, der Strom aus dem öffentlichen Netz bezieht. Verbrauchen Sie den eigens erzeugten Strom selbst, müssen Sie die Umlage nicht zahlen, sofern Ihre Anlage nicht die Leistungsgrenze von 30 kWp übersteigt. Sollte Ihre Anlage tatsächlich mehr als 30 kWp aufweisen, müssen Sie einen prozentualen Anteil der EEG-Umlage bezahlen.

Welche Einspeisevergütung gilt für eine Erweiterung?

Eurozeichen mit Expansions Symbol

Eine Erweiterung der Anlage gilt nur als solche, sofern Sie auf demselben Grundstück oder in unmittelbarer Nähe zu der bestehenden Anlage errichtet wird und nicht später als 12 Monate nach der Erstanlage in Betrieb genommen wird. Unter diesen Voraussetzungen wird die Einspeisevergütung auf demselben Niveau für die zusätzliche Leistung verrechnet.

In den allermeisten Fällen findet die Erweiterung allerdings später statt und der Zubau wird als eine „Neuanlage“ gewertet. Die Einspeisevergütung muss dann entsprechend der Höhe des Zeitpunkts der Erweiterung angesetzt werden.

Was geschieht, wenn die Einspeisevergütung nach 20 Jahren ausläuft?

Eine Uhr mit der Zahl 20

Nachdem Sie über 20 Jahre die Vergütung erhalten haben, verlieren Sie den Anspruch auf eine finanzielle Kompensation in Form der Einspeisevergütung. Somit verdienen Sie durch Einspeisung kein Geld mehr, können aber nach wie vor Stromkosten durch den Eigenverbrauch sparen.

Wie lange gibt es die Einspeisevergütung noch?

Ein Kalendar mit Fragezeichen

Ein festes Ende der Einspeisevergütung ist nicht vorgesehen, man kann jedoch davon ausgehen, dass die Höhe der Vergütung weiter sinkt und sich früher oder später dem Null-Wert entgegenbewegen wird. Über die Zukunft vom Ausbau erneuerbarer Energien entscheidet letztendlich der Gesetzgeber.

Unabhängig davon gilt jedoch: Je früher, desto besser. In Anbetracht einer sinkenden Einspeisevergütung und weiter steigender Strompreise ist es ratsam, sich heute über eine Anschaffung einer PV-Anlage Gedanken zu machen.

Eine Photovoltaik-Anlagere lohnt sich nämlich erst nach einigen Jahren. Einen ersten Schritt können Sie bereits heute machen und herausfinden, ob eine Solaranlage auf Ihr Dach passt: Hier geht’s zum Enpal Solarcheck.

Unser Tipp:

Durch das Enpal-Mietmodell bekommen Sie eine komplette PV-Anlage inkl. Stromspeicher für 0 € Anschaffungskosten. Gleichzeitig profitieren Sie vom Rundum-sorglos-Paket. Für einen monatlichen Betrag ab 49 € übernimmt Enpal die komplette Planung und Installation sowie die Wartung, Reparatur und Versicherung.

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