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Amortisation / Amortisationszeit
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Amortisation / Amortisationszeit

Als Amortisation (engl. Payback Period) bezeichnet man den Zeitraum, innerhalb dessen die PV-Anlage die getätigten Investitionen durch erzielte Erträge wieder begleicht. Daher müsste korrekterweise von der Amortisationszeit die Rede sein.

Amortisation bezeichnet nämlich im Allgemeineren, dass ein Prozess stattfindet. Dieser Prozess beschreibt die Deckung des Aufwandes für ein Projekt durch die mit dem Projekt erzielten Erträge. Der Begriff selbst stammt aus dem Französischen, in dem das Wort „amortir“ im Deutschen „tilgen“ bedeutet.

Wird also eine PV-Anlage für 15.000 Euro gekauft und erwirtschaftet sie jährlich einen Gewinn von 3.000 Euro, so ergibt sich eine Amortisationszeit von fünf Jahren. Die Amortisation ist ein entscheidender Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine Investition.

Die finanzielle Amortisationszeit bezeichnet den Zeitraum, der benötigt wird, um die Kosten für eine PV-Anlage beispielsweise durch deren Erträge wieder herein zu holen.

Im Kontext der PV-Anlagen gibt es jedoch auch die sogenannte energetische Amortisationszeit. Diese wird dann erreicht, wenn die PV-Anlage so viel Energie erzeugt hat, wie zu ihrer eigenen Herstellung benötigt wurde.

Beispiel (Annahme 100-prozentige Eigennutzung des Solarstroms):

PV-Anlage Investitionsbetrag: 15.000 €

Jährliche Energieerzeugung: 3.000 kWh

Strompreis: 31 Cent  / kWh

Investitionsbetrag / Stromkosteneinsparung = Amortisationszeit

15.000 € / (3.000 kWh * 0,31 €) = 16,13 Jahre

In diesem Beispiel sich wird die PV-Anlage nach etwas mehr als 16 Jahren amortisiert haben, wenn man von einer jährlich gleichbleibenden Energieerzeugung ausgeht.

Haushalte, denen die Amortisationszeit zu lange dauert, sind daher mit dem Mietkauf-Modell gut beraten, bei dem keine Anschaffungskosten anfallen.

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