Brandschutz PV-Anlage im Überblick

Aktualisiert:
30.01.2026
Lesezeit:
4 Minuten
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Brandschutz PV-Anlage: Das Wichtigste in Kürze

  • Das Brandrisiko bei Photovoltaikanlagen liegt bei nur 0,006 % und ist damit niedriger als bei vielen anderen Elektrogeräten.
  • Die häufigsten Brandursachen sind vermeidbar: Installationsfehler, minderwertige Komponenten und Planungsmängel.
  • Guter Brandschutz beginnt bei der Planung und umfasst zertifizierte Komponenten, fachgerechte Installation und regelmäßige Wartung.
  • Im Brandfall gilt: Gebäude verlassen, Feuerwehr rufen, auf die PV-Anlage hinweisen.
  • Die Feuerwehr löscht jedes Gebäude mit Photovoltaikanlage – der Mythos, sie würde es nicht tun, ist falsch.
Zwei Enpal Monteure bei der Montage einer PV-Anlage auf einem Hausdach mit dunkeln Dachziegeln.

Wer eine Photovoltaikanlage plant, stößt früher oder später auf das Thema Brandschutz. Berichte über brennende Solaranlagen verunsichern viele Hausbesitzer. Doch wie groß ist das Risiko wirklich? Und was lässt sich tun, um es zu minimieren? Dieser Artikel liefert klare Antworten: mit konkreten Zahlen, praxisnahen Checklisten und einer genauen Einordnung der Fakten.

Inhaltsverzeichnis

Wie hoch ist das tatsächliche Brandrisiko bei Photovoltaikanlagen?

Das tatsächliche Brandrisiko von PV-Anlagen ist sehr gering: Nur 0,006 % aller installierten Anlagen verursachen einen Brand mit größerem Schaden. Das entspricht etwa einer von 16.667 Anlagen. Diese Zahl stammt aus einer Langzeitstudie von TÜV Rheinland und Fraunhofer ISE, die über 1,3 Millionen Anlagen über 20 Jahre analysiert hat.

Zum Vergleich: In diesem Zeitraum gab es deutschlandweit 120 Brände, die durch eine Photovoltaikanlage ausgelöst wurden. In 75 Fällen entstand ein größerer Schaden, in nur 10 Fällen brannte das Gebäude komplett ab. Photovoltaikanlagen sind damit nicht gefährlicher als herkömmliche Elektroinstallationen im Haushalt.

Brandrisiko im Vergleich: PV-Anlage vs. Haushaltsgeräte

Gerät / Anlage Brandwahrscheinlichkeit
Photovoltaikanlage 0,006 % (1 von 16.667)
Photovoltaik-Speicher 0,0049 %
Wäschetrockner 0,0037 %
Kühlschrank 0,0012 %
Benzin-/Diesel-Fahrzeug 0,09 % (18× höher als PV-Speicher)
Quellen: TÜV Rheinland / Fraunhofer ISE (2015); RWTH Aachen, Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (2024)

Die Zahlen zeigen: Eine Solaranlage erhöht das Brandrisiko im Haushalt nicht signifikant. Das Risiko liegt auf dem Niveau eines Wäschetrockners und deutlich unter dem eines Verbrenner-Fahrzeugs.

Was sind die häufigsten Brandursachen bei PV-Anlagen?

Die häufigsten Brandursachen bei PV-Anlagen sind Installationsfehler, Produktdefekte und Planungsmängel. Alle drei Brandursachen sind allerdings vermeidbar, wenn Qualitätsstandards eingehalten werden.

In einer Studie untersuchten der TÜV Rheinland und das Fraunhofer ISE insgesamt 103 Brandfälle von PV-Anlagen. Demnach ist nicht die Technologie selbst, sondern menschliche Fehler und mangelnde Qualität die Hauptursache. Besonders kritisch sind fehlerhafte Steckverbindungen und Photovoltaik Kabel sowie minderwertige Komponenten. Die folgende Tabelle zeigt alle Ursachen im Detail und wie sie sich vermeiden lassen:

Ursache Erklärung Vermeidung
Installationsfehler (39 %) Falsch montierte Steckverbindungen, unsachgemäße Kabelführung, fehlende Erdung Nur zertifizierte Fachbetriebe beauftragen, Abnahmeprotokoll einfordern, Spezialwerkzeug statt Kombizange verwenden lassen
Produktdefekte (36 %) Minderwertige Module, fehlerhafte Wechselrichter, billige Anschlussdosen Ausschließlich Komponenten mit CE-Kennzeichnung, TÜV-Zertifizierung und IEC-Norm verwenden, keine Billigmodule aus unseriösen Quellen
Planungsmängel (33 %) Falsche Dimensionierung, fehlende Trennschalter, ungünstige Leitungswege Detaillierte Anlagenplanung durch Fachplaner, Einhaltung der DIN VDE 0100-712, Brandschutzkonzept erstellen lassen
Alterung und Verschleiß Überalterte Kontakte, spröde Kabelisolierungen, Korrosion Regelmäßige Sichtprüfungen (jährlich), Fachprüfung alle 4 Jahre, Wartungsvertrag abschließen
Äußere Einflüsse Blitzschlag, Marderverbiss, mechanische Beschädigungen Überspannungsschutz installieren, Marderschutzgitter anbringen, Anlage nach Unwetter prüfen lassen

Die Studie zeigt auch: Brände treten überproportional häufig in den Sommermonaten und um die Mittagszeit auf. Also bei hoher Sonneneinstrahlung und maximaler Strombelastung. Ältere Anlagen, insbesondere solche, die vor 2010 installiert wurden, sind etwas häufiger betroffen.

Gilt im Altbau ein erhöhtes Brandrisiko bei Photovoltaikanlagen?

Ein grundsätzlich erhöhtes Brandrisiko besteht im Altbau nicht. Allerdings kann veraltete Elektrik das Risiko steigern, wenn sie nicht vor der Installation geprüft und gegebenenfalls modernisiert wird. Typische Schwachstellen sind fehlende FI-Schutzschalter, zu kleine Kabelquerschnitte oder marode Leitungen. Eine Prüfung durch einen Elektriker vor der Photovoltaik Montage schafft hier aber schnell Klarheit. 

Gut zu wissen: Bei Enpal werden alle Installationen von geschulten Fachteams durchgeführt und mit Spezialwerkzeug montiert. Jede Anlage erhält ein vollständiges Abnahmeprotokoll. So sind die häufigsten Fehlerquellen von Anfang an ausgeschlossen.

Welche Brandschutzmaßnahmen gibt es für Photovoltaikanlagen?

Für den Brandschutz bei Photovoltaikanlagen gibt es verschiedene Maßnahmen, die sich in vier Bereiche unterteilen lassen: Planung der PV-Anlage, PV-Komponenten, Installation und laufender Betrieb. Wer diese Bereiche beachtet, minimiert das ohnehin geringe Brandrisiko nochmals deutlich.

Bereich Maßnahmen
Planung Fachgerechte Dimensionierung, Einhaltung der Abstandsregeln, Berücksichtigung von Rettungswegen, Brandschutzkonzept bei größeren Anlagen
Komponenten Zertifizierte Module (IEC 61215, IEC 61730), geprüfte Wechselrichter mit Lichtbogenerkennung, hochwertige Kabel und Steckverbinder
Installation Montage durch zertifizierten Fachbetrieb, saubere Kabelführung, korrekte Steckverbindungen, Abnahmeprotokoll
Laufender Betrieb Jährliche Sichtprüfung, Fachprüfung alle 4 Jahre, Überwachung per Monitoring, Wartungsvertrag

Welche Schutzeinrichtungen sind für den Brandschutz empfehlenswert?

Zusätzlich zu den Grundmaßnahmen empfehlen Experten folgende Schutzeinrichtungen für die Photovoltaikanlage:

  • Überspannungsschutz: Schützt die Anlage vor Blitzschäden und Spannungsspitzen
  • Feuerwehrschalter: Stoppt die Stromproduktion durch Notabschaltung der PV-Anlage (200 € – 600 €)
  • Lichtbogenerkennung (AFCI): Erkennt gefährliche Lichtbögen und schaltet automatisch ab
  • Marderschutz: Verhindert Kabelverbiss durch Tiere

Wie bereitet man die Photovoltaikanlage für den Ernstfall vor?

Guter Brandschutz bedeutet auch, der Feuerwehr im Notfall die Arbeit zu erleichtern. Folgende Maßnahmen sind empfehlenswert:

  • Hinweisschild gut sichtbar im Hausanschlussbereich anbringen
  • Anlagendokumentation griffbereit halten (Leitungswege, Wechselrichter-Standort)
  • Zugangswege zu Dach und Technikraum freihalten

Was tun im Brandfall einer Photovoltaikanlage?

Im Brandfall einer Photovoltaikanlage zählt schnelles und richtiges Handeln. Die wichtigste Regel: Niemals selbst löschen. Solarmodule stehen bei Tageslicht immer unter Spannung, das macht eigenständige Löschversuche lebensgefährlich. Stattdessen gilt folgende Reihenfolge:

  1. Gebäude sofort verlassen – Alle Personen in Sicherheit bringen
  2. Notruf wählen (112) – Feuerwehr alarmieren und auf die PV-Anlage hinweisen
  3. Feuerwehrschalter betätigen – Falls vorhanden und gefahrlos erreichbar
  4. Abstand halten – Einsatzkräfte übernehmen, nicht ins Gebäude zurückkehren

Wichtig zu wissen: Nachts produzieren die Solarmodule keinen Strom, da kein Licht auf die Zellen trifft. Allerdings bleibt ein vorhandener Stromspeicher auch nachts aktiv und unter Spannung. Nach dem Löschen sollten Betroffene die Versicherung informieren und einen Gutachter hinzuziehen. Die Photovoltaikanlage darf erst nach Freigabe durch einen Fachbetrieb wieder in Betrieb genommen werden.

Welche Löschmethoden kommen bei PV-Bränden zum Einsatz?

Die Feuerwehr setzt bei Bränden von Photovoltaikanlagen vor allem Sprühstrahl statt Vollstrahl ein. Der fein verteilte Wasserstrahl leitet weniger Strom und ermöglicht sicheres Löschen aus einem Mindestabstand von 1 bis 5 Metern. Moderne Einsatzkräfte nutzen außerdem Wärmebildkameras, um Hotspots auf Solarmodulen zu erkennen und zu bekämpfen.

Bei Speicherbränden setzt die Feuerwehr spezielle Kühlverfahren ein. Lithium-Ionen-Batterien können sich nach dem Löschen erneut entzünden. Daher bleibt die Feuerwehr oft noch mehrere Stunden vor Ort und überwacht die Temperatur. Ein typischer Einsatz dauert je nach Brandintensität zwischen einer und mehreren Stunden.

Mythen und Fakten: Was stimmt wirklich bei PV-Bränden?

Rund um das Löschen von Photovoltaikanlagen kursieren hartnäckige Mythen. Viele stammen aus veralteten Medienberichten oder den frühen Jahren der Solartechnik. Heute sieht es anders aus: Alle deutschen Feuerwehren haben spezielle Einsatzrichtlinien für PV-Anlagen und schulen ihre Einsatzkräfte regelmäßig. Die folgende Tabelle stellt die Fakten richtig:

Mythos Realität
„Die Feuerwehr löscht nicht, wenn eine PV-Anlage auf dem Dach ist." Falsch. Die Feuerwehr löscht jedes Gebäude, unabhängig von einer Solaranlage.
„Solarmodule stehen immer unter Strom, das ist zu gefährlich." Richtig ist: Module produzieren bei Licht Strom. Aber die Feuerwehr kennt die Sicherheitsabstände und Löschverfahren.
„Wasser und Strom vertragen sich nicht, also kann man nicht löschen." Falsch. Bei Einhaltung eines Mindestabstands von 1–5 m (je nach Spannung) ist das Löschen mit Wasser sicher.
„Feuerwehrleute weigern sich, brennende Häuser mit PV zu betreten." Falsch. Einsatzkräfte betreten Gebäude nach Risikobewertung. PV-Anlagen sind dabei kein Ausschlusskriterium.

Gut zu wissen: Im Enpal-Mietmodell sind Versicherung und Fernwartung automatisch inklusive. Bei der Kaufoption kann das Service-Paket mit Versicherung flexibel dazugebucht werden. Im Schadensfall unterstützt der Kundenservice bei der Abwicklung.

Welche Qualitätsmerkmale sind für den Brandschutz von PV-Anlagen wichtig?

Für den Brandschutz bei Photovoltaikanlagen sind hochwertige Komponenten entscheidend. Zertifizierte Solarpanels und Wechselrichter minimieren das Risiko von Produktdefekten, die für rund 36 % aller PV-Brände verantwortlich sind. Wer Angebote vergleicht, sollte auf bestimmte Qualitätsmerkmale achten. Die folgende Checkliste hilft bei der Prüfung:

Qualitätsmerkmale für sichere Solarmodule

Qualitätsmerkmale für sichere Wechselrichter

Qualitätsmerkmale für sichere Verkabelung

Welche Wartung ist für den Brandschutz bei Photovoltaikanlagen notwendig?

Für den Brandschutz einer Solaranlage ist regelmäßige Photovoltaik-Wartung entscheidend. Eine gut gewartete Anlage hat ein deutlich geringeres Brandrisiko als eine, die jahrelang nicht geprüft wurde. Experten empfehlen eine jährliche Sichtprüfung durch den Betreiber und eine Fachprüfung alle vier Jahre.

Die jährliche Sichtprüfung können Anlagenbetreiber selbst durchführen. Dabei sollten folgende Punkte kontrolliert werden:

  • Sichtbare Beschädigungen an Modulen (Risse, Verfärbungen, Glasbruch)
  • Lockere oder beschädigte Kabel
  • Verschmutzungen durch Laub, Vogelkot oder Moos
  • Funktionierende Anzeige am Wechselrichter
  • Auffällige Geräusche oder Gerüche

Die Fachprüfung alle vier Jahre sollte ein zertifizierter Elektrofachbetrieb durchführen. Dabei werden unter anderem geprüft:

  • Elektrische Verbindungen und Steckverbinder
  • Isolationswiderstand der Leitungen
  • Funktion der Schutzeinrichtungen
  • Thermografie zur Erkennung von Hotspots

Die Kosten für die Wartung liegen bei etwa 100 € bis 250 € pro Jahr, je nach Anlagengröße und Umfang der Prüfung. Viele Anbieter bieten Wartungsverträge an, die regelmäßige Prüfungen und schnelle Hilfe im Störfall beinhalten.

Welche Abstände müssen beim Brandschutz der Photovoltaikanlage eingehalten werden?

Beim Brandschutz der Photovoltaikanlage sind bestimmte Mindestabstände einzuhalten. Diese PV-Module Montage Abstände dienen dazu, eine Brandausbreitung zu verhindern und Rettungswege nicht zu blockieren. Die genauen Vorgaben variieren je nach Bundesland und Gebäudetyp, orientieren sich aber an der Muster-Bauordnung und den Richtlinien der Feuerwehrverbände. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Abstandsregelungen:

Bereich Mindestabstand Warum?
Brandwand zum Nachbargebäude 0,5–1,25 m Verhindert Brandübertragung auf Nachbargebäude
First 0,2–0,3 m Ermöglicht Löschangriff und Rauchableitung
Dachkante 0,3–0,5 m Ermöglicht Löschangriff und Rauchableitung
Kamin/Schornstein 0,5 m Schutz vor Hitze und Funkenflug
Dachfenster/Öffnungen 0,3–0,5 m Verhindert Brandausbreitung ins Gebäudeinnere

Warum sind Abstände zu Nachbargebäuden so wichtig?

Die Abstände zu Nachbargebäuden spielen eine zentrale Rolle beim Brandschutz der Photovoltaikanlage. Ein angemessener Abstand sorgt dafür, dass Feuer und Hitze im seltenen Fall eines Brandes mehr Raum haben, bevor sie auf angrenzende Strukturen übergreifen können. Bei Reihenhäusern oder Doppelhaushälften gelten daher oft strengere Regeln, da hier die Gefahr einer Brandausbreitung höher ist.

Welche Abstände brauchen Rettungsdienste?

Ausreichende Abstände gewährleisten, dass Feuerwehr und Rettungsdienste im Notfall schnellen und ungehinderten Zugang haben. Bei größeren Dachflächen muss ein Streifen von mindestens 1,0 m Breite frei bleiben, damit Feuerwehrleute das Dach begehen können. Diese Flächen sind entscheidend für eine effektive Brandbekämpfung und mögliche Evakuierungsmaßnahmen.

Fazit

Photovoltaikanlagen sind sicher. Das Brandrisiko liegt bei nur 0,006 % und damit niedriger als bei vielen anderen Elektrogeräten. Die wenigen Brände lassen sich fast immer auf vermeidbare Ursachen zurückführen: fehlerhafte Installation, minderwertige Komponenten oder mangelnde Wartung. Wer auf zertifizierte Fachbetriebe und regelmäßige Kontrollen setzt, minimiert das Risiko nochmals. Die Feuerwehr ist für PV-Brände geschult und löscht jedes Gebäude. Mit der richtigen Planung und gutem Brandschutz ist eine Photovoltaikanlage eine sichere Investition.

Häufig gestellte Fragen zum Brandschutz bei PV-Anlagen

Was ist ein Feuerwehrschalter und brauche ich einen?

Ein Feuerwehrschalter, auch DC-Freischalter genannt, unterbricht die Gleichstromleitung zwischen Solarmodulen und Wechselrichter. Das ist wichtig, weil Module bei Lichteinfall immer Strom produzieren. Für Einfamilienhäuser ist er keine Pflicht, wird aber empfohlen. Die Kosten liegen zwischen 200 € und 600 €.

Ist eine Photovoltaikanlage im Altbau gefährlicher?

Ein grundsätzlich erhöhtes Brandrisiko besteht im Altbau nicht. Allerdings kann veraltete Elektrik das Risiko steigern, wenn sie nicht vor der Installation geprüft wird. Typische Schwachstellen sind fehlende FI-Schutzschalter oder marode Leitungen. Eine Prüfung durch einen Elektriker kostet zwischen 100 € und 250 €.

Welche Normen sind für den Brandschutz bei Photovoltaikanlagen relevant?

Die wichtigsten Normen sind die DIN VDE 0100-712 für die Errichtung von PV-Anlagen und die IEC 61730 für die Sicherheit von Solarmodulen. Besonders relevant für Versicherungen ist die VdS 3145. Viele Versicherer setzen die Einhaltung dieser Richtlinie voraus oder gewähren günstigere Konditionen.

Was muss ich beim Brandschutz für den Stromspeicher beachten?

Der Aufstellort ist entscheidend: trocken, gut belüftet und mindestens 0,5 m Abstand zu brennbaren Materialien. Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) gelten als besonders sicher. Brände von Stromspeichern sind selten, die Feuerwehr setzt im Ernstfall spezielle Kühlverfahren ein.

Übernimmt die Versicherung Schäden durch PV-Brände?

In vielen Wohngebäudeversicherungen ist die Solaranlage beitragsfrei mitversichert. Allerdings deckt diese oft nicht alle Risiken ab, etwa Vandalismus oder Marderbiss. Eine separate PV-Versicherung ist daher sinnvoll. Bei Enpal ist die Versicherung im Mietmodell automatisch inklusive.

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