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Stromspeicher nachrüsten: Lohnt sich das?

Aktualisiert:
15.10.2026
Lesezeit:
3 Minuten
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Stromspeicher nachrüsten: Das Wichtigste in Kürze

  • Energiespeicher sind unverzichtbar für die Energiewende, da sie überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder abgeben können.
  • Das ist besonders für die Integration erneuerbarer Energien wie Photovoltaik wichtig.
  • Es gibt verschiedene Arten von Energiespeichern wie elektrochemische, mechanische, thermische und chemische Speicher.
  • Solarstromspeicher ermöglichen es, den tagsüber erzeugten Solarstrom auch abends und nachts zu nutzen, was die Unabhängigkeit vom Stromnetz erhöht, die Stromkosten senkt und den Eigenverbrauch steigern kann.

Kann man eine bestehende PV-Anlage nachrüsten?

Viele Hausbesitzer haben ihre PV-Anlage ohne Speicher installiert. Später wollen sie den Solarstrom auch abends oder nachts nutzen. Ein Stromspeicher nachrüsten heißt: Sie ergänzen die bestehende Anlage um einen Akku, der überschüssigen Solarstrom zwischenspeichert.

Tagsüber erzeugt die Anlage meist den meisten Strom. Viele Haushalte verbrauchen aber erst abends viel Energie, etwa für Herd, Waschmaschine oder Fernseher. Der Speicher schließt diese Lücke.

Müssen Speicher und PV-Anlage vom gleichen Anbieter sein?

Egal von welchem Anbieter Ihre PV-Anlage stammt: Ein Stromspeicher lässt sich in der Regel nachrüsten. Das besondere bei Enpal: Enpal rüstet nicht nur Anlagen von Enpal nach, sondern auch alle anderen.

Wann lohnt sich ein Stromspeicher nachträglich?

Ein Speicher rechnet sich vor allem dann, wenn Sie einen großen Teil des Solarstroms selbst nutzen oder Ihr Solarstrom nur niedrig vergütet wird.

Das passt in der Regel zu folgenden Situationen:

  1. Niedrige Einspeisevergütung: Anlagen ab 2014 erhalten unter X Cent pro kWh. Mit einem intelligenten Speicher verkaufen Sie den Strom zur richtigen Zeit und verdienen oft mehr.
  2. Hoher Verbrauch am Abend: Sie sind tagsüber nicht zu Hause, kommen abends heim und verbrauchen dann viel Strom.
  3. Viel Strom wird eingespeist: Ein großer Teil Ihres Solarstroms fließt ungenutzt ins Netz.
  4. Hoher Strompreis: Je teurer Ihr Netzstrom, desto mehr spart jede selbst genutzte kWh.
  5. Ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe: Zusätzliche Verbraucher erhöhen den Eigenverbrauch.

Wir prüfen gerne für Sie, ob sich ein Speicher für Sie lohnt:

Wann lohnt es sich eher nicht?

Ein Speicher ist für fast jeden Haushalt sinnvoll, zum Beispiel wenn:

  1. Sie tagsüber fast durchgehend zu Hause sind und den Strom direkt nutzen.
  2. Ihre PV-Anlage klein ist und wenig Überschuss erzeugt.
  3. Ihr Stromverbrauch insgesamt niedrig ist.
  4. Die Restlaufzeit Ihrer PV-Anlage kurz ist

Um sicher zu gehen, lohnt es sich den Speicher-Check zu machen:

Wie passt ein Speicher zu einer bestehenden PV-Anlage?

Die gute Nachricht: Eine Nachrüstung ist in den meisten Fällen möglich. Es gibt zwei Anschlussarten:

  • AC-gekoppelter Speicher: Er wird hinter dem bestehenden Wechselrichter angeschlossen und bringt einen eigenen Wechselrichter mit. Das ist der häufigste Weg bei Nachrüstungen, weil der alte Wechselrichter bleiben kann.
  • DC-gekoppelter Speicher: Er wird direkt vor dem Wechselrichter angeschlossen. Dafür muss der bestehende Wechselrichter kompatibel sein, oft muss er ersetzt werden. Die Energieausbeute ist höher, weil eine Umwandlung entfällt.

Bei dem Enpal-Speicher handelt es sich um einen DC-gekoppelten Speicher. Wenn Ihr Wechselrichter nicht kompatibel ist, tauscht Enpal ihn aus.

Welche Größe ist sinnvoll?

Als Orientierung gelten zwei Faustregeln:

  1. Die PV-Anlage sollte mindestens die 1- bis 1,2-fache Leistung Ihres Jahresverbrauchs haben. Bei 4.000 kWh Verbrauch wären das rund 5 kWp.
  2. Der Speicher sollte pro 1.000 kWh Jahresverbrauch ungefähr 1 kWh Kapazität haben. Bei 4.000 kWh Verbrauch sind das etwa 4 kWh.

Aber: Ein größerer Speicher lohnt sich dann, wenn Sie Ihren Strom mit Enpal.One direktvermarkten. Dann verdienen Sie mit mehr gespeichertem Strom mehr Geld. Ohne diese Direktvermarktung bleibt der Vorteil eines großen Speichers meist ungenutzt.

Was kostet das Nachrüsten?

Eine grobe Orientierung sind etwa 1.300 € pro kWh. Ein Speicher mit 6 kWh läge demnach bei rund 8.000 €. Die tatsächlichen Preise hängen von Speichergröße, Hersteller, Wirkungsgrad, Lebensdauer und Installationsaufwand ab. Den Preis für Ihre individuelle Speicher-Nachrüstung können Sie hier erfahren:

[SLIDER]

So läuft die Nachrüstung ab

Bei Enpal ist der Ablauf einfach und schnell:

  1. Kostenloser Speicher-Check. Prüfen Sie in 2 Minuten, ob Ihre PV-Anlage geeignet ist.
  2. Terminvereinbarung. Per Telefon oder online, wie es Ihnen passt.
  3. Persönliche Beratung. Bequem von zu Hause mit Ihrem Enpal-Experten.
  4. Online-Prüfung. Ein Enpal-Techniker prüft Ihre Anlage anhand Ihrer Bilder.
  5. Installation und Start. Ihre Energielösung wird installiert und läuft.

Innerhalb von 4 Wochen ist Ihr Speicher installiert und in Betrieb.

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Häufige Fragen zum Stromspeicher nachrüsten

Kann ich jeden Speicher an meine Anlage anschließen?

‍Nein. Ob ein Speicher passt, hängt vom Wechselrichter und der Anlagenkonfiguration ab. Der kostenlose Speicher-Check zeigt in 2 Minuten, ob Ihre PV-Anlage geeignet ist.

Wie lange dauert eine Nachrüstung?

‍Die Installation dauert meist einen bis wenige Tage.

Kann ich im Stromausfall den Speicher benutzen?

‍Das hängt vom Gerät ab. Mit einer Notstromfunktion können Sie den Speicher auch bei einem Stromausfall nutzen und wichtige Geräte weiter betreiben. Ohne diese Funktion steht bei einem Stromausfall kein Strom zur Verfügung, auch wenn ein Speicher vorhanden ist. Enpal bietet eine Notstromfunktion zum Speicher an.

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Jetzt den Speicher-Check machen:

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