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Photovoltaik Förderung Bayern 2024: Die Übersicht

Aktualisiert am:
17.1.2024
Lesezeit:
3
Minuten
Infografik mit Bayern auf einer Deutschlandkarte markiert. Im Hintergrund sieht man einen Solarmonteur mit Panel

Sie leben in Bayern und denken darüber nach, sich eine Solaranlage anzuschaffen? Oder vielleicht sind Sie auch schon stolzer Photovoltaikanlagenbesitzer und wollen ihre Anlage vergrößern? Dann greift Ihnen das Land Bayern unter die Arme. Wir zeigen Ihnen, wie auch Sie von den aktuellen PV-Förderungsmöglichkeiten profitieren können.

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Inhaltsverzeichnis

Die PV-Speicher-Förderung unter der Lupe

Die bayrische Landesregierung bot seit 2019 das 10.000 Häuser-Förderprogramm an. Dieses Programm war ursprünglich in 2 Teile aufgeteilt:

  1. „Energie System Haus“
  2. „PV-Speicher-Programm“

Aufgrund der hohen Nachfrage waren die finanziellen Mittel für das erste Programm jedoch schnell erschöpft. Seit April 2022 ist nun auch das PV-Speicher-Programm nicht mehr verfügbar. Das 10.000-Häuser Programm ist vollständig eingestellt worden. Grund dafür ist die Hohe Nachfrage als Folge des Solarbooms nach Beginn des Ukraine-Kriegs.

Lassen Sie sich stattdessen Ihre PV-Anlage im Mietmodell komplettfinanzieren. Ohne Anschaffungskosten und zum fixen Monatspreis. Unverbindliche Anfrage stellen.

Ob oder wann das Programm wieder Fördermittel zur Verfügung stellt, ist noch nicht bekannt. Sollten Sie sich dafür interessieren, wie der Prozess abläuft, lesen Sie weiter. Wenn nicht, springen Sie direkt zu „weitere Förderungsmöglichkeiten“.

Mehr zum Thema Speicher-Förderung lesen Sie hier.

Schritt 1: Vor der Antragstellung

Zwei Personen als Icon

Förderberechtigt sind natürliche Personen beziehungsweise private Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die die Installation eines Stromspeichers in Verbindung mit einer Solaranlage planen. Auch Planungs- und Beratungskosten vor dem Kauf des Speichers zählen zu den förderfähigen Kosten.

Wichtig ist, dass die Antragstellung vor der geplanten Baumaßnahme erfolgt!

Der Basiszuschuss beträgt 500 € ab einer Speicherkapazität von mindestens 5 kWh (statt vorher 3 kWh). Dieser Betrag wird pro zusätzliche Kilowattstunde um 75 € (statt vorher 100 €) aufgestockt. Das Maximum liegt dabei bei 20 kWh Speicherkapazität (und damit bei 1.125 €). Auch werden neu-installierte Ladesäulen mit einem Zuschuss in Höhe von 200 € unterstützt.

Schritt 2: Das Antragsverfahren

Icon eines Förderungsantrags

Achtung: Wie oben beschrieben ist das Programm momentan komplett eingestellt. Diese Anleitung dient nur zu Informationszwecken, sofern das Programm wieder aufgenommen wird.

  1. Der Förderantrag muss zunächst auf der Online-Plattform der bayrischen Landesregierung eingereicht werden.
  2. Drucken Sie anschließend die vorläufige Bestätigung durch die jeweilige Bewilligungsstelle nach Erhalt des Online-Antrags aus.
  3. Nun muss dieser Antrag zusammen mit einem gültigen Angebot inkl. Kostenvoranschlag innerhalb einer Frist von 2 Monaten in Papierform bei der jeweiligen Bewilligungsstelle nachgereicht werden.
  4. Bearbeitet werden nur die Anträge, die sowohl vom Antragsteller als auch vom Fachbetrieb oder Sachverständiger unterschrieben sind.

Achtung: Die zuständigen Bewilligungsstellen unterscheiden sich je nach Wohnort!

  • Nordbayern (Regierungsbezirke Oberpfalz, Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken): Regierung von Unterfranken
  • Südbayern (Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Schwaben): Regierung von Niederbayern
  • Die Bewilligungsstelle prüft die Förderanträge, entscheidet über die Genehmigung und zahlt am Ende die Zuschüsse aus.

Schritt 3: Nach erfolgreicher Genehmigung des Antrags

Icon eines erfolgreichen Förderntrags

Nach der PV-Anlagen Genehmigung müssen die Baumaßnahmen innerhalb von neun Monaten nach dem bestätigten Eingang des elektronischen Förderantrags abgeschlossen sein. Im Anschluss sind Sie dazu verpflichtet, binnen 6 Monaten die Beendigung über einen Verwendungsnachweis und die Rechnung (hier abrufbar) zu belegen. Ebenfalls ist es Vorgabe, die antragsgemäße und fachgerechte Ausführung des Vorhabens durch den Fachbetrieb oder Sachverständigen dokumentieren zu lassen.

Wenn Sie bis hierher alle Schritte befolgt haben, steht der Auszahlung Ihres Förderbetrags nun nichts mehr im Wege.

Sie möchten herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt und benötigen eine konkrete Kosteneinschätzung? Im Enpal-Komplettpaket bekommen Sie Stromspeicher und PV-Anlage zusammen ohne Anschaffungskosten. Außerdem sind Installation, Reparatur und Versicherung inklusive. Sogar eine Wallbox können Sie auf Wunsch dazunehmen.

Förderung der Stadt Erlangen

Sie wohnen in Erlangen? Dann haben Sie Glück. Die Stadt Erlangen bietet sowohl für die Installation neuer Photovoltaik-Anlagen als auch für die Erweiterung bestehender Anlagen finanzielle Unterstützung an. Darüber hinaus fördert die Stadt auch Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen.

Sie können die folgenden Zuschüsse beantragen:

  • 150 Euro pro kWp für PV-Anlagen mit einer Leistung zwischen 1 und 30 kWp, bis zu einem Maximalbetrag von 4.500 Euro,
  • 75 Euro pro kWp für einen Leistungsanteil zwischen 31 und 100 kWp, bis zu einem Maximalbetrag von 5.250 Euro,
  • 150 Euro pro kWh Speicherkapazität für einen Batteriespeicher, bis zu einem Maximalbetrag von 1.050 Euro.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie auf der offiziellen Webseite der Stadt Erlangen.

Förderung in München

Auch in München gibt es aktuell eine interessante Förderung: Seit Ende Juli 2022 ist das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) in Kraft.

Es unterstützt nicht nur die energetische Sanierung von Gebäuden, sondern auch den Einbau von solarthermischen Anlagen, Wärmepumpen sowie die Installation von netzgekoppelten und steckerfertigen Photovoltaik-Anlagen. Beachten Sie, dass die Fördersätze ab Juli 2023 alle sechs Monate sinken. Für Photovoltaik gelten derzeit folgende Förderbeträge:

  • Netzgekoppelte PV-Anlagen auf Wohngebäuden: 265 Euro pro kWp Leistung
  • Zuschlag für Anlagen auf denkmalgeschützten Häusern und dachintegrierte Anlagen: 353 Euro pro kWp Leistung
  • Zuschlag beim Kauf von Glas-Glas-Modulen: 44 Euro pro kWp Leistung
  • Zuschlag bei Kombination mit einem Gründach: 88 Euro pro kWp Leistung

Seit 2023 schreibt die Bayerische Bauordnung vor, dass auf Neubauten von Nichtwohngebäuden eine Photovoltaik-Anlage installiert werden muss. Aus diesem Grund fördert das FKG-Programm nur noch Photovoltaik-Anlagen, deren geplanter Flächenbedarf bzw. geplante Leistung von den neuen gesetzlichen Vorgaben nicht betroffen ist.

Die Förderrichtlinien enthalten weitere Informationen zu den Förderbedingungen. Einen Antrag auf Förderung können Sie ausschließlich online über ein Förderportal einreichen. Sobald Sie eine E-Mail erhalten, die Ihnen die Reservierung von Fördermitteln bestätigt, können Sie einen Kaufvertrag abschließen.

Solarförderung Augsburg

Augsburg bezuschusst im "Augsburger Solarförderprogramm" ab dem 29. September 2023 Photovoltaikanlagen mit bis zu 500 € pro Anlage. Gefördert werden Steckersolargeräte, PV-Anlagen und -Erweiterungen wie auch Solarthermie-Anlagen. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, ausgenommen Einrichtungen von Bund und Land wie auch kommunale Verbände und Körperschaften. Gefördert wird wie folgt:

  • PV-Anlagen ab 2,5 kWp Leistung: 500 € je Anlage

Mit der Bonusförderung "Nachhaltige Flächennutzung" werden folgende Projekte zusätzlich mit 100 € pro kWp (max. 500 €) belohnt:

  • Vollbelegung der Dachfläche
  • Solaranlage in Kombination mit Dachbegrünung
  • Solaranlagen an Außenwänden
  • Kombination Photovoltaik und Solarthermie

Die sind Fördermittel über drei Jahre verteilt: In 2023 lagen 100.000 € im Fördertopf, während in 2024 und 2025 jeweils 200.000 € bereitstehen. Somit soll die Förderung in 2025 außer Kraft treten.

Weitere Informationen können der Förderrichtlinie auf der Website des Förderprogramms entnommen werden.

Weitere Förderungsmöglichkeiten

Icon einer PV-Förderung, Hand mit Euromünze

Neben den eben genannten Förderprogrammen fördern auch Fürth und Regensburg:

  • Fürth fördert in der "KlimaOffensive" PV-Anlagen mit 50 € pro kWp und Stromspeicher mit einem Pauschalbetrag von 500 €.
  • Regensburg fördert PV-Anlagen mit 100 € pro kWp (maximal 1.500 € pro Gebäude) und 200 € Zuschuss bei einer Anschaffung unter besonderen Bedingungen wie Denkbarschutz, Fassaden-PV oder Gründach-PV.

Unabhängig davon, können Sie jedoch die Kosten Ihrer PV-Anlage auch über weitere Fördermöglichkeiten abfedern. Denn die Anschaffung einer Solaranlage ist in der Regel mit hohen Investitionen und längerfristigen Verpflichtungen verbunden.

Unser Tipp:

Wenn Sie eine Solaranlage mieten, dann werden sämtliche Schritte für Sie übernommen. Somit müssen Sie sich um die Planung, Finanzierung, Installation, Versicherung, Reparatur und Wartung nicht mehr kümmern.

Mehr erfahren

Um die Kosten für Ihre Anlage, Ihren Speicher oder das Paket aus Solaranlage mit Speicher zu senken, können Sie immer auf die zinsgünstigen Angebote der KfW Bank zurückgreifen. An dieser Stelle ist insbesondere der Erneuerbare Energien Kredit (Standard KfW 270) zu nennen.

Mehr Informationen zu KfW-Förderungen bei PV finden Sie auch in diesem Artikel: Photovoltaik Förderung KfW

Sollte Ihre Stromproduktion Ihren privaten Stromverbrauch übersteigen, können Sie sich über die gesetzliche Einspeisevergütung etwas dazuverdienen. Voraussetzung ist, dass Sie bereits über einen Stromspeicher verfügen und Ihre Anlage an das öffentliche Netz angeschlossen ist. Anschließend werden Sie für jede eingespeiste Kilowattstunde finanziell entlohnt. Alle Infos rund um die Einspeisevergütung inkl. der aktuellen Vergütungssätze finden sie hier.

Auch einige Energieversorgungsunternehmen bieten Ihren Kunden Unterstützung für die Investition in Solarstrom in Form von Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher. Andere bezahlen manchmal einen Zuschuss zur Einspeisevergütung. Werfen Sie daher unbedingt einen Blick auf die Websites Ihrer lokalen Stromversorger!

Und das Beste: Alle Fördermöglichkeiten sind parallel beziehbar. Das gilt auch für die PV-Speicher-Förderung der bayrischen Landesregierung. Letztere unterliegt nur der Beschränkung, dass zeitgleich keine weiteren Zuschüsse aus Mitteln des Lands Bayern bezogen werden.

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Fazit

Glühbirne mit Haken, als Symbol des Fazits

Wir halten also fest – Photovoltaik lohnt sich! Attraktive Förderungsmöglichkeiten unterstützen Sie auf Ihrem Weg zu einer Verbesserung Ihres grünen Fußabdrucks und mehr Kontrolle über Ihren Stromkonsum.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie zu den Neulingen oder alten Hasen unter den Solaranlagebesitzern zählen. Sowohl das Land Bayern als auch die Bundesregierung haben großes Interesse daran, die Umstellung auf erneuerbare Energien schnellstmöglich voranzutreiben. Eine Neuinvestition oder Erweiterungsmaßnahme im PV-Bereich von Ihrer Seite wird also finanziell belohnt. Ihr Geldbeutel freut sich!

Sie möchten herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt und benötigen eine konkrete Kosteneinschätzung? Hier können Sie sich beraten lassen: Unverbindliche Anfrage schicken

Hier können Sie herausfinden, ob sich eine PV-Anlage auch für Ihr Haus lohnt:

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