Allein für den Ausbau der Stromnetze fallen in den nächsten 20 Jahren jährlich etwa 26 Milliarden Euro an – der Betrieb noch nicht eingerechnet. Die Bundesnetzagentur entscheidet jetzt darüber, wie Industrie, Gewerbe und Privathaushalte diese Kosten in Zukunft finanzieren sollen.
Das „AgNes“-Verfahren der Bundesnetzagentur sieht u.a. vor, Haushalte mit Solaranlagen künftig stärker an den Netzkosten zu beteiligen. Hier könnte eine Chance liegen: Statt eines pauschalen „Prosumer-Aufschlags“ für alle könnten sich Netzentgelte am Einspeiseverhalten orientieren. Das würde Verbrauch und Einspeisung flexibler und den Netzausbau effizienter machen.
Klar ist: Was die Bundesnetzagentur hier entscheidet, wird den Strommarkt lange prägen. Daher wollen wir diskutieren:
Benjamin Merle,Chief Product Officer, Enpal
Markus Meyer, VP Public & Regulatory Affairs, Enpal
Moderation: Dr. Wolfgang Gründinger, Chief Evangelist, Enpal
am
🗓️ Mittwoch, 07. Oktober 2026, 09:00-10:00 Uhr
📍 Café Einstein, Unter den Linden 42, 10117 Berlin